#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · 22 - 24 Monate · Vorbereitete Umgebung

Das Kinderzimmer

*Werbung wegen Markennennung und/oder -sichtbarkeit

Heute zeige ich euch das Kinderzimmer. Da das meiste Spielzeug vom Kinderzimmer in das Spielzimmer ausgewandert ist, hat sich auch hier sehr viel verändert.

Der Hintergedanke beim Kinderzimmer ist, dass die Kinder natürlich irgendwann hier schlafen – dafür gibt es schon seit einiger Zeit ein Stockbett. Es befinden sich auch die Kleiderschränke der Kinder dort. Der Kasten des Tigers ist noch immer gleich, die Biene hat einen neuen bekommen.

Sie kramt sehr gerne in den Laden herum und sucht sich mehrmals täglich neue Kleidung aus. Ausziehen kann sie sich mittlerweile selbstständig und auch das Anziehen klappt schon immer besser – sie übt fleißig. Unter der Bank befindet sich die große Kiste mit Duplo und das Baby-Matador.

Neben der Bank befindet sich noch immer die Matratze des Gitterbetts als FloorBed. Es wird zwar nicht oft benützt, aber doch so regelmäßig, dass wir es noch im Kinderzimmer lassen.

Gegenüber befindet sich der Tisch des Tigers. Das ist der Bereich, den der Tiger ganz für sich alleine hat, denn die Biene kommt noch nicht hinauf. Hier zieht er sich zurück, wenn er seine Ruhe möchte – trotzdem fühlt er sich nicht abgeschottet oder so, da die Kinderzimmertüre geöffnet bleiben kann. Die Biene sieht über die Tischkante und schaut ihm gerne zu. Auf dem Tisch befinden sich seine aktuellen Puzzles und seine ersten kleinen Legoteile, außerdem die CD´s und ein Radio, die Kugelbahn und noch ein Hammerspiel. Darunter ist der Fuhrpark der Kinder – also alle Traktoren mit Zubehör bzw. auch alle Fahrzeuge mit denen auf dem Autoteppich gespielt wird.

Daneben gibt es noch eine Korb mit Bauklötze und ein Kugelspiel für die Biene.

Trotz des begrenzten Spielangebots verbringen die Kinder oft und gerne Zeit in dem Raum, besonders das Duplo und die Fahrzeuge werden hier immer wieder fleißig von beiden Kindern bespielt. Außerdem haben sie so die Möglichkeit einer räumlichen Trennung, wenn sie mal nicht so gut miteinander auskommen – das kommt aber wirklich kaum mal vor.

Auch das Kinderzimmer gefällt mir nach der Umgestaltung sehr gut und ich verbringe auch hier gerne Zeit mit den Kindern.

Wenn ihr noch nicht gesehen habt, wie das Kinderzimmer sich im Laufe der letzten Zeit verändert hat, verlinke ich hier nochmal alle Beiträge dazu:

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr übrigens alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · 22 - 24 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielzimmer

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Auf den heutigen Beitrag freue ich mich schon sehr, denn ich kann euch etwas ganz neues zeigen. Wir haben vor einigen Monaten unser Büro ausgeräumt und ein Spielzimmer daraus gemacht – hier befinden wir uns eigentlich die meiste Zeit, wenn wir uns drinnen aufhalten.

Hier seht ihr die Bastel- und Malecke des Raumes. Besonders unsere Biene mag den Bereich sehr. Sie malt und zeichnet sehr gerne und setzt sich auch immer wieder gerne dazu zu dem Tisch. Sie nimmt sich die Sessel  bzw. mittlerweile auch den Tisch gerne wo anders mit hin und klettert herum. Wenn beide Kinder gleichzeitig malen, ist es einfach toll, ihnen dabei zu zu sehen – auch wenn das Chaos manchmal grenzenlos ist *haha*.

Links neben dem Basteltisch steht der Bastelcontainer – hier befinden sich alle Bastelmaterialien, die die Kinder gerne verwenden. Basteln wir in einem anderen Raum können wir diesen Container problemlos mitnehmen, da er durch seine Räder einfach herum gefahren werden kann.

