#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Bäcker

So oft wie möglich backen wir unser Gebäck selber. Schon ganz lange hilft der Tiger dabei begeistert mit und freut sich immer riesig auf das Formen von Weckerl. Heute, wie auch bereits *gestern*, war ich nebenbei arbeitslos und so hatte ich Zeit, einige Fotos zu machen, die ich euch heute wieder zeige.

Immer wenn ich den Tiger so ganz alleine werkeln lasse, ist er während des Tuns immer völlig vertieft, in einem Flow und er ist danach immer sooo unsagbar stolz auf sich selbst. Durch solche Tätigkeit ermöglicht man seinem Kind ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Kind fühlt sich als vollwertiges Mitglied innerhalb einer Gemeinschaft (in dem Fall die Familie) und kann so einen wichtigen Beitrag für alle leisten.

*Tipps für das gemeinsame Backen* oder für das Arbeiten *mit zwei Kindern in der Küche* oder warum Gebäck backen einfach *ein tolles Sinneserlebnis* sein kann verlinke ich euch hiermit.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Gärtner

Diese Woche waren wir im Baumarkt und haben uns für die nächste Pflanzenrunde auf dem Balkon ausgestattet. Der Tiger war überall topmotiviert dabei und hat die Pflanzentröge vorbereitet und die Pflanzen anschließend verpflanzt. All das hat er ganz alleine geschafft und er war unendlich stolz darauf. Ich hatte daneben genug Zeit für ein paar Fotos und diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Unser Tiger ist heuer grundsätzlich sehr interessiert an der Gartenarbeit und auch motiviert überall zu helfen. Er stellt immer wieder spannende Fragen und denkt auch von sich aus auch an das Gießen und Pflegen unserer Pflanzen. Im Garten hat er ein eigenes kleines Beet, aber das zeige ich euch ein anderes mal.


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-> 4 Jahre · Entwicklung · Gedanken

Bin ich bereit für den Kindergarten?

Wie ihr wisst, betreue ich beide Kinder zu Hause und es ist mir wichtig, sie frei entscheiden zu lassen, wann sie in den Kindergarten gehen möchten. Vor einiger Zeit war es beim Tiger so weit und so meldeten wir ihn an. Er hat bereits viele Freunde vom Spielplatz (darunter mittlerweile sogar einen besten Freund), die bereits in den Kindergarten gehen – wir haben also bereits am Anmeldeformular unsere Wunschgruppe angegeben.

Seit März warten wir auf einen Bescheid, ob es klappt oder nicht. Der Tiger war in der Zwischenzeit durch diese Ungewissheit auch der Meinung, er geht niemals in den Kindergarten – auf keinen Fall geht er irgendwohin ohne mich! Ich habe alles sehr locker gesehen und dem Tiger das auch so kommuniziert. Er soll er sich einfach mal ansehen und wenn es ihm nicht gefällt, kann er immer noch ein Jahr daheim bleiben (in Österreich ist das letzte Kindergartenjahr verpflichtet). Er allerdings blieb bei seiner Meinung, dass er nicht in den Kindergarten gehen wird. Heute kam nun der langersehnte Brief und er wurde tatsächlich in der favorisierten Gruppe genommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr sich der Tiger gefreut hat, nun jeden Tag mit seinen Freunden spielen zu können. Er hat auch von sich aus das Kindergartenbuch geholt, das er bis jetzt immer verweigert hat, und wir haben lange darin gelesen und intensiv darüber gesprochen. Es war soo unglaublich schön, ihn so freudestrahlend und voller Aufregung und Vorfreude zu sehen!

Und dann ist da noch mein kleines Mama-Herz, das sich zwar unendlich mit dem Tiger freut, aber das auch gleichzeitig sehr traurig ist.. Das den kleinen Tiger gerne noch ein Jahr bei sich hätte (würde ich niemals machen, wenn er von sich aus gehen will) und das sich fragt, ob es dem kleinen Tiger genug Sicherheit, genug Selbstvertrauen und genug Mut mit ins Leben gegeben hat. Das den kleinen Tiger immer noch als das kleine, sehr sensible und so leicht verletzliche Kind von vor 2 Jahren sieht, das er nun aber absolut nicht mehr ist!

