#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Bäcker

So oft wie möglich backen wir unser Gebäck selber. Schon ganz lange hilft der Tiger dabei begeistert mit und freut sich immer riesig auf das Formen von Weckerl. Heute, wie auch bereits *gestern*, war ich nebenbei arbeitslos und so hatte ich Zeit, einige Fotos zu machen, die ich euch heute wieder zeige.

Immer wenn ich den Tiger so ganz alleine werkeln lasse, ist er während des Tuns immer völlig vertieft, in einem Flow und er ist danach immer sooo unsagbar stolz auf sich selbst. Durch solche Tätigkeit ermöglicht man seinem Kind ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Kind fühlt sich als vollwertiges Mitglied innerhalb einer Gemeinschaft (in dem Fall die Familie) und kann so einen wichtigen Beitrag für alle leisten.

*Tipps für das gemeinsame Backen* oder für das Arbeiten *mit zwei Kindern in der Küche* oder warum Gebäck backen einfach *ein tolles Sinneserlebnis* sein kann verlinke ich euch hiermit.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Gärtner

Diese Woche waren wir im Baumarkt und haben uns für die nächste Pflanzenrunde auf dem Balkon ausgestattet. Der Tiger war überall topmotiviert dabei und hat die Pflanzentröge vorbereitet und die Pflanzen anschließend verpflanzt. All das hat er ganz alleine geschafft und er war unendlich stolz darauf. Ich hatte daneben genug Zeit für ein paar Fotos und diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Unser Tiger ist heuer grundsätzlich sehr interessiert an der Gartenarbeit und auch motiviert überall zu helfen. Er stellt immer wieder spannende Fragen und denkt auch von sich aus auch an das Gießen und Pflegen unserer Pflanzen. Im Garten hat er ein eigenes kleines Beet, aber das zeige ich euch ein anderes mal.


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#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Unsere Werkbank

Unser Tiger zeigt immer großes Interesse, wenn der Tigerpapa etwas in der Wohnung oder im Garten werkt und so haben wir vor einigen Monaten beschlossen, dass es Zeit wird für eine eigene Werkbank – so können wir ihm einen geeigneten Raum geben, um selbst werkeln zu können.

Bei der Werkbank war jede Menge Werkzeug in der passenden Größe bereits dabei. Allerdings haben wir gleich mal das meiste verräumt, da unser Tiger mit zu viel Werkzeug überfordert war und es gleich mal durch die Gegend geflogen ist. Auch unsere Biene räumte immer wieder herum und ich hatte etwas Angst, dass Kleinteile verloren gehen, die unser Tiger noch brauchen wird.

Die ersten Wochen hat unser Tiger am liebsten gesägt, gehammert und mit dem Akkubohrer Löcher gebohrt.

Nach wie vor geht es gar nicht um ein Ergebnis, sondern er übt sich einfach in diesen Fertigkeiten und geht schon immer sicherer mit dem Werkzeug um. Gesägt wurde anfangs nur Karton, mittlerweile klappt es auch schon mit Holz.

Auch die kleine Biene hat durch ihren Bruder immer wieder Interesse und ist natürlich immer mit dabei, wenn er baut. Sie hat sich ein Steckspiel auf der Werkbank gefunden und sie schwingt auch gerne mal den Hammer und hämmert auf Holz herum.

Für den *Jahreszeitentisch zu St. Martin* haben wir dann das erste Mal etwas gebaut, wo wir dann wirklich ein Ergebnis hatten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz unser Tiger nach wie vor darauf ist!

Im Frühjahr werde ich den Tiger dann bitten, dass er passende Pflanzenstecker für mich bastelt. Ich weiß jetzt schon, dass das die perfekte Aufgabe für ihn sein wird. Die Werkbank ist wirklich toll und auch wenn die Anschaffung nicht ganz günstig ist, hat sie sich bei uns bereits ausgezahlt und sie wird sicher noch lange in Verwendung bleiben!

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:


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Dieser Beitrag ist verlinkt bei den *MontessoriEntdecker*!

#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 16 - 18 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Mit zwei Kinder in der Küche

Wann immer es geht, koche ich mit beiden Kindern gemeinsam – ich möchte sie einfach aktiv bei mir in der Küche dabei haben, denn es gibt für mich kaum andere Haushaltstätigkeiten, bei denen sie sich so viel mitnehmen können.