Gleich rechts neben dem kleinen Tisch befindet sich ein Spielregal – hier findet zum großen Teil die kleine Biene ihre Spielangebote. Jetzt mit 23 Monate befindet sich hier (von links nach rechts) Gemüse aus Holz zum zusammenkletten und Stapelbecher, anschließend ein kleines Holzpuzzle mit 4 Teile und diese Figuren zum ineinanderstecken. Daneben befindet sich ein Steckpuzzle mit Magnete und ganz rechts oben das Matador (ab 3 Jahre) des Tigers. Unten gibt es zwei Stapeltürme, ein Hammerspiel und einen Korb voller Schleichtiere, außerdem noch ein Korb mit weichen Bällen und Säckchen, die die Kinder auch drinnen durch die Gegend werfen dürfen.

Gegenüber befindet sich die Parkgarage des Tiger (diese ist mit den Holzschienen kompatibel) und ein Keyboard, auf dem wir alle sehr gerne herumklimpern. Das Bild ist bewusst in Augenhöhe der Kinder aufgehängt – ich habe es übrigens selbst gemalt.

Der weiße Container ist ganz besonders für den Tiger, denn darin befindet sich sein gesamtes Zubehör für die Holzeisenbahn. Darauf steht ein Radio, das der Tiger selbst bedienen kann und ebenfalls noch Zugzubehör.

Hier eine Beispiellade des Containers. Alle Teile sind nach Kategorien unterteilt und so macht das Bauen und Spielen natürlich großen Spaß, da man nicht lange nach den passenden Schienenteilen bzw. Lokomotiven oder Anhänger suchen muss.

Diese Regal mag ich besonders gerne – hier sind alle unsere Instrumente, die 7 Freunde von Grimm, noch ein paar Steckspiele, der kleine Wäschekorb (damit helfen die Kinder gerne beim Umräumen der Wäsche mit) und der Kran, den der Tiger sehr gerne mag.

Gleich daneben steht noch unser Spielekasten mit all unseren Gesellschaftsspielen. Die Kinder dürfen sich aus diesem Kasten nicht selbstständig bedienen. Wenn wir spielen suchen wir gemeinsam ein Spiel aus, spielen und räumen es dann wieder hinein, da ich nicht möchte, dass Teile davon fehlen.

In dem Raum befindet sich auch das Bücherregal. Der Tiger erreicht es mittlerweile und sucht sich gerne von dort Bücher aus. Momentan sind die meisten Bücher hier, da die kleine Biene sie gerne isst bzw. zerreist. Allerdings klettert auch die kleine Biene immer wieder dort herum und fischt sich so das eine oder andere Buch herunter.

Ich mag unser Spielzimmer richtig gerne und auch die Kinder fühlen sich dort sehr wohl!

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr übrigens alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · 19 - 21 Monate · Vorbereitete Umgebung

Unsere Garderobe

Es ist wieder Zeit für einen neuen Beitrag der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung. Heute zeige ich euch die Garderobe der Kinder.

Vor 2 Monaten haben wir unsere Garderobe nämlich komplett neu gestaltet, weil die alte für zwei Kinder einfach zu klein wurde. Wer die alte nicht kennt, findet den Beitrag dazu *hier*. Jedes Kind hat jetzt ein eigenes Garderobenkästchen mit Mützen, Sonnenkappen und Patschen, darunter können sie ihre Jacken aufhängen. In der Garderobe befinden sich immer für die jeweilige Jahreszeit passende Kleidungsstücke.

Die Garderobenkästchen haben wir extra so aufgehängt, dass sich beide Kinder mit Hilfe des Sessel darunter selbstständig ihre Kleidungsstücke nehmen können. Die kleine Biene schnappt sich immer wieder mal ihre Kappe, setzt sie auf und betrachtet sich voller Freunde im Spiegel. Oder sie übt ewig lange Hauspatschen an- und wieder ausziehen, dafür setzt sie sich auf den kleinen Sessel.

Die Schuhe befinden sich vor der Türe, somit ersparen wir uns den Dreck in der Wohnung.

