..für Kinder · Buchempfehlungen · Do It Yourself

Unsere Jahreszeitentische im Winter

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal die Jahreszeitentische lieben gelernt und der Winter bietet durch die Adventszeit viele tolle Möglichkeiten zur Gestaltung. Bevor es jetzt schon wieder weitergeht mit Frühling und Ostern, zeige ich euch noch schnell unsere Jahreszeitentische im Winter.

Nikolaus
Gleich zu Beginn der Adventszeit ist der Nikolaustag. Der schaut bei uns etwas anders aus, als bei vielen anderen Familien. Ich verrate euch nämlich ein Geheimnis – jedes Jahr zu dieser Zeit bin ich Frau Nikolaus!! Ja, mein Mann verkleidet sich seit Jahren als Nikolaus und bereitet anderen Kindern eine Freude. Unsere Kinder dürfen ihm auch beim Umziehen zuschauen und der Tiger war heuer ganz fasziniert. Gemeinsam haben wir die Geschichte des heiligen Nikolaus gelesen und so auch besprochen, warum sich der Papa als Nikolaus verkleidet. Am Nikolaustag bastelte ich mit den Kindern Nikolaus Mützen und vor allem der Tiger war sehr stolz darauf, wie der Papa zu sein. Beide Kinder hatten riesen Spaß damit und sind noch Tage später damit herum gelaufen.

Die Weihnachtsgeschichte
Nach Nikolaus dekorierten wir unser Jahreszeiteneck um und bereiteten uns so auf Weihnachten vor. Die 14 Tage bis dorthin habe ich dem Tiger mit dem 14 Holzscheiben veranschaulicht – jeden Tag durfte er Josef und Maria eine Scheibe vorrücken. In der Zeit beschäftigten wir uns mit der Weihnachtsgeschichte und warum wir Weihnachten feiern. Die Bücher dazu findet ihr *hier*.

Winter
Nach dem Dreikönigstag wurde es Winter auf unserem Jahreszeitentisch. Ich muss gestehen, dass ich da heuer nicht besonders kreativ war und daher ist er sehr einfach. Die Kinder hatten mit diesem Tisch aber sehr viel Freude und er wurde ständig bespielt und umgebaut. Besonders die Tücher findet unsere Biene großartig und versteckt sich sehr gerne damit. Die Wintertiere bekamen auch immer wieder neue Behausungen und so ist bis jetzt unser Jahreszeiteneck durchwegs chaotisch *haha*.

Jetzt wird es aber schön langsam höchste Zeit für die Ostervorbereitungen – die Ideen zeige ich euch dann auch wieder!

Die Jahreszeitentische auf einem Blick:


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-> 3,5 Jahre · 16 - 18 Monate · Alltag

12 von 12 im Februar

Heute nehme ich euch seit langem wieder einmal mit durch unseren Tag – ein ganz normaler Montag und unser Alltag, wie wir in an den meisten Tagen erleben.

Unser Tag beginnt ganz entspannt und bereits vor dem Frühstück machen die Kinder schon frisch fröhlich Musik.

Ich trinke neuerdings statt Kaffee am morgen Zitronenwasser mit Hälfte Mineralwasser und es tut meiner Verdauung unglaublich gut.

Am Vormittag mache ich immer Haushalt, zwischendurch wird aber natürlich immer wieder gemeinsam gespielt oder gelesen. Unsere Biene hat vor Kurzem ihr Interesse für diese Lochpuzzles entdeckt und bringt sie immer wieder zum Spielen – alleine schafft sie es nämlich noch nicht. Ich bin aber immer wieder fasziniert, wie schnell sie lernt und merke, dass sie immer weniger meine Hilfe braucht.

Nachdem im Haushalt alles erledigt ist, malen wir mit Wasserfarben.

Da unsere Nachbarin mit ihrem Sohn (er ist gleich alt wie unsere Biene) spontan auf Besuch kommt, machen wir schnell ein paar Dinkelflocken-Kekse für alle Kinder und zum Kaffee dazu schmecken sie uns Mamas auch sehr gut.

Danach geht unsere Biene schlafen und ich nutze die Qualitätszeit mit dem Tiger – heute kleben wir Sticker in das Album und lesen einiges aus dem Heft.