Unser Tiger liebt momentan das Schälen und entwickelt auch einen großen Ehrgeiz dabei. Ich liebe es, wenn er so vertieft in einer Tätigkeit aufgeht und in seinen Flow fällt. Neben Durchhaltevermögen entwickelt er dabei auch noch seine feinmotorische Fähigkeiten. Auch wenn sich unser Tiger bis jetzt ab und an auch geschnitten hat, so hat er trotzdem immer motiviert weiter gemacht. Außerdem ist er natürlich richtig stolz, wenn er dann das Ergebnis zeigen bzw. essen kann.

Für unsere Biene ist das gemeinsame Kochen eine Fülle an Sinneserlebnissen. Da wir überwiegend mit frischem Gemüse kochen, haben wir natürlich jede Menge unterschiedlicher Farben und die meisten Lebensmittel kann man auch vor dem Kochen schon kosten – ein richtiges Geschmackserlebnis. Die kleine Biene interessiert sich aber mittlerweile neben den Lebensmitteln auch schon für die Küchengeräte und so macht sie erste Versuche mit dem Wellenmesser oder mit dem Schäler.

Neben all den genannten positiven Erlebnissen des gemeinsamen Kochens, ist es außerdem noch eine intensive Qualitätszeit zu dritt. In dieser Zeit konzentriere ich mich ganz auf die Kinder und das Kochen – das Handy ist meist ganz weit weg und auch sonst stört unsere gemeinsame Zeit nichts. Wir haben immer wieder sehr viel Spaß und interessante Gespräche, denn der Tiger fragt mittlerweile sehr interessiert nach.

Hier verlinke ich euch noch Beiträge, die gut zum Thema passen:

Und jetzt zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserem gemeinsamen Kochen vor einigen Tagen:


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#MontessoriEntdecker · Ausflüge · Praktisches Leben · Zeit für dich - Adventkalender

16.12 + 17.12 Unser Weihnachtsbaum

 

Wir haben ein richtig tolles Wochenende hinter uns. Auf Samstag freute sich der Tiger schon die ganze Adventzeit – denn unseren Weihnachtsbaum darf sich auch heuer wieder unser Tiger mit dem Tigerpapa aussuchen. Und so machten sich meine beiden Männer am Samstag auf den Weg und suchten gemeinsam einen wunderschönen, perfekten und diesmal sogar richtig großen Baum aus. Warum ich das extra erwähne, könnt ihr im Beitrag (ganz unten) *vom letzten Jahr* lesen!

Nachmittag hatten mein Mann und ich das erste Mal, seit unsere Biene bei uns ist, ein paar Stunden für uns. Wir gingen in Ruhe einkaufen und schlenderten dann gemütlich durch einen Adventmarkt. Dort trafen wir Bekannte und konnten einfach mal Tratschen, ohne dass jemand von uns aufpassen musste, dass eines unserer Kinder verloren geht oder etwas anstellte *hihi*. So gern ich meine Kinder habe, so habe ich diesen Nachmittag doch sehr genossen muss ich zugeben. Auch den Kindern hat es bei der Oma sehr gut gefallen und sie schienen mich nicht zu vermissen – auch die kleine Biene nicht. Der Tiger fragte bereits, wann er gemeinsam mit seiner Schwester wieder bei seiner Oma bleiben darf.

Auch der heutige Sonntag war einfach wundervoll – und es sind sogar ein paar Fotos entstanden. Die Kinder waren ganz aufgeregt, als wir den Baum ins Wohnzimmer holten und die Weihnachtskisten aus dem Keller. Ich habe nämlich beschlossen und mit heuer eine neue Tradition eingeführt – der Baum wird ab jetzt am 3. Adventsonntag aufgestellt. Ich möchte den Weihnachtsbaum einfach etwas länger und bereits vor Weihnachten stehen haben. Der Tiger war lange damit beschäftigt das Netz vom Baum zu schneiden. Ganz konzentriert schnitt er Stück für Stück ab und war richtig stolz, als der Baum dann befreit war.

Währenddessen wühlte sich unsere Biene schon durch die ersten Kisten – wie spannend!

Auf den Baum kommen bei uns keine Kugeln aus Glas, da die Kinder auch damit spielen dürfen, doch ich habe vergessen, dass sich in den Kisten welche befinden.. Tja.. Jetzt eben eine weniger.