Ja, den heutigen Abend verbringe ich mit gemischten Gefühlen und ich hoffe einfach sooo sehr, dass ich unserem Tiger so viel Liebe und Sicherheit geschenkt habe, dass er immer zu mir kommt, wenn etwas vorgefallen ist oder wenn ihn etwas bedrückt. Denn das erste Mal in unserem gemeinsamen Leben habe ich es nicht selber in der Hand Ich muss ihn wirklich ein großes Stück weit loslassen und das Vertrauen haben, dass alles gut ist! Und das ist für mich alles andere als leicht, auch wenn ich weiß, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Er ist so ein richtig tolles Kind, geht stark, selbstsicher, offen und mit so viel Freude durch das Leben. Er kann sich mittlerweile durchsetzen und für seine Wünsche einstehen. Und gleichzeitig ist er immer noch sensibel und nimmt sich vieles sehr zu Herzen. Aber egal was kommt, wir werden immer für ihn da sein!

Im Herbst beginnt eine spannende Zeit für uns, denn auch unser Alltag wird komplett über den Haufen geworfen und vielleicht tut unserem Alltag ja etwas Struktur und Regelmäßigkeit sehr gut – obwohl ich mich richtig daran gewöhnt habe einfach so in den Tag zu leben. Ich freue mich auch gleichzeitig auf die Qualitätszeit mit unserer Biene, die sie so in der Form einfach noch nie hatte.

Die Zeit nimmt also seinen Lauf und eine neue spannende Phase unseres Lebens beginnt! Ich bin sehr gespannt und bin aber trotzdem richtig froh, dass wir noch einige Monate bis dahin unseren „in den Tag hineinleben“ – Alltag genießen können!

Aber um noch einmal zur Anfagsfrage zurück zu kommen – bin ich bereit für den Kindergarten? Ich weiß es nicht und um ehrlich zu sein, es ist auch nicht wichtig, denn der Tiger ist es und das ist das einzige, was in dem Fall zählt.


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Alltag

Meine Freitagslieblinge am 09.03.2018

Im Zuge der Freitagslieblinge lasse ich meine letzte Woche etwas Revue passieren – eine für mich gefühlte ewig lange Woche, eine sehr emotionale Woche. Donnerstag Abend letzte Woche hab ich mich beim Volleyballtraining verletzt und so verbrachte ich die halbe Nacht von Donnerstag auf Freitag im Unfallkrankenhaus, auch den Freitag Vormittag und für Montag wurde meine OP angesetzt. Eine komplett neue Erfahrung für mich – und ein hoffentlich einmaliges Erlebnis!

Lieblingsessen der Woche
Da die kleine Biene über Nacht bei mir im Krankenhaus blieb, war es mir vor allem wichtig, dass alles milchfrei war, da Milcheiweiß in die Muttermilch übergeht und unsere Biene davon Bauchweh bekommt. Sie weint ja grundsätzlich nicht viel, daher war ich mir sicher, dass es kein Problem gab, sie über Nacht bei mir zu behalten – das Essen war meine einzige Sorge. Doch die Krankenhauspfleger waren wirklich sehr bemüht und es hat super geklappt mit dem Essen und es war außerdem noch wirklich lecker – ich war richtig positiv überrascht!

Lieblingsbuch der Woche
Insgeheim hatte ich mich schon etwas gefreut, dass ich jede Menge Zeit zum Lesen habe, in Wirklichkeit habe ich die Tage im Krankenhaus nicht ein Wort gelesen – stattdessen bin ich etwas zum Fernsehen gekommen!

