Rezepte · zuckerfrei naschen

Palatschinken mit Apfelmus

Unsere Kinder lieben Palatschinken und ich finde sie auch ganz großartig und vor allem doch abwechslungsreich. Egal ob süß z.B. mit Apfelmus oder bekannt mit Gemüse gefüllt (und vielleicht auch noch überbacken) – Palatschinken sind einfach lecker. Mittags lasse ich immer wieder gerne die Kinder entscheiden, was es geben soll und da fällt oft der Wunsch nach Palatschinken. Heute zeige ich euch mein klassisches Palatschinken-Rezept, so wie es sie bei uns öfter zum Essen gibt.  Aber auch als Nachspeise (z.B. mit Eis gefüllt) eignen sich Palatschinken sehr gut.

Zutaten (in den Klammern stehen meine bevorzugten Nahrungsmittel)

  • 500ml pflanzliche Milch (Hafermilch)
  • ca. 280g Vollkorn-Mehl (Dinkel- oder gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl)
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz (Meersalz)
  • ca. 100ml prickelndes Mineralwasser
  • (optional) etwas Kurkuma
  • etwas Öl (Rapsöl)
  • 3 große Äpfel
  • etwas Wasser

Zubereitung

Milch, Mehl, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig verrühren und einige Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schneiden, das Gehäuse entfernen und mit etwas Wasser in einem Topf dünsten lassen. Dem Palatschinkenteig Mineralwasser (und Kurkuma) hinzufügen und kurz verrühren. Mit etwas Öl eine Palatschinke nach der anderen ausbacken. Sind die Äpfel bissfest, das Apfelmus fein pürieren.

Mit einer speziellen Palatschinken-Pfanne kann man das Öl auch weglassen. Dank Kurkuma bekommen die Palatschinken auch ohne Ei eine tolle goldige Farbe – man muss ihn aber natürlich nicht dazugeben, dann werden die Palatschinken einfach etwas bleicher. Wer den Teig lieber etwas zähflüssiger möchte, kann etwas mehr Mehl hinzufügen.

Natürlich gibt es auch einige Alternativen zu Apfelmus – unser Sohnemann mag die Palatschinken lieber mit Mandelmus, bei uns gab es sie früher immer mit Marmelade.

Palatschinken sind schnell gemacht und dann vielseitig einsetzbar!


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Rezepte · zuckerfrei naschen

Schokoladenkuchen – die gesunde Variante

Vor einigen Tagen hatten wir zum Abendessen Schokoladekuchen! Wie – Schokoladekuchen zum Abendessen? Ja wirklich! Fragt sich nur, wie mein gesundheitsbewusster Umgang mit Ernährung jetzt mit Schokoladenkuchen zum Abendessen zusammenpasst?! Ich zeige es euch!

Zutaten

  • 350g gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl
  • 150g Kokosmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 20 Datteln
  • 80g Backkakao
  • 1 reife Banane
  • 125g Apfelmus
  • 250g pflanzliche Milch
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Leinsamenschrot mit 6 EL Wasser vermischt

Zubereitung

Datteln eine halbe Stunde einweichen, anschließend ohne Flüssigkeit pürieren. Mehle, Natron, Backpulver und Backkakao vermengen.

Banane zerdrücken und mit Apfelmus, Milch, Essig, Leinsamenschrot-Gemisch und den pürierten Datteln mixen. Die Mehlmischung dazugeben und alles gut verrühren.

Alles in eine kleine Kuchenform oder Kastenform füllen und etwa 30 Minuten bei 180°C backen – Stäbchentest machen.

Alternativ kann man statt der Datteln auch 80-100g Dattelzucker verwenden.

Gesüßt mit Datteln, Banane und Apfelmus; ballaststoffreich dank Kokosmehl; voller Nährstoffe durch gekeimtes Dinkel-Vollkornmehl und super schokoladig mit Hilfe von Backkakao – hört sich das nicht perfekt an?

Gesund und lecker in einem – probiert es doch aus!