Ach ich liebe es, wenn die Kinder so beschäftigt und völlig in ihrem Tum vertieft sind. Über eine halbe Stunde haben sie beide hoch konzentriert entdeckt und der Tiger hat bereits begonnen den Baum zu schmücken.

Gemeinsam haben wir dann den Baum fertig geschmückt und er ist heuer richtig besonders für mich, denn das meiste des heurigen Christbaumschmucks ist selbst gemacht! Mehr dazu aber in einem anderen Beitrag, denn der Tiger und ich werden diese Woche noch ein wenig Schmuck basteln.

Beide Kinder sind soo begeistert vom Baum – hach, wie toll!

Nachmittag waren wir dann noch auf einem Adventmarkt – voraussichtlich der letzte heuer. Doch ich finde, wir haben die Adventzeit gut genutzt und waren wirklich auf vielen Adbentmärkten *hihi*

Nun freue ich mich auf die letzte Woche der Vorweihnachtszeit. Obwohl es recht stressig werden wird für mich, (ich gehöre leider zu den Menschen, die alles immer im letzten Augenblick machen) habe ich wieder einige Aktivitäten mit den Kindern geplant!

Ich hoffe, ihr hattet auch ein soo wundervolles 3. Adventwochenende!

Verlinkt bei Susanne von *geborgen wachsen*.
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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Ernährung · Infos · Praktisches Leben

Alles über unsere Esskastanien!

Ich sage euch, ich liebe Kastanien! Das ist wirklich keine Untertreibung, ich könnte mich ausschließlich von Kastanien ernähren und das vermutlich eine ziemlich lange Zeit! Und so gibt es bei uns im Herbst mehrmals die Woche diese leckeren Nüsse. Auch den Kindern schmecken sie wahnsinnig gut und der Tiger hilft motiviert bei der Zubereitung. Heute habe ich einige Infos über die Edelkastanien für euch zusammen getragen, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch seeeeehr gesund!

Wie bereits erwähnt gibt es bei uns mehrmals in der Woche meist abends Esskastanien. Die Zubereitung ist sehr einfach. Kastanien etwas einschneiden (das ist sehr wichtig, da sie förmlich explodieren, wenn sie nicht vernünftig eingeschnitten sind) und dann gibt es viele Möglichkeiten sie zu braten. Ich habe mir dafür vor einigen Jahren extra einen Kastanienbräter besorgt und er hat sich bis jetzt wirklich schon ausgezahlt. Grundsätzlich lasse ich gerne die Finger von Geräten, die nur einen einzigen Verwendungszweck (und dann auch noch für eine zeitlich begrenzte Dauer im Jahr) haben, doch wenn es um Kastanien geht.. Tja..! Sie können aber genauso gut im Backrohr gebacken werden. Im Bräter müssen wir sie immer wieder wenden, da die Kastanien sonst schwarze (sehr knusprige) Flecken bekommen und wir besprühen sie auch immer wieder mit Wasser. Beides macht unser Tiger und wehe ich vergesse ihm zu sagen! Nach etwa einer halben Stunde sind sie dann fertig.

Kastanien gehören zu den Nüssen, haben allerdings einen geringeren Eiweiß- und Fettanteil als andere Nüsse. Sie sind jedoch sehr reich an Ballaststoffen und enthalten viele lebenswichtige *Mineralstoffe* wie Kalium, Natrium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Dazu sind enthalten sie noch *Vitamine* wie Carotin, viele B-Vitamine, Pantothensäure, Vitamin C und Vitamin E. Die enthaltene Palmitinsäure und Ölsäure gelten als herzfreundliche Fette. Kastanien sind glutenfrei.

Dank des hohen Gehalts an B-Vitaminen und Phosphor wirken sie sehr nährend und ausgleichend für das Nervensystem. Daher werden sie bei geistiger und körperlicher Erschöpfung empfohlen. Abends sorgen Kastanien durch die Aminosäure Tryptophan für Entspannung und leichteres Einschlafen. Außerdem sind Kastanien basenüberschüssig und helfen unsere oft übersäuerte Ernährung auszugleichen. Die Kombination von Kalzium und Phosphor stärkt Knochen und Zähne, daher auch sehr für Kinder und ältere Menschen zu empfehlen.

In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar – allerdings habe ich da kaum Erfahrung, da wir sie einfach immer gebraten verspeisen *haha*. Man kann Kastanien aber auch noch kochen und pürieren oder zu Pasteten, Suppen, Füllungen, Eintöpfen oder Vorspeisen geben. Es gibt auch Kastanienmehl, das auch in Polenta, Brot oder für Kekse verwendet werden kann.

Esskastanien sind also wahre Nährstoffpakete, die es gerne öfter geben darf. Sie sind dazu noch super lecker und einfach in der Zubereitung. Zur Herbstzeit gehören für mich Kastanien einfach dazu!

Quellen

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Praktisches Leben

Kürbis schnitzen – heute mal anders!

Momentan ist unser Tiger topmotiviert für gemeinsame Aktivitäten und das muss ich natürlich ausnutzen *hehe*. Ich genieße die gemeinsame Zeit mit den Kindern sehr und ich merke auch, dass es vor allem für den Tiger sehr wichtig ist – deshalb überlege ich mir Aktivitäten, die ihm Spaß machen könnten.

Am Sonntag haben wir daher Kürbisse beim Bauern geholt und sind zur Tigeroma gefahren.

Während meine Mama mit unserer Biene beschäftigt war (und nebenbei ein wenig fotografierte!), machte ich mich mit dem Tiger ans Werk. Wir haben gemeinsam die Umrisse des Deckels angezeichnet und ich hab ihn anschließend eingeschnitten.

Danach trat der Tiger in Aktion und höhlte beinahe den gesamten Kürbis alleine aus.

Ich habe dann den letzten Rest des Kürbis ausgehöhlt und dann kam das absolute Highlight für den Tiger. Ewig lange und richtig konzentriert bohrte er Loch für Loch in den Kürbis mit dem Akkubohrer.

Da sich der Tiger überhaupt nicht vorstellen konnte, wie unser Kürbis aussehen würde, wenn er dann fertig ist, sind wir immer wieder mal ins Bad gegangen und haben ihn schon mal in Aktion betrachtet.

Zu Hause hat unser Tiger dann sehr stolz dem Tigerpapa seinen Kürbis gezeigt und gaaaanz genau erklärt, wie er ihn gemacht hat! Diese Woche werden wir vom Garten unseren Akkubohrer holen, denn der Tiger hat festgestellt, dass der Kürbis unbedingt noch mehr Löcher braucht.

In etwa einem Monat werden wir dann für den 31. Oktober noch einen Kürbis mal anders „schnitzen“ – auch wenn wir sonst den Halloween-Brauch nicht leben, aber Kürbisse sind einfach toll!

Verlinkt bei Creadienstag!

#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben

13 Wochen bis Weihnachten!!

Wenn man es so liest, hört es sich doch gar nicht mehr so lange an, oder? Auf alle Fälle bin ich jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich an Weihnachten denke *haha*. Weihnachten ist einfach soo toll und ich freue mich heuer schon besonders darauf, da unser Tiger schon so groß ist und alles bewusst wahrnimmt.

Diese Woche überkam mich die Motivation und die Kinder und ich machten unser erstes Kekse-Probebacken – man will ja dann schließlich vorbereitet sein für das große Fest!

Dieses Grundrezept habe ich bei *hier* Susanne von geborgen wachsen gefunden, ich habe es für uns ein klein wenig abgeändert. Das Rezept finde ich wirklich großartig, denn ohne Ei können die Kinder bedenkenlos naschen.

Zutaten für das abgeänderte Rezept:

  • 150g Weizen-Vollkornmehl
  • 130g pflanzliche Margarine
  • 40g Vollrohrzucker

Die Zutaten einfach gründlich miteinander vermengen und min. eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend kann der Teig ausgerollt und verarbeitet werden. Kekse etwa 12 Minuten bei 170°C im Backrohr auf mittlerer Schiene backen. Die Zutaten reichen für ein Blech ausgestochener Kekse.

Die Kinder hatten riesen Spaß beim Backen! Vor allem unser Tiger war sehr begeistert und hat Keks für Keks konzentriert ausgestochen und vorsichtig auf das Blech gelegt. Erst als er komplett fertig war, fragte er, ob er die Reste des Teiges schlecken darf.

Die kleine Biene war mehr oder weniger begeistert bei der Sache. Nach anfänglicher Skepsis kostete sie den Teig und befand ihn als ekelig (wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiert habe *haha*). Sie knete ein wenig mit dem Teig, schaute sich die Ausstecher genau an und spielte etwas mit dem Nudelroller.

Übrigens – seit unsere Biene den Lernturm für sich beansprucht hat, sitzt unser Tiger auf der Arbeitsfläche und arbeitet direkt von dort aus. Einen eigenen, anderen Hocker möchte er nicht und eine bessere Idee hatte ich bis jetzt noch nicht, also klappt es vorerst auch so.

Danach machten wir es uns mit Tee und Keksen richtig gemütlich – ein perfektes Nachmittagsprogramm bei diesem grauen Herbstwetter der letzten Woche. Das werden wir sicher bald wieder wiederholen!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Sinneserlebnis – Wasser

Es gibt kaum etwas faszinierenderes als Wasser! Bereits unsere kleine Biene fand mit einem halben Jahr Wasser auf einem Tablett spannend und konnte sich lange damit beschäftigen.


Doch auch mit steigendem Alter behält das Wasser jegliche Faszination bei! Immer wieder spielt unser Tiger vertieft mit Wasser – sei es am Esstisch mit seinem Wasserglas, beim Baden oder in der freien Natur. Da kann es schon mal vorkommen, dass er für das Händewaschen nach dem Essen eine halbe Stunde braucht (und das Bad anschließend unter Wasser gesetzt ist). Ich sehe Wasser als Sinneserlebnis sehr entspannt – es klebt nicht, macht nichts schmutzig, lässt sich leicht aufwischen oder trocknet und so lasse ich dem Entdeckungsdrang der Kinder feien Lauf!

Wasser hat viele tolle und faszinierende Eigenschaften – die letzten Tage und Wochen habe ich den Kindern immer wieder tolle Sinneserlebnisse zum Thema Wasser angeboten.

Eiswürfel
Selbst mich faszinieren Eiswürfel nach soo viele Jahren immer noch. Vor einiger Zeit habe ich den Kindern welche zum Entdecken gegeben und die faszinierten Gesichter beider waren einfach wundervoll. Seitdem haben wir immer Eiswürfel im Kühlregal und der Tiger fragt mehrmals die Woche, ob er einen haben kann.

Heiß/kalt
Ein ganz besonderes Sinneserlebnis ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Wasser. Ich habe den Kinder zwei Wannen mit heißem (das man halt gerade noch hineingreifen kann) und kaltem (mit Eiswürfel gekühlt) Wasser nebeneinander gestellt und sie einfach mal machen lassen. Der Tiger war schnell begeistert und stieg mit den Füßen in jeweils eine Wanne und spielte dann auch mit den Händen. Besonders mit der Pipette Wasser von der einen in die andere Wanne zu transportieren fand er sehr spannend. Auch unsere Biene war hellauf begeistert und es dauerte nicht lange, machte sie es sich in der warmen Wanne gemütlich. Kurz darauf stellte sie fest, dass in der anderen kalten Wasser war und klettere hinüber. Dort blieb sie allerdings nicht lange und sie bevorzugte ganz klar das warme Wasser. Sie fand es dann aber doch noch sehr lustig, im Warmen zu sitzen und mit den Händen ins kalte Wasser zu patschen.

Was schwimmt, was sinkt?
Als wir das letzten mal bei einem kleinen Bach waren, hat unser Tiger festgestellt, dass Steine im Wasser versinken, Holz und Blätter aber davon schwimmen. Ich habe ihm daher eine Wanne mit Wasser und verschiedenen Gegenständen zur Verfügung gestellt und er konnte testen, was schwimmt, was sinkt. Die erste Runde beobachtete er faszinierend, die zweite Runde konnte er dann bei jedem Gegenstand vorher schon sagen, ob es schwimmt oder nicht.

Besuch am Fluss
Vor allem im Sommer ist es am Fluss meistens herrlich kühl und eine tolle Erfrischung. Beide Kinder lieben die Zeit am Fluss und so sind wir oft dorthin unterwegs. Optimal sind kleine Waldbäche, wo sie sich möglichst frei bewegen können und das Wasser nicht tief ist. Aber auch größere Flüsse hinterlassen Eindrücke. Wir sind mal hier mal dort, Hauptsache Wasser!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Gemeinsam Gebäck backen – so klappt´s

Vor einigen Tagen habe ich schon darüber geschrieben, warum ich es so wichtig finde die Kinder bei den alltäglichen Hausarbeiten wie *Gebäck backen* mit einzubinden. Heute gebe ich euch noch Tipps, wie das gemeinsame Arbeiten, in unserem Fall eben Gebäck backen, reibunslos(er) funktioniert.

Vorweg zeige ich euch noch den Arbeitsbereich der Kinder:


Unser Tiger hat seinen Lernturm mit etwa 10 Monaten bekommen und es gibt kaum einen Tag, an dem er nicht in Verwendung ist. Davor hatte er diesen Tischsitz, den jetzt auch unsere Biene verwendet seit sie sitzen kann. Ich denke, es ist jetzt nur noch eine Frage weniger Woche, dann wird wieder gewechselt. Unsere Biene erklimmt den Lernturm schon fast und steht auch sehr sicher, sie wird ihn also bald benutzen können. Unser Tiger bekommt dann einen kleineren Hocker.

Und hier noch meine 5 Tipps zum gemeinsamen Backen:

1.) Nehmt euch viel Zeit
Grundsätzlich dauern alle Arbeiten mit Kinder (viel) länger. Kinder brauchen einfach mehr Zeit, da sie jeden Handgriff erst üben müssen. Sie wollen dazwischen entdecken und vielleicht auch eigene Ideen umsetzen. Es ist daher ratsam, bei allen Hausarbeiten mehr Zeit einzuplanen und Stresssituationen, die entstehen, wenn es schnell gehen muss, zu vermeiden.

2.) Planung und Vorbereitung ist das halbe Leben
Je kleiner die Kinder, desto wichtiger ist die Vorbereitung. Das heißt beim Gebäck backen lege ich schon alle Zutaten dafür auf die Arbeitsfläche, damit ich zwischen nicht aus der Küche (in die Abstellkammer) gehen muss. Bei ganz kleinen Kinder sollte auch schon alles vorportioniert sein, da die Aufmerksamkeitsspanne noch gering ist – ein Beispiel dafür findet ihr hier: *Palatschinken machen mit 1,5 Jahren*. Mittlerweile portioniere ich mit dem Tiger gemeinsam.

3.) Perfektion hat viele Gesichter
Kinder arbeiten prozessorientiert, die Sache an sich ist spannend und das Ergebnis daher zweitrangig. Außerdem muss das Kind die benötigten Fertigkeiten erst üben und ausprobieren. Vor allem bei Essen finde ich es meist völlig zweitrangig, wie es aussieht (so lange es schmeckt) und die stolzen Augen des Tigers, wenn er etwas beigetragen hat, sind so viel mehr wert!

4.) Etwas Chaos lässt sich in den meisten Fällen einfach nicht vermeiden
Beim Backen mit den Kindern muss man über ein gewisses Maß an Chaos hinwegsehen. Genau so, wie die Dinge nicht von Anfang an perfekt laufen können, so können Kinder nicht von Anfang an ordentlich arbeiten. Mittlerweile sehe ich das alles sehr locker (vor allem seit sie zu zweit Chaos machen), denn danach muss gesaugt und die Oberflächen gereinigt werde und ob da jetzt viel oder wenig Schmutz ist, ist im Grunde doch völlig egal.

5.) Wenn die Stimmung bereits gereizt ist, lasst gemeinsame Hausarbeit bleiben
Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich selbst gut gelaubt und entspannt bin, wenn ich mit den Kindern was Backen will. Wenn ich selbst schon gereizt bin, stört mich plötzlich das Chaos oder das Spielen mit den Nahrungsmitteln und Stress ist vorprogrammiert. Wenn ich wirklich mal so gar nicht in Stimmung bin, dann vermittle ich das auch vor allem unserem Tiger und mache die Arbeit schnell alleine. Und beim nächsten Mal können wir dann wieder entspannt gemeinsam arbeiten. Gilt natürlich auch für den Tiger oder die Biene – wenn sie hungrig oder müde oder einfach schlecht gelaunt sind, verschieben wir das Backen meist auf später, wenn sie wieder bessere Laune haben und ihre Bedürfnisse gestillt sind.

Mit Hilfe dieser 5 Tipps läuft bei uns das gemeinsame Backen wirklich meistens entspannt, unkompliziert und mit viel Spaß ab – habt ihr noch Ideen als Ergänzung für die Liste? Dann her damit!