Lieblingsmoment mit den Kindern
Grundsätzlich verbringe ich ja die meiste Zeit mit den Kindern, Qualitätszeit für jedes einzelne Kind ist da oft wirklich rar – vor allem für unsere Biene. Da sie im Krankenhaus bei mir übernachten durfte, hatte ich mal richtig Zeit für sie ganz alleine. Die kleine Biene wachte bereits um 4:30 Uhr auf und so hatten wir bis 7:30 Uhr jede Menge Zeit gemeinsam, danach ist sie nochmal eingeschlafen. Sie hat die Zeit sichtlich genossen und ich auch sehr!

Lieblingsmoment für mich
Trotz allem war diese Woche eine Aneinanderreihung toller Momente für mich! Von dem Zeitpunkt des Unfalls bis jetzt habe ich so tolle Menschen um mich herum, die mir helfen, die mich unterstützen, für mich da sind und an mich denken. Aber auch im Krankenhaus fühlte ich mich zu jeder Zeit so gut aufgehoben – alle waren so freundlich und sehr bemüht. Ich bin froh, dass die Woche so gelaufen ist und das habe ich jedem einzelnen zu verdanken!

Lieblingsinspiration der Woche
Ich habe diese Woche ein tolles Instagram-Profil entdeckt, da müsst ihr unbedingt vorbei schauen – Kerstin von „Kleiner Herr Kohlrabi“! Auf ihrem *Instagram Profil* hat Kerstin richtig tolle Fotos von liebevoll gestalteten Gerichten für Kinder. Und neben dem tollen Insta-Account hat sie auch noch einen Blog *Kleiner Herr Kohlrabi* mit leckeren Rezepten – beides ist noch ganz frisch und neu, aber ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Nun ist diese aufregende Woche, mit meinen persönlichen Höhen und Tiefen rum und ich bin ehrlich gesagt ganz schön froh. Ich habe noch 5 Wochen einen Gips, der mehr einschränkt als erwartet.. Ich nehme mir jetzt noch diese Wochen und gehe alles sehr ruhig an und schlafe viel, damit ich dann wieder richtig fit bin. Sobald es mir die kommenden Tage jetzt endlich wieder besser geht, freue ich mich auf ganz viel Qualitätszeit mit den Kids!


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..für Kinder · Buchempfehlungen · Do It Yourself

Unsere Jahreszeitentische im Winter

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal die Jahreszeitentische lieben gelernt und der Winter bietet durch die Adventszeit viele tolle Möglichkeiten zur Gestaltung. Bevor es jetzt schon wieder weitergeht mit Frühling und Ostern, zeige ich euch noch schnell unsere Jahreszeitentische im Winter.

Nikolaus
Gleich zu Beginn der Adventszeit ist der Nikolaustag. Der schaut bei uns etwas anders aus, als bei vielen anderen Familien. Ich verrate euch nämlich ein Geheimnis – jedes Jahr zu dieser Zeit bin ich Frau Nikolaus!! Ja, mein Mann verkleidet sich seit Jahren als Nikolaus und bereitet anderen Kindern eine Freude. Unsere Kinder dürfen ihm auch beim Umziehen zuschauen und der Tiger war heuer ganz fasziniert. Gemeinsam haben wir die Geschichte des heiligen Nikolaus gelesen und so auch besprochen, warum sich der Papa als Nikolaus verkleidet. Am Nikolaustag bastelte ich mit den Kindern Nikolaus Mützen und vor allem der Tiger war sehr stolz darauf, wie der Papa zu sein. Beide Kinder hatten riesen Spaß damit und sind noch Tage später damit herum gelaufen.

Die Weihnachtsgeschichte
Nach Nikolaus dekorierten wir unser Jahreszeiteneck um und bereiteten uns so auf Weihnachten vor. Die 14 Tage bis dorthin habe ich dem Tiger mit dem 14 Holzscheiben veranschaulicht – jeden Tag durfte er Josef und Maria eine Scheibe vorrücken. In der Zeit beschäftigten wir uns mit der Weihnachtsgeschichte und warum wir Weihnachten feiern. Die Bücher dazu findet ihr *hier*.

Winter
Nach dem Dreikönigstag wurde es Winter auf unserem Jahreszeitentisch. Ich muss gestehen, dass ich da heuer nicht besonders kreativ war und daher ist er sehr einfach. Die Kinder hatten mit diesem Tisch aber sehr viel Freude und er wurde ständig bespielt und umgebaut. Besonders die Tücher findet unsere Biene großartig und versteckt sich sehr gerne damit. Die Wintertiere bekamen auch immer wieder neue Behausungen und so ist bis jetzt unser Jahreszeiteneck durchwegs chaotisch *haha*.

Jetzt wird es aber schön langsam höchste Zeit für die Ostervorbereitungen – die Ideen zeige ich euch dann auch wieder!

Die Jahreszeitentische auf einem Blick:


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-> 3,5 Jahre · 16 - 18 Monate · Alltag

12 von 12 im Februar

Heute nehme ich euch seit langem wieder einmal mit durch unseren Tag – ein ganz normaler Montag und unser Alltag, wie wir in an den meisten Tagen erleben.

Unser Tag beginnt ganz entspannt und bereits vor dem Frühstück machen die Kinder schon frisch fröhlich Musik.

Ich trinke neuerdings statt Kaffee am morgen Zitronenwasser mit Hälfte Mineralwasser und es tut meiner Verdauung unglaublich gut.

Am Vormittag mache ich immer Haushalt, zwischendurch wird aber natürlich immer wieder gemeinsam gespielt oder gelesen. Unsere Biene hat vor Kurzem ihr Interesse für diese Lochpuzzles entdeckt und bringt sie immer wieder zum Spielen – alleine schafft sie es nämlich noch nicht. Ich bin aber immer wieder fasziniert, wie schnell sie lernt und merke, dass sie immer weniger meine Hilfe braucht.

Nachdem im Haushalt alles erledigt ist, malen wir mit Wasserfarben.

Da unsere Nachbarin mit ihrem Sohn (er ist gleich alt wie unsere Biene) spontan auf Besuch kommt, machen wir schnell ein paar Dinkelflocken-Kekse für alle Kinder und zum Kaffee dazu schmecken sie uns Mamas auch sehr gut.

Danach geht unsere Biene schlafen und ich nutze die Qualitätszeit mit dem Tiger – heute kleben wir Sticker in das Album und lesen einiges aus dem Heft.

Nach einer Stunde ist die kleine Biene wieder fit und ich koche. Der Tiger möchte heute nicht helfen, die Biene findet ganz schnell eine Beschäftigung und ist fasziniert von den Kürbisresten – wieder einmal ein wahres *Sinneserlebnis in der Küche*.

Kurz darauf ist unsere Kürbiscremesuppe auch schon fertig!

Den restlichen Nachmittag verbringen wir im Freien beim lustigen Schneetreiben – wir fahren mit den Bobs den Hügel hinab, machen Schneeengel, bauen einen Schneemann, machen Spuren im Schnee und dann bauen wir auch noch eine Schneeburg. Ein Nachbar gesellt sich zu uns und baut mit – im Nu sind die Kinder in der Burg versteckt.

Auch der Tigerpapa kommt abends dann nach Hause und spielt noch mit uns im Schnee. Wir übersehen die Zeit, denn Montag ist immer Trainingstag des Tigerpapas und so gibt es dann nur ein schnelles Essen – Kürbissuppe von Mittag und eine Gemüsepfanne mit Reis.

Nachdem alles verräumt ist, spielen die Kinder und ich noch eine Stunde gemeinsam, bis es dann ab ins Bett geht. Ich werde jetzt noch etwas Lesen und dann ebenfalls schlafen gehen.

Unsere Tage verlaufen meist so gemütlich wie heute und ich liebe unseren Alltag, die Zeit mit den Kindern ist wirklich etwas ganz Besonderes und ich bin so unendlich froh, dass ich sie so intensiv mit ihnen erleben darf!


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#MontessoriEntdecker · 13 - 15 Monate · 16 - 18 Monate · Do It Yourself · Spielregal

4 einfache DIY Steckspiele

Kurz nach dem ersten Geburtstag unserer Biene entdeckte ich bei ihr ein erstes Interesse für Steckspiele und so wurde es Zeit, ihr welche zu basteln.

Das erste Steckspiel ist noch sehr einfach. In unregelmäßigen Abständen gab es dann ein neues und jedesmal hab ich es etwas schwieriger gestaltet. Mittlerweile schafft unsere Biene alle Steckspiele problemlos und auch wenn unser Tiger alle 4 durcheinander würfelt, kann sie schon teilweise die Gegenstände den richtigen Deckeln zu ordnen.

Wie man die Steckspiele bastelt, ist denke ich selbsterklärend. Ich wollte euch einfach ein paar Ideen für Steckspiele zeigen, denn das lässt sich natürlich noch mit vielen, vielen anderen Gegenständen umsetzen.

Wenn unsere Biene zu den Steckspiele gegriffen hat, war ich immer wieder von ihrem Flow fasziniert – sie steckte auch gerne mal 4 Runden Kastanien in die Dose, ohne dass es ihr langweilig wurde. Mittlerweile merkt man, dass sie die Spiele schon sehr gut kann und sie daher nicht mehr soo spannend sind. Allerdings greift sie nach wie vor gerne zu den Steckspielen.

In der nächsten Runde werden die Anforderungen etwas schwieriger, aber ich will nicht zu viel verraten!

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#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Unsere Werkbank

Unser Tiger zeigt immer großes Interesse, wenn der Tigerpapa etwas in der Wohnung oder im Garten werkt und so haben wir vor einigen Monaten beschlossen, dass es Zeit wird für eine eigene Werkbank – so können wir ihm einen geeigneten Raum geben, um selbst werkeln zu können.

Bei der Werkbank war jede Menge Werkzeug in der passenden Größe bereits dabei. Allerdings haben wir gleich mal das meiste verräumt, da unser Tiger mit zu viel Werkzeug überfordert war und es gleich mal durch die Gegend geflogen ist. Auch unsere Biene räumte immer wieder herum und ich hatte etwas Angst, dass Kleinteile verloren gehen, die unser Tiger noch brauchen wird.

Die ersten Wochen hat unser Tiger am liebsten gesägt, gehammert und mit dem Akkubohrer Löcher gebohrt.

Nach wie vor geht es gar nicht um ein Ergebnis, sondern er übt sich einfach in diesen Fertigkeiten und geht schon immer sicherer mit dem Werkzeug um. Gesägt wurde anfangs nur Karton, mittlerweile klappt es auch schon mit Holz.

Auch die kleine Biene hat durch ihren Bruder immer wieder Interesse und ist natürlich immer mit dabei, wenn er baut. Sie hat sich ein Steckspiel auf der Werkbank gefunden und sie schwingt auch gerne mal den Hammer und hämmert auf Holz herum.

Für den *Jahreszeitentisch zu St. Martin* haben wir dann das erste Mal etwas gebaut, wo wir dann wirklich ein Ergebnis hatten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz unser Tiger nach wie vor darauf ist!

Im Frühjahr werde ich den Tiger dann bitten, dass er passende Pflanzenstecker für mich bastelt. Ich weiß jetzt schon, dass das die perfekte Aufgabe für ihn sein wird. Die Werkbank ist wirklich toll und auch wenn die Anschaffung nicht ganz günstig ist, hat sie sich bei uns bereits ausgezahlt und sie wird sicher noch lange in Verwendung bleiben!