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Rezept: Quetschbeutel für Kinder

Unser Kleinkindjunge liebt diese sehr bekannten Quetschbeutel schon ganz, ganz lange. Und auch jetzt ist es immer noch so, dass Fruchtquetschies bei uns als Süßigkeit zählen (wegen der Milchallergien fallen die meisten handelsüblichen Süßwaren weg). Also hab ich mich mal schlau gemacht nach günstigeren und umweltschonenderen Alternativen und fand Quetschbeutel zum Selbst befüllen. Diese sind zwar auch aus Plastik, aber man kann sie bis zu 50x wieder befüllen, somit spart man einiges an Müll gegenüber den Gekauften. Ein weiterer Vorteil ist natürlich ganz klar (wie bei allem Selbstgemachtem) – ich weiß genau, was sich in dem Beutel befindet und so gebe ich sie auch bedenkenlos unserem Babymädchen.

Grundrezept:

  • ca. 500g Obst, Gemüse, Kräuter (Äpfel, Birnen, Bananen, Marillen, Karotten, Mango, Ananas, Petersilie,…)
  • max. 30g Haferflocken, Chiasamen oder anderes „Superfood“
  • etwa 100g Flüssigkeit wie Milch (in unserem Fall Pflanzenmilch), Direktsaft, Mineralwasser oder etwas Jogurt

Alles zusammen gut pürieren und in die Quetschbeutel füllen.

Alles, was grundsätzlich mit Schale gegessen werden kann, püriere ich mit Schale, da sich direkt in der Schale oder gleich darunter wichtige Nährstoffe befinden – daher auf Bio-Qualität achten!

Mit den Mengenangaben können wir 3 Quetschbeutel á 130ml befüllen. Anschließend gebe ich noch etwas Flüssigkeit (etwa 100ml) hinzu und püriere es nochmal, dann habe ich noch ein großes Glas Smoothie für mich. Das Mus kann aber auch einfach in ein Glas gefüllt werden und später gelöffelt oder als Brotaufstrich, in Palatschinken, etc. verwendet werden.

Bei uns sind die selbstgemachten Quetschies richtig beliebt und auch bei Besucherkinder kommen sie immer sehr gut an – und so machen wir alle paar Tage neue! Durch die vielen Variationsmöglichkeiten schmecken sie jedesmal etwas anders. Unser Kleinkindjunge hilft auch gerne beim Machen mit und sucht sich dann sein Lieblingsobst aus.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Dann probiert es doch einfach mal aus – es ist sehr einfach, super lecker und dabei auch noch richtig gesund!

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Rezept: zuckerfreie Schokocreme

Heute habe ich noch ein ganz schnelles und einfaches Rezept für euch, das vor allem mein Kleinkindjunge liebt und auch gerne mal zum Abendessen einfach aus dem Glas löffelt: zuckerfreie Schokocreme!

Zutaten:

  • 1 Banane
  • 1/2 Avocade
  • Backkakao
  • (otional) Kakaobohnen
  • (otional) Zimt oder andere Gewürze

Einfach alle Zutaten pürieren und genießen. Die Mengen ergeben ein kleines Glas Schokocreme. Je reifer die Banane ist, desto süßer und intensiver ist der Bananengeschmack. Bei sehr reifen Früchten kann auch einfach alles mit der Gabel zerdrückt werden.

Verfeinert kann diese Schokocreme noch mit Kakaobohnen (vorher malen) oder Mandelsplitter/Krokant bzw. eben noch mit ausgewählten Gewürzen werden. Natürlich kann bei Bedarf noch etwas gesüßt werden, z.B. mit Kokosblüttenzucker, Ahornsirup oder Birkenzucker.

Und natürlich ist die Creme auch als Brotaufstrich (z.B. auf *Vollkorn-Weckerl*) geeignet.

Gesund und lecker – lasst es euch schmecken!

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Rezept: zuckerfreier Karottenkuchen

Da mein Mann im Mai Geburtstag hat, wurde natürlich auch der Kuchen zur Herausforderung. Er hat sich eigentlich einen Kokoskuchen gewünscht, doch der Bitte konnte ich leider nicht zuckerfrei nachkommen. Also suchte ich nach einer Alternative und schaffte dann einen super leckeren Karottenkuchen komplett ohne Industriezucker. Wir alle finden den Kuchen sehr lecker und ich finde es großartig, dass ich die Kinder ohne schlechtes Gewissen in rauen Mengen davon essen lassen kann!

Da wir allergiebedingt milchfrei leben, habe ich euch in Klammer immer die milchfreien Zutaten geschrieben.

Zutaten

  • 200g Mehl (wir verwendeten Weizen-Vollkornmehl)
  • 150g Karotten
  • 150ml Milch (wir verwenden Pflanzenmilch wie z.B. Reis- oder Hafermilch)
  • 60g Butter, weich (in unserem Fall pflanzliche Margarine)
  • 20 Datteln, getrocknet, entsteint
  • 2 Eier oder 160g Apfelmus
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  • Die Datteln klein schneiden und etwa eine halbe Stunde in Wasser legen, damit sie etwas aufweichen. Karotten fein raspeln.
  • Backrohr auf 180°C vorheizen.
  • Butter, Mehl, Milch, Eier, Backpulver und Zimt zu einem glatten Teig verrühren.
  • Karotten und Datteln (ohne dem Wasser) hinzufügen und nochmal gut verrühren.
  • Den Teig in eine kleine, befettete und bemehlte Kastenform (ca. 20cm) geben und etwa 1 Stunde backen lassen. Zum Schluss noch mit einem Stäbchen testen, ob der Teig fertig ist.

Der Kuchen wird zwar nicht so fluffig, aber er ist sehr saftig, geschmackvoll und gesund!

Lasst ihn euch schmecken! 

Aufstriche · Rezepte · zuckerfrei naschen

Rezept: (Industrie)zuckerfreie Marmelade

Der erste Tag zuckerfrei ist herum und ich bin super entspannt! Die letzten beiden Tage habe ich jegliche Süßigkeit, die wir zu Hause hatten, einfach aufgefuttert – mein Zuckervorrat im Körper reicht also vermutlich noch für die kommenden 2 Wochen an *haha*.

Zum Anfang meiner zuckerfreien Zeit möchte ich euch gleich ein super leckeres Rezept für (Industrie)zuckerfreie Marmelade zeigen. Ich habe diese Marmelade vor Kurzem auf einem Ayurveda Frühstückskurs kennen gelernt und sie rettet mich garantiert über das zuckerfreie Frühstück.

Ihr braucht:

  • ca. 200g Trockenobst
  • ca. 300ml Direktsaft
  • ein kleines Stück Ingwer
  • Gewürze

Ich habe die Marmelade heute mit Datteln und Orangensaft gemacht und mit einem TL Zimt gewürzt. Man kann aber jegliches anderes Trockenobst (Datteln, Rosinen, Pfirsiche,..) und andere Säfte (Apfelsaft, Mangosaft) verwenden und auch mit unterschiedlichen Gewürzen den Geschmack verändern. Achtet darauf, dass es sich bei dem Saft um Direktsaft oder Muttersaft handelt (steht auf der Verpackung), da andere Säfte großteils aus Konzentraten gewonnen werden und dadurch sehr zuckerhaltig sind.

Das Trockenobst mit dem Direktsaft und Ingwer aufkochen und köcheln lassen, bis das Obst weich ist (je nach Obst ca. 20-30 Minuten). Anschließend Gewürze hinzufügen und fein pürieren. Bei Bedarf (je nach gewünschter Konsistenz) kann noch Flüssigkeit hinzugefügt werden. Aus den angegebenen Mengen der Zutaten erhält man ein kleines Glas fertiger Marmelade.

Natürlich gibt es keinen Vorteil ohne Nachteil, also ohne Zucker keine Haltbarkeit – daher hält sich die Marmelade etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank. Bis jetzt kann ich euch aber keine Erfahrungswerte liefern, da sie immer sehr schnell aufgegessen ist! Beiden Kindern und auch mir schmeckt die Marmelade richtig gut (mein Mann ist grundsätzlich kein Marmelade-Fan).

Noch kurz etwas zu Trockenobst

Trockenobst hat ja grundsätzlich den Ruf, dass sich sehr viel Zucker darin befindet. Im Grunde befindet sich aber der gleiche Fruchtzuckergehalt darin als im frischem Obst. Allerdings verringert sich durch den Flüssigkeitsentzug das Volumen und so kann man im Verhältnis mehr von Trockenobst essen also von frischem Obst, bevor eine Sättigung einsetzt. Sparsam verwendet ist Trockenobst also durchaus eine gesunde Alternative zu frischem Obst, da der Großteil der Nährwerte (außer Vitamin C) beim Trocknen erhalten bleibt.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und lasst euch die zuckerfreie Marmelade schmecken!


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