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr übrigens alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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#MontessoriEntdecker · 19 - 21 Monate · Bedürfnisorientiert · Vorbereitete Umgebung

Die Töpfchenecke der kleinen Biene

Heute habe ich den zweiten Beitrag zum Thema „Vorbereitete Umgebung“ für euch und ich zeige euch die Töpfchenecke der kleinen Biene. Vorweg erzähle ich euch aber ganz kurz, wie es überhaupt zu dieser Ecke kam.

Als ganz kleines Baby habe ich unsere Biene regelmäßig erfolgreich abgehalten, allerdings war das nach dem Mobil werden mit etwa 6 Monaten vorbei. Ich lies sie zwar immer wieder mal ohne Windel, aber überwiegend trug sie Stoffwindeln. Vor drei Monaten habe ich mir auf ganz blöde Weise den kleinen Finger gebrochen und war nach der OP sehr eingeschränkt – wickeln war z.B. überhaupt nicht möglich. Also habe ich der kleinen Biene eine Ecke für ihr Töpfchen eingerichtet und die Windel einfach weg gelassen – aufwischen geht nämlich im Gegensatz zu wickeln problemlos mit einer Hand. Nach den ersten zwei Wochen hat dann unsere Biene angefangen, die Windeln komplett zu verweigern und so dauerte es noch etwa 2 oder 3 Wochen, bis ihr der Knopf aufging und sie erfolgreich aufs Töpfchen ging. Ich muss aber offen und ehrlich zugeben, dass ich diese Zeit wirklich sehr viel geputzt und gewischt habe, denn ich fragte zwar die kleine Biene regelmäßig ob sie muss, doch akzeptierte zu jeder Zeit ihr nein. Wir hatten dann unterwegs noch Windeln, doch mittlerweile ist sie schon seit einiger Zeit komplett windelfrei tagsüber und sagt die meiste Zeit bzw. zu Hause geht sie einfach selbstständig aufs Töpfchen. Nachdem die Windeln auch über eine Woche nachts trocken geblieben sind, haben wir auch in der Nacht die Windeln weg gelassen und die letzten 3 Wochen noch keinen einzigen Unfall.

Ich bin wirklich sehr fasziniert von unserer kleinen Biene, dass das soo gut klappt. Auf der anderen Seite bin ich wirklich etwas traurig, da ich die Stoffwindeln vermissen werden..

Jetzt zeige ich euch aber noch die Ecke für unsere kleine Biene – sehr einfach, aber mit allem, was sie so braucht. Sie mag diesen Platz gerne und sitzt öfter auch einfach so dort und blättert in ihrem Buch – sie ist übrigens sehr begeistert davon.

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · 19 - 21 Monate · Vorbereitete Umgebung

Unser Waschtisch 2.0

Im letzten halben Jahr hat sich in unserer Wohnung sehr viel getan und daher zeige ich euch ab heute in mehreren Beiträgen wieder einmal Auszüge unserer Wohnung, die wir speziell für unsere Kinder eingerichtet haben. Im Hinterkopf hatten wir dabei immer den Gedanken Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun“! Wichtig ist uns also, dass unsere Kinder in der Wohnung so viel wie möglich selbstständig machen können. Ich muss allerdings zugeben, dass es für mich mit zwei Kindern eine große Herausforderung ist, die Umgebung für beide Kinder altersgemäß zu gestalten. Wichtig ist mir auch noch zu erwähnen, dass ich mich in die Welt Montessoris einfach selbst eingelesen habe, daher verwende ich bewusst den Ausdruck „montessori-inspiriert“, denn ich habe die Lehren so umgesetzt, wie es für uns passend und räumlich wie auch finanziell im Bereich des Möglichen ist.