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:


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Rezepte · zuckerfrei naschen

Palatschinken mit Apfelmus

Unsere Kinder lieben Palatschinken und ich finde sie auch ganz großartig und vor allem doch abwechslungsreich. Egal ob süß z.B. mit Apfelmus oder bekannt mit Gemüse gefüllt (und vielleicht auch noch überbacken) – Palatschinken sind einfach lecker. Mittags lasse ich immer wieder gerne die Kinder entscheiden, was es geben soll und da fällt oft der Wunsch nach Palatschinken. Heute zeige ich euch mein klassisches Palatschinken-Rezept, so wie es sie bei uns öfter zum Essen gibt.  Aber auch als Nachspeise (z.B. mit Eis gefüllt) eignen sich Palatschinken sehr gut.

Zutaten (in den Klammern stehen meine bevorzugten Nahrungsmittel)

  • 500ml pflanzliche Milch (Hafermilch)
  • ca. 280g Vollkorn-Mehl (Dinkel- oder gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl)
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz (Meersalz)
  • ca. 100ml prickelndes Mineralwasser
  • (optional) etwas Kurkuma
  • etwas Öl (Rapsöl)
  • 3 große Äpfel
  • etwas Wasser

Zubereitung

Milch, Mehl, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig verrühren und einige Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schneiden, das Gehäuse entfernen und mit etwas Wasser in einem Topf dünsten lassen. Dem Palatschinkenteig Mineralwasser (und Kurkuma) hinzufügen und kurz verrühren. Mit etwas Öl eine Palatschinke nach der anderen ausbacken. Sind die Äpfel bissfest, das Apfelmus fein pürieren.

Mit einer speziellen Palatschinken-Pfanne kann man das Öl auch weglassen. Dank Kurkuma bekommen die Palatschinken auch ohne Ei eine tolle goldige Farbe – man muss ihn aber natürlich nicht dazugeben, dann werden die Palatschinken einfach etwas bleicher. Wer den Teig lieber etwas zähflüssiger möchte, kann etwas mehr Mehl hinzufügen.

Natürlich gibt es auch einige Alternativen zu Apfelmus – unser Sohnemann mag die Palatschinken lieber mit Mandelmus, bei uns gab es sie früher immer mit Marmelade.

Palatschinken sind schnell gemacht und dann vielseitig einsetzbar!


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Rezepte · zuckerfrei naschen

Schokoladenkuchen – die gesunde Variante

Vor einigen Tagen hatten wir zum Abendessen Schokoladekuchen! Wie – Schokoladekuchen zum Abendessen? Ja wirklich! Fragt sich nur, wie mein gesundheitsbewusster Umgang mit Ernährung jetzt mit Schokoladenkuchen zum Abendessen zusammenpasst?! Ich zeige es euch!

Zutaten

  • 350g gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl
  • 150g Kokosmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 20 Datteln
  • 80g Backkakao
  • 1 reife Banane
  • 125g Apfelmus
  • 250g pflanzliche Milch
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Leinsamenschrot mit 6 EL Wasser vermischt

Zubereitung

Datteln eine halbe Stunde einweichen, anschließend ohne Flüssigkeit pürieren. Mehle, Natron, Backpulver und Backkakao vermengen.

Banane zerdrücken und mit Apfelmus, Milch, Essig, Leinsamenschrot-Gemisch und den pürierten Datteln mixen. Die Mehlmischung dazugeben und alles gut verrühren.

Alles in eine kleine Kuchenform oder Kastenform füllen und etwa 30 Minuten bei 180°C backen – Stäbchentest machen.

Alternativ kann man statt der Datteln auch 80-100g Dattelzucker verwenden.

Gesüßt mit Datteln, Banane und Apfelmus; ballaststoffreich dank Kokosmehl; voller Nährstoffe durch gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl und super schokoladig mit Hilfe von Backkakao – hört sich das nicht perfekt an?

Gesund und lecker in einem – probiert es doch aus!


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