Nach einer Stunde ist die kleine Biene wieder fit und ich koche. Der Tiger möchte heute nicht helfen, die Biene findet ganz schnell eine Beschäftigung und ist fasziniert von den Kürbisresten – wieder einmal ein wahres *Sinneserlebnis in der Küche*.

Kurz darauf ist unsere Kürbiscremesuppe auch schon fertig!

Den restlichen Nachmittag verbringen wir im Freien beim lustigen Schneetreiben – wir fahren mit den Bobs den Hügel hinab, machen Schneeengel, bauen einen Schneemann, machen Spuren im Schnee und dann bauen wir auch noch eine Schneeburg. Ein Nachbar gesellt sich zu uns und baut mit – im Nu sind die Kinder in der Burg versteckt.

Auch der Tigerpapa kommt abends dann nach Hause und spielt noch mit uns im Schnee. Wir übersehen die Zeit, denn Montag ist immer Trainingstag des Tigerpapas und so gibt es dann nur ein schnelles Essen – Kürbissuppe von Mittag und eine Gemüsepfanne mit Reis.

Nachdem alles verräumt ist, spielen die Kinder und ich noch eine Stunde gemeinsam, bis es dann ab ins Bett geht. Ich werde jetzt noch etwas Lesen und dann ebenfalls schlafen gehen.

Unsere Tage verlaufen meist so gemütlich wie heute und ich liebe unseren Alltag, die Zeit mit den Kindern ist wirklich etwas ganz Besonderes und ich bin so unendlich froh, dass ich sie so intensiv mit ihnen erleben darf!


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#MontessoriEntdecker · 13 - 15 Monate · 16 - 18 Monate · Do It Yourself · Spielregal

4 einfache DIY Steckspiele

Kurz nach dem ersten Geburtstag unserer Biene entdeckte ich bei ihr ein erstes Interesse für Steckspiele und so wurde es Zeit, ihr welche zu basteln.

Das erste Steckspiel ist noch sehr einfach. In unregelmäßigen Abständen gab es dann ein neues und jedesmal hab ich es etwas schwieriger gestaltet. Mittlerweile schafft unsere Biene alle Steckspiele problemlos und auch wenn unser Tiger alle 4 durcheinander würfelt, kann sie schon teilweise die Gegenstände den richtigen Deckeln zu ordnen.

Wie man die Steckspiele bastelt, ist denke ich selbsterklärend. Ich wollte euch einfach ein paar Ideen für Steckspiele zeigen, denn das lässt sich natürlich noch mit vielen, vielen anderen Gegenständen umsetzen.

Wenn unsere Biene zu den Steckspiele gegriffen hat, war ich immer wieder von ihrem Flow fasziniert – sie steckte auch gerne mal 4 Runden Kastanien in die Dose, ohne dass es ihr langweilig wurde. Mittlerweile merkt man, dass sie die Spiele schon sehr gut kann und sie daher nicht mehr soo spannend sind. Allerdings greift sie nach wie vor gerne zu den Steckspielen.

In der nächsten Runde werden die Anforderungen etwas schwieriger, aber ich will nicht zu viel verraten!

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#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Unsere Werkbank

Unser Tiger zeigt immer großes Interesse, wenn der Tigerpapa etwas in der Wohnung oder im Garten werkt und so haben wir vor einigen Monaten beschlossen, dass es Zeit wird für eine eigene Werkbank – so können wir ihm einen geeigneten Raum geben, um selbst werkeln zu können.

Bei der Werkbank war jede Menge Werkzeug in der passenden Größe bereits dabei. Allerdings haben wir gleich mal das meiste verräumt, da unser Tiger mit zu viel Werkzeug überfordert war und es gleich mal durch die Gegend geflogen ist. Auch unsere Biene räumte immer wieder herum und ich hatte etwas Angst, dass Kleinteile verloren gehen, die unser Tiger noch brauchen wird.

Die ersten Wochen hat unser Tiger am liebsten gesägt, gehammert und mit dem Akkubohrer Löcher gebohrt.

Nach wie vor geht es gar nicht um ein Ergebnis, sondern er übt sich einfach in diesen Fertigkeiten und geht schon immer sicherer mit dem Werkzeug um. Gesägt wurde anfangs nur Karton, mittlerweile klappt es auch schon mit Holz.

Auch die kleine Biene hat durch ihren Bruder immer wieder Interesse und ist natürlich immer mit dabei, wenn er baut. Sie hat sich ein Steckspiel auf der Werkbank gefunden und sie schwingt auch gerne mal den Hammer und hämmert auf Holz herum.

Für den *Jahreszeitentisch zu St. Martin* haben wir dann das erste Mal etwas gebaut, wo wir dann wirklich ein Ergebnis hatten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz unser Tiger nach wie vor darauf ist!

Im Frühjahr werde ich den Tiger dann bitten, dass er passende Pflanzenstecker für mich bastelt. Ich weiß jetzt schon, dass das die perfekte Aufgabe für ihn sein wird. Die Werkbank ist wirklich toll und auch wenn die Anschaffung nicht ganz günstig ist, hat sie sich bei uns bereits ausgezahlt und sie wird sicher noch lange in Verwendung bleiben!

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:


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Rezepte · zuckerfrei naschen

Palatschinken mit Apfelmus

Unsere Kinder lieben Palatschinken und ich finde sie auch ganz großartig und vor allem doch abwechslungsreich. Egal ob süß z.B. mit Apfelmus oder bekannt mit Gemüse gefüllt (und vielleicht auch noch überbacken) – Palatschinken sind einfach lecker. Mittags lasse ich immer wieder gerne die Kinder entscheiden, was es geben soll und da fällt oft der Wunsch nach Palatschinken. Heute zeige ich euch mein klassisches Palatschinken-Rezept, so wie es sie bei uns öfter zum Essen gibt.  Aber auch als Nachspeise (z.B. mit Eis gefüllt) eignen sich Palatschinken sehr gut.

Zutaten (in den Klammern stehen meine bevorzugten Nahrungsmittel)

  • 500ml pflanzliche Milch (Hafermilch)
  • ca. 280g Vollkorn-Mehl (Dinkel- oder gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl)
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz (Meersalz)
  • ca. 100ml prickelndes Mineralwasser
  • (optional) etwas Kurkuma
  • etwas Öl (Rapsöl)
  • 3 große Äpfel
  • etwas Wasser

Zubereitung

Milch, Mehl, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig verrühren und einige Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schneiden, das Gehäuse entfernen und mit etwas Wasser in einem Topf dünsten lassen. Dem Palatschinkenteig Mineralwasser (und Kurkuma) hinzufügen und kurz verrühren. Mit etwas Öl eine Palatschinke nach der anderen ausbacken. Sind die Äpfel bissfest, das Apfelmus fein pürieren.

Mit einer speziellen Palatschinken-Pfanne kann man das Öl auch weglassen. Dank Kurkuma bekommen die Palatschinken auch ohne Ei eine tolle goldige Farbe – man muss ihn aber natürlich nicht dazugeben, dann werden die Palatschinken einfach etwas bleicher. Wer den Teig lieber etwas zähflüssiger möchte, kann etwas mehr Mehl hinzufügen.

Natürlich gibt es auch einige Alternativen zu Apfelmus – unser Sohnemann mag die Palatschinken lieber mit Mandelmus, bei uns gab es sie früher immer mit Marmelade.

Palatschinken sind schnell gemacht und dann vielseitig einsetzbar!


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Rezepte · zuckerfrei naschen

Schokoladenkuchen – die gesunde Variante

Vor einigen Tagen hatten wir zum Abendessen Schokoladekuchen! Wie – Schokoladekuchen zum Abendessen? Ja wirklich! Fragt sich nur, wie mein gesundheitsbewusster Umgang mit Ernährung jetzt mit Schokoladenkuchen zum Abendessen zusammenpasst?! Ich zeige es euch!

Zutaten

  • 350g gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl
  • 150g Kokosmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 20 Datteln
  • 80g Backkakao
  • 1 reife Banane
  • 125g Apfelmus
  • 250g pflanzliche Milch
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Leinsamenschrot mit 6 EL Wasser vermischt

Zubereitung

Datteln eine halbe Stunde einweichen, anschließend ohne Flüssigkeit pürieren. Mehle, Natron, Backpulver und Backkakao vermengen.

Banane zerdrücken und mit Apfelmus, Milch, Essig, Leinsamenschrot-Gemisch und den pürierten Datteln mixen. Die Mehlmischung dazugeben und alles gut verrühren.

Alles in eine kleine Kuchenform oder Kastenform füllen und etwa 30 Minuten bei 180°C backen – Stäbchentest machen.

Alternativ kann man statt der Datteln auch 80-100g Dattelzucker verwenden.

Gesüßt mit Datteln, Banane und Apfelmus; ballaststoffreich dank Kokosmehl; voller Nährstoffe durch gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl und super schokoladig mit Hilfe von Backkakao – hört sich das nicht perfekt an?

Gesund und lecker in einem – probiert es doch aus!


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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 16 - 18 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Mit zwei Kinder in der Küche

Wann immer es geht, koche ich mit beiden Kindern gemeinsam – ich möchte sie einfach aktiv bei mir in der Küche dabei haben, denn es gibt für mich kaum andere Haushaltstätigkeiten, bei denen sie sich so viel mitnehmen können.

Unser Tiger liebt momentan das Schälen und entwickelt auch einen großen Ehrgeiz dabei. Ich liebe es, wenn er so vertieft in einer Tätigkeit aufgeht und in seinen Flow fällt. Neben Durchhaltevermögen entwickelt er dabei auch noch seine feinmotorische Fähigkeiten. Auch wenn sich unser Tiger bis jetzt ab und an auch geschnitten hat, so hat er trotzdem immer motiviert weiter gemacht. Außerdem ist er natürlich richtig stolz, wenn er dann das Ergebnis zeigen bzw. essen kann.

Für unsere Biene ist das gemeinsame Kochen eine Fülle an Sinneserlebnissen. Da wir überwiegend mit frischem Gemüse kochen, haben wir natürlich jede Menge unterschiedlicher Farben und die meisten Lebensmittel kann man auch vor dem Kochen schon kosten – ein richtiges Geschmackserlebnis. Die kleine Biene interessiert sich aber mittlerweile neben den Lebensmitteln auch schon für die Küchengeräte und so macht sie erste Versuche mit dem Wellenmesser oder mit dem Schäler.

Neben all den genannten positiven Erlebnissen des gemeinsamen Kochens, ist es außerdem noch eine intensive Qualitätszeit zu dritt. In dieser Zeit konzentriere ich mich ganz auf die Kinder und das Kochen – das Handy ist meist ganz weit weg und auch sonst stört unsere gemeinsame Zeit nichts. Wir haben immer wieder sehr viel Spaß und interessante Gespräche, denn der Tiger fragt mittlerweile sehr interessiert nach.

Hier verlinke ich euch noch Beiträge, die gut zum Thema passen:

Und jetzt zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserem gemeinsamen Kochen vor einigen Tagen:


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Aufstriche · Rezepte

4erlei Dips – nicht nur zu Raclette

Wie bei vielen anderen Familien gibt es bei uns zu Silvester ganz klassisch Raclette – heuer allerdings das erste Mal mit veganen Dips bzw. Saucen. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten, denn sie waren suuuuper lecker!

Basis

  • 4EL Soja Joghurt
  • 100g Frischkäse natur (vegan) ODER 100g Topfen (vegan)
  • 1TL Salz
  • etwas Pfeffer

Preiselbeer

  • 2EL Preiselbeermarmelade
  • etwas geriebene Orangenschale

Curry

  • 1TL Senf
  • 2TL Currypulver
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe

Knoblauch/Kräuter

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 TL Getrocknete Kräuter nach Wahl
  • etwas Zitronensaft

Barbecue

  • 1 getrocknete Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knochlauchzehe
  • 1 Essiggurkerl
  • 1/4 roter Paprika
  • 1 kleine (scharfe) Pfefferoni
  • Chiliflocken nach gewünschter Schärfe

Die Basiszutaten verrühren und je nach Sauce die Zutaten zerkleinern und unterrühren bzw. im Mixer zubereiten.

Die Saucen waren für mich das heurige Highlight bei unserem Raclette und sie haben ausnahmslos jedem geschmeckt! Ihr könnte sie aber genauso gut zu Ofenkartoffel mit Gemüse, Nudeln oder anderen Speisen kombinieren – probiert sie doch auch einfach mal aus!


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Gedanken

Wann beginnt Vorsorge?

Heute möchte ich gerne über ein Herzensthema schreiben, das mitunter ein Grund ist, warum ich diesen Weg für mein Leben gewählt habe.

Meine Eltern leben seit meiner Kindheit getrennt. Vor (in wenigen Tage genau) zwei Jahren hatte mein Papa einen Schlaganfall. Dieser Schicksalsschlag traf mich doch sehr und die ersten Tage wusste ich nicht, ob er überlebt. Doch auch als er über den Berg war, waren die Prognosen der Ärzte sehr niederschmetternd. Die rechte Seite gelähmt, viele Erinnerungen und Emotionen weg, er konnte kaum sprechen. Nach vielen Monaten unzähliger Therapien und harter Arbeit kann er nun wieder sprechen und auch kurze Strecken mit einem Stock wieder gehen, allerdings kann er seine Hand nicht wieder benützen. Auch viele seiner Erinnerungen kehrten zurück. Dennoch gibt es Tage, an denen er Aussetzer hat und auch mich nicht wirklich erkennt. Durch die klaren Momenten ist ihm das auch bewusst. Momentan besteht sein Leben darin, für sich selbst zu sorgen und sogar das ist ein großer Erfolg. Er muss erst wieder lesen und schreiben lernen, obwohl nicht klar ist, in wie weit das wieder erlernbar ist und auch die Ausübung seiner Hobbys hat sich erledigt. Es ist ein Leben, das ich niemandem wünsche würde und auch dem Umfeld, also Familie und Bekannten nicht. Und dennoch hatte er noch viel Glück! Einen wichtigen Punkt in dieser Sache habe ich euch noch nicht verraten:

Mein Papa war zum Zeitpunkt des Schlaganfalls 47 Jahre alt!

Jetzt mit 49 Jahren ist er immer auf Hilfe anderer angewiesen. Er ist zweifacher Opa und trotzdem wird er seine Enkelkinder vielleicht niemals tragen, mit ihnen toben, oder ihnen etwas Vorlesen können..

Wenige Monate davor hat mich mein Papa zum Altar geführt…

Warum erzähle ich euch das? Je mehr ich darüber recherchiert habe und auch über Ernährung lerne, desto bewusster wird mir  (auch wenn es mir sehr schwer fällt, das zu akzeptieren und darüber zu zu schreiben) – sein Schlaganfall war kein Schicksalschlag.. Denn das Risiko eines Schlaganfalls hängt oft (natürlich nicht immer) mit dem Lebensstil zusammen – viel Stress, wenig Schlaf, Alkohol, Rauchen und auch Ernährung  spielen eine wichtige Rolle. Selbes lässt sich auf viele andere unserer so genannten Zivilisationskrankheiten übertragen. Unsere heutige Durchschnittsernährung ist nicht gut für uns und fördert viele Krankheiten. Wir Österreicher konsumieren zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viele verarbeitete Lebensmittel, zu viel Auszugsmehl (also Weißmehl) und zu wenig an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen in Form von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn.

Und so bin ich überzeugt davon, dass man mit gesunder Ernährung präventiv sehr viel für sein Leben machen kann. Wir haben nur diesen einen Körper und es gibt kaum etwas wichtigeres als ihn gesund zu halten. Oft höre ich, dass man in jungen Jahren doch leben soll und sich um die Vorsorge doch später kümmern kann – doch wann ist später? Wann sollte man mit der Prävention beginnen und sich einen gesunden bzw. gesünderen Lebensstil aneignen? Leider ist unser Gesundheitssystem nicht auf Vorsorge angelegt und so hat sich das auch in den Köpfen der Menschen verankert – denn es wird erst reagiert, wenn es oft schon zu spät ist. Doch was ist, wenn es später, zu spät für Vorsorge ist und man unter anderen Umständen nachsorgen bzw. Schadensbegrenzung machen muss? Es ist nie zu früh um mit der Gesundheitsvorsorge (und dazu gehört auch eine bewusste Ernährung) zu beginnen!

Ich persönlich bin der Meinung, dass es vielleicht gar nicht so wichtig ist, wie alt wir werden – doch ich möchte die Jahre meines Lebens vital, mit viel Energie und gesund erleben. Und ich möchte auch anderen Menschen auf diesem Weg begleiten und helfen. Natürlich muss auch gesagt werden, auch die beste Ernährung und der gesündeste Lebensstil ist kein Garant für ewige Gesundheit, denn das Leben ist nun einmal nicht fair.. Doch die Wahrscheinlichkeit für eine bessere Gesundheit und damit verbundener Lebensqualität steigt. Nach dem „Schicksalsschlag“ meines Papas und der Entscheidung zu meiner Ausbildung ist das mittlerweile ein Herzenswunsch geworden. Ich möchte auf die Wichtigkeit der Prävention aufmerksam machen und Menschen zu einer gesünderen Ernährungsweise verhelfen. Dennoch werde ich niemandem sagen, wie er sich zu ernähren hat. Vielmehr geht es mir um das Bewusstsein, was wichtig und gut für den eigenen Körper ist und was eben nicht. Denn nur wer sich ein wenig auskennt, kann bewusst eine Entscheidung treffen, was man für sich selbst möchte. Und um dieses Bewusstsein und die daraus resultierenden Entscheidungen geht es letztendlich!

Ich freue mich, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet, denn es zeigt mir, dass mein Herzenswunsch auch in Erfüllung gehen kann!


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Gedanken

2018 – mein Jahr der Ernährung

Ich habe gerade etwas in meinem Archiv geschmökert und ich schreibe jetzt tatsächlich schon zum dritten Mal einen Beitrag zum Jahresende bzw. Jahresanfang!

*Letztes Jahr* habe ich mir ziemlich viel vorgenommen und wie erwartet hat einiges geklappt und einiges eben nicht. Grundsätzlich bin ich richtig glücklich, wenn ich an das letzte Jahr denke – denn ein sehr wertvolles Jahr mit richtig viel Qualitätszeit mit unseren Kindern liegt hinter uns. Und so wie wir das heurige Jahr heute beenden, werden wir es morgen wieder beginnen – nämlich mit ganz viel Familienzeit und unendlich viel bedingungsloser Liebe füreinander!

Im kommenden Jahr hab ich allerdings wieder einige Pläne, ganz persönliche Pläne. So möchte ich bis zum Ende des Jahres meine Ausbildung zur Dipl. Ernährungstrainerin abgeschlossen haben. Ein großes Ziel, das mir allerdings sehr am Herzen liegt. Ich werde nicht mit aller Kraft daran festhalten, denn die Familie kommt für immer an erster Stelle – ich werde also sehen, was das Jahr diesbezüglich bringt und mein Bestes geben, meine Ziele zu erreichen, ohne dass die Kinder, mein Mann oder ich zu kurz kommen. Natürlich möchte ich wieder viel kochen und dabei ganz viel Neues ausprobieren. Ich freue mich auf alle Fälle auch schon auf das Schreiben meiner Diplomarbeit und die Praxisstunden mit ganz vielen lieben Menschen.

Was den Blog betrifft bin ich etwas hin- und hergerissen. Beim Umzug des Blogs konnte ich leider viele meiner Leser nicht mitnehmen, was sich deutlich an den Besucherzahlen nieder geschlagen hat. Klar hat mich das nicht besonders motiviert, auch wenn ich damit doch eigentlich gerechnet habe. Es war aber für mich persönlich aber trotzdem die richtige Entscheidung, denn ich mag den neuen Blog richtig gerne. Gesamt, also beide Blogs zusammen, hatte ich wie im letzten Jahr wieder knapp 50.000 Aufrufe von 20.000 Besuchern. Der erfolgreichste Beitrag (die *Downloads* mal ausgenommen) war der *FlyLady* Beitrag, der gute 3000mal aufgerufen wurde. Da der Blog zu meinem persönlichen Familientagebuch geworden ist, werde ich auf alle Fälle weiter schreiben und euch durch unseren Alltag mitnehmen. Das Thema Ernährung wird auch einen größeren Stellenwert bekommen. Ich möchte mich aber selbst etwas überraschen lassen, wie viel ich zum Bloggen komme – ich freue mich auf alle Fälle, wenn ihr mich weiter begleitet.

Und so belasse ich es heute mit diesen Zeilen, wünsche euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr und freue mich weiterhin, wenn ihr immer mal wieder hier bei mir und meiner Familie vorbei schaut.

Abschließend möchte ich euch gerne noch meinen Beitrag zum *Jahresbeginn 2016* verlinken, denn viel zu oft vergesse ich darauf, obwohl es soo unendlich wichtig ist..

Euch allen einen guten Start im Jahr 2018, achtet auf euch und eure Liebsten und nehmt euch Zeit für die Dinge, die euch wichtig sind!


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