Heute starte ich mit dem Bad und zeige euch unseren Waschtisch. Bereits für den Tiger habe ich *damals den Waschtisch* gestaltet und genau so wie der Tiger damals, liebt unsere Biene den Waschtisch sehr. Der Tiger benützt ihn mit und so gibt es manchmal Platzprobleme. Gemeinsam Zähneputzen klappt noch ganz gut, doch wenn beide Kinder gleichzeitig Hände waschen wollen, kann das schon mal in einen kleinen Streit ausarten. Ich achte auch sehr darauf, dass wir Zahnbürsten und Zahnpasten immer im Vorrat zu Hause haben, denn da die Kinder alles zur freien Verfügung haben, verschwindet immer wieder mal etwas und es ist abends wirklich stressfreier, wenn man dann nicht danach suchen muss. Die Zahnbürste des Tigers stelle ich aber auch ganz gerne zum Waschbecken hoch, da die Biene gerne einfach alle Zahnbürsten probiert.

Hier finden die Kinder alles, was sie für ihre tägliche Waschroutine benötigen. Der Tiger holt mit der Kanne Wasser für die Schüssel und schon kann es los gehen mit Zähne putzen. Manchmal kämmt sich unsere Biene, aber sie hat noch so feine Haare, dass das eigentlich noch gar nicht notwendig ist.

Da ich versuche Plastik zu vermeiden, hatten beide Kinder einige Zeit Bambus-Zahnbürsten. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir auf Dauer einfach zu teuer wurde, da beide Kinder gerne auf den Zahnbürste herum beißen und wir sie so ständig ersetzen müssen. Wenn sie etwas älter sind, werden wir es aber wieder mit Bambus-Zahnbürsten versuchen.

Besonders beliebt vor allem bei der Biene ist die Handseife. Sie ist oft lange damit beschäftigt und spielt gerne mit dem Seifenschaum. Ich achte darauf, dass es sich um eine Naturseife ohne Zusatzstoffe handelt.

Passend zum Thema zeige ich euch als nächstes die Töpfchenecke unserer kleinen Biene und erzähle euch ein wenig über ihren windelfrei-Weg.

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#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Unsere Werkbank

Unser Tiger zeigt immer großes Interesse, wenn der Tigerpapa etwas in der Wohnung oder im Garten werkt und so haben wir vor einigen Monaten beschlossen, dass es Zeit wird für eine eigene Werkbank – so können wir ihm einen geeigneten Raum geben, um selbst werkeln zu können.

Bei der Werkbank war jede Menge Werkzeug in der passenden Größe bereits dabei. Allerdings haben wir gleich mal das meiste verräumt, da unser Tiger mit zu viel Werkzeug überfordert war und es gleich mal durch die Gegend geflogen ist. Auch unsere Biene räumte immer wieder herum und ich hatte etwas Angst, dass Kleinteile verloren gehen, die unser Tiger noch brauchen wird.

Die ersten Wochen hat unser Tiger am liebsten gesägt, gehammert und mit dem Akkubohrer Löcher gebohrt.

Nach wie vor geht es gar nicht um ein Ergebnis, sondern er übt sich einfach in diesen Fertigkeiten und geht schon immer sicherer mit dem Werkzeug um. Gesägt wurde anfangs nur Karton, mittlerweile klappt es auch schon mit Holz.

Auch die kleine Biene hat durch ihren Bruder immer wieder Interesse und ist natürlich immer mit dabei, wenn er baut. Sie hat sich ein Steckspiel auf der Werkbank gefunden und sie schwingt auch gerne mal den Hammer und hämmert auf Holz herum.

Für den *Jahreszeitentisch zu St. Martin* haben wir dann das erste Mal etwas gebaut, wo wir dann wirklich ein Ergebnis hatten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz unser Tiger nach wie vor darauf ist!

Im Frühjahr werde ich den Tiger dann bitten, dass er passende Pflanzenstecker für mich bastelt. Ich weiß jetzt schon, dass das die perfekte Aufgabe für ihn sein wird. Die Werkbank ist wirklich toll und auch wenn die Anschaffung nicht ganz günstig ist, hat sie sich bei uns bereits ausgezahlt und sie wird sicher noch lange in Verwendung bleiben!

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:


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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 13 - 15 Monate · Vorbereitete Umgebung

Bei soo viel Bewegungsdrang!

Jeder von uns weiß, Kinder haben unendlich viel Energie – den ganzen Tag sind sie in Bewegung und haben immer etwas zu tun, Stillstand gibt es eigentlich nicht. Diesem Bewegungsdrang gerecht zu werden ist oft gar nicht so einfach. Vor allem wenn jetzt das kühle und nasse Herbstwetter kommt und die Zeit draußen leider begrenzt ist. Wir sind zwar trotzdem ausgiebig draußen unterwegs, aber trotzdem ist noch immer seeehr viel Energie da, die dann in der Wohnung entladen wird *haha*.

Am heutigen #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* geht es um den Bewegungsbereich für Kinder. Beim Tiger hatten wir vor zwei Jahren durch Zufall einen richtig coolen *Kletterpark im Wohnzimmer* stehen. Jetzt haben wir leider nicht den Platz für einen eigenen Kletterbereich, doch auch ohne nutzt unsere Biene jede Gelegenheit zum Üben ihrer motorischen Fähigkeiten. Heute habe ich sie einfach einmal mit der Kamera begleitet und ihre Kletter-und Bewegungskünste festgehalten.

Mittlerweile würde ich sagen, dass unsere Biene eigentlich überall rauf kommt, wo sie möchte. Sie fängt jetzt auch an, sich gezielt Stühle oder anderes wohin zu schieben und klettert dann nach oben. Bei den Bildern fehlt noch das Klettern auf den Lernturm bzw. wieder herab und auch Treppen bezwingt unsere Biene in beide Richtungen sehr sicher. Da wir im dritten Stock wohnen, war mir das Treppen „steigen“ bei beiden Kindern von klein auf sehr wichtig, daher dürfen sie auch immer wieder mal im Treppenhaus spielen.

Nach langem und intensivem Üben schafft es unsere Biene auch alleine in ihren Sitz zum Essen und auch wieder sicher herunter. Anfangs bin ich da allerdings immer direkt nebenbei gewesen und ich musste sie auch das eine oder andere mal auffangen. Richtig verletzt hat sie sich aber nie und jetzt muss ich auch nicht mehr schauen.

Die beiden Kinder lieben es im Schlafzimmer zu toben, sie dürfen sich hier auch nach Herzenslust austoben. Mittlerweile hat sich unsere Biene das Springen vom Tiger abgeguckt und macht jetzt auch immer so lustige Hüpfbewegungen. Natürlich wird im Bett auch versteckt und gekuschelt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Schlafzimmer nicht als Spielwiese verwendet wird.

Ich muss gestehen, dass es mich anfangs störte und ich es oft nicht wollte, dass im Bett getobt wird. Allerdings brauchen die Kinder wirklich eine Möglichkeit zum Austoben, wenn wir nicht genügend draußen sein können. Und nachdem die beiden soo viel Spaß dabei haben und sich wirklich oft lange im Schlafzimmer miteinander beschäftigen, drücke ich oft beide Augen zu und übersehe das Chaos.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Vorbereitete Umgebung

Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Kinderzimmer der 2 Kinder (39 & 9 Monate)

Obwohl wir in unserer Wohnung zwei Kinderzimmer haben, haben mein Mann und ich beschlossen, dass sich unsere Kinder die ersten Jahre ein Zimmer teilen werden. Mit dem Aufwachsen der beiden ändern sich immer wieder die Bedürfnisse und somit auch das Kinderzimmer. Heute zeige ich euch, wie das Zimmer momentan für die beiden (die Biene ist 9 Monate, der Tiger 3 Jahre und 3 Monate alt) aussieht und was sich in ihren Spielregalen befindet.


Für den Bereich der Biene haben wir wieder die Matratze des Gitterbetts am Boden platziert – ein FloorBed sozusagen. Zum Schlafen wird es nicht genutzt, aber unsere Biene krabbelt gerne drauf herum, krabbelt hinauf und herunter, steht auf, wippt herum, etc. Wenn die Kinder in ihrem Spiel vertieft sind, ist es für mich auch ein gemütlicher Rückzugsort und ich kann sie trotzdem beobachten.


Auch den Spiegel findet unsere Biene toll und sie beschäftigt sich oft lange mit ihrem Spiegelbild, dabei lacht sie immer. Eine Bücherkiste darf neben dieser Kuschelecke natürlich nicht fehlen.


Im Regal nebenbei befinden sich Spielsachen, mit denen beide Kinder Freude haben. Links unten gibt es eine Ballkiste mit den unterschiedlichsten Bällen, in der Mitte eine Kiste mit den Bauklötzen und rechts die Duplo-Kiste. Links oben befindet sich eine Schale mit Baby Architekt Matador, ein Tablett mit Musikinstrumenten und rechts das Matador des Tigers ab 3 Jahren. Am Regal steht noch die Trommel und das Glockenspiel und eigentlich noch eine Schale mit der Kugelbahn (beim Fotografieren war die aber gerade im Wohnzimmer).


Gegenüber befindet sich dann der Bereich mit den Sachen des Tigers. Im Regal finden rechts oben die Kunstmaterialien wie Schere, Kleber, Spitzer, Lochstanzer, Wachsmalkreiden, Sticker, etc. Platz. Links daneben sind in einer kleinen Kiste die CDs des Tigers untergebracht, sowie auch diese Formen zum Ineinanderstecken und Fädelperlen, gleich darunter sind die XXL Bügelperlen mit den dazugehörigen Formen. Rechts ein paar ausgedruckte Kärtchen wie Emotionskarten oder die Karten zum Lokomotiven zuordnen und auch die „Schatten-Schienen“ (unter *Free Printables* zum freien Download). Rechts unten befindet sich eine Box mit den fertigen Zeichnungen und auch eine Malschürze und ein Maltuch. Daneben noch die großen Puzzlematten und fertige Bügelperlen-Werke. Den CD-Player kann der Tiger schon lange selbst bedienen und oft ist er einfach lange damit beschäftigt, die CDs immer wieder zu wechseln.


Anschließend steht der kleine Tisch, den unser Tiger momentan sehr gerne zum Malen verwendet. Stifte und alles zum Wasserfarben malen bleibt auf Wunsch des Tigers immer auf dem Tisch stehen.


Rechts neben dem Tisch gibt es noch dieses Sortiersystem für Vorlagen zum Malen (ausschließlich Lokomotiven *haha*) und unterschiedliches Papier. Außerdem biete ich dem Tiger auch immer zwei Kunst-Tabletts mit wechselndem Inhalt an – bis jetzt war allerdings noch nicht wirklich was dabei, was dem Tiger richtig gut gefallen hat…


Die Kleidung der Kinder ist in Schubladen untergebracht. Jedes Kind hat zwei Laden und dort befindet sich das für die jeweilige Jahreszeit passende Gewand. Mit Hilfe der Wetterkarten sucht sich der Tiger immer selbst seine Kleidung zusammen. Hier am Bild seht ihr die „Wolkenlade“ des Tigers.


In der Schatzkiste sind nach wie vor die kleinen Autos des Tiger untergebracht und ein kleiner Fuhrpark darf natürlich auch nicht fehlen. Hier befindet sich auch gebrauchte Kleidung der Kinder, die sie nochmals tragen können.


Der Tiger schläft mittlerweile schon seit etwa 9 Monaten nachts in seinem Zimmer. Auf eigenem Wunsch ist er, als unsere Biene ganz klein war und nachts oft geweint hat, vom Familienbett ausgezogen und seitdem auch nicht ein einziges Mal zurück gekommen. Er sagt selbst, er mag sein Bett sehr gerne und schläft gut darin.


Im Bett ist viel Stauraum integriert – hier haben auch die Bücher für das Einschlaflesen Platz gefunden. Sie befindet sich hier außerhalb der Reichweite seiner kleinen Schwester.

Beide Kinder fühlen sich sehr wohl in dem Zimmer und wir verbringen auch sehr viel Zeit darin. Auch die restliche Wohnung werden wir bald den wachsenden Bedürfnissen der Biene bzw. der veränderten Bedürfnisse des Tigers anpassen – natürlich zeige ich immer, wenn wieder etwas verändert wurde.

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier: