#MontessoriEntdecker · Do It Yourself · Sinneserlebnis · Zeit für dich - Adventkalender

3.12 Unser Adventkranz

Ursprünglich habe ich eigentlich einiges an Bastelmaterial für unseren Adventkranz bestellt, er sollte wieder eher ausgefallen werden. Es kam jedoch nur ein kleiner Teil davon an – ich wurde leider nicht benachrichtigt, dass der Rest bereits ausverkauft war… So haben wir improvisiert und unseren eigenen Kranz gebunden. Während der Tiger (leider nur kurz) motiviert die Äste klein schnitt, band ich alles um den Kranz.

Unsere Biene beschäftigte sich in der Zeit mit dem Dekomaterial.

Nachdem der Kranz gebunden war, liefen die beiden Kinder lachend über die restlichen Äste und sprangen darauf herum *hihi*

Den Rest des Kranzes machte ich dann alleine fertig, während die Kinder ihren Spaß hatten – und so schaut er aus:

Ich wünsche euch allen einen gemütlichen ersten Advent Abend mit euren Liebsten!


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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Ernährung · Infos · Praktisches Leben

Alles über unsere Esskastanien!

Ich sage euch, ich liebe Kastanien! Das ist wirklich keine Untertreibung, ich könnte mich ausschließlich von Kastanien ernähren und das vermutlich eine ziemlich lange Zeit! Und so gibt es bei uns im Herbst mehrmals die Woche diese leckeren Nüsse. Auch den Kindern schmecken sie wahnsinnig gut und der Tiger hilft motiviert bei der Zubereitung. Heute habe ich einige Infos über die Edelkastanien für euch zusammen getragen, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch seeeeehr gesund!

Wie bereits erwähnt gibt es bei uns mehrmals in der Woche meist abends Esskastanien. Die Zubereitung ist sehr einfach. Kastanien etwas einschneiden (das ist sehr wichtig, da sie förmlich explodieren, wenn sie nicht vernünftig eingeschnitten sind) und dann gibt es viele Möglichkeiten sie zu braten. Ich habe mir dafür vor einigen Jahren extra einen Kastanienbräter besorgt und er hat sich bis jetzt wirklich schon ausgezahlt. Grundsätzlich lasse ich gerne die Finger von Geräten, die nur einen einzigen Verwendungszweck (und dann auch noch für eine zeitlich begrenzte Dauer im Jahr) haben, doch wenn es um Kastanien geht.. Tja..! Sie können aber genauso gut im Backrohr gebacken werden. Im Bräter müssen wir sie immer wieder wenden, da die Kastanien sonst schwarze (sehr knusprige) Flecken bekommen und wir besprühen sie auch immer wieder mit Wasser. Beides macht unser Tiger und wehe ich vergesse ihm zu sagen! Nach etwa einer halben Stunde sind sie dann fertig.

Kastanien gehören zu den Nüssen, haben allerdings einen geringeren Eiweiß- und Fettanteil als andere Nüsse. Sie sind jedoch sehr reich an Ballaststoffen und enthalten viele lebenswichtige *Mineralstoffe* wie Kalium, Natrium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Dazu sind enthalten sie noch *Vitamine* wie Carotin, viele B-Vitamine, Pantothensäure, Vitamin C und Vitamin E. Die enthaltene Palmitinsäure und Ölsäure gelten als herzfreundliche Fette. Kastanien sind glutenfrei.

Dank des hohen Gehalts an B-Vitaminen und Phosphor wirken sie sehr nährend und ausgleichend für das Nervensystem. Daher werden sie bei geistiger und körperlicher Erschöpfung empfohlen. Abends sorgen Kastanien durch die Aminosäure Tryptophan für Entspannung und leichteres Einschlafen. Außerdem sind Kastanien basenüberschüssig und helfen unsere oft übersäuerte Ernährung auszugleichen. Die Kombination von Kalzium und Phosphor stärkt Knochen und Zähne, daher auch sehr für Kinder und ältere Menschen zu empfehlen.

In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar – allerdings habe ich da kaum Erfahrung, da wir sie einfach immer gebraten verspeisen *haha*. Man kann Kastanien aber auch noch kochen und pürieren oder zu Pasteten, Suppen, Füllungen, Eintöpfen oder Vorspeisen geben. Es gibt auch Kastanienmehl, das auch in Polenta, Brot oder für Kekse verwendet werden kann.

Esskastanien sind also wahre Nährstoffpakete, die es gerne öfter geben darf. Sie sind dazu noch super lecker und einfach in der Zubereitung. Zur Herbstzeit gehören für mich Kastanien einfach dazu!

Quellen

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 13 - 15 Monate · Vorbereitete Umgebung

Bei soo viel Bewegungsdrang!

Jeder von uns weiß, Kinder haben unendlich viel Energie – den ganzen Tag sind sie in Bewegung und haben immer etwas zu tun, Stillstand gibt es eigentlich nicht. Diesem Bewegungsdrang gerecht zu werden ist oft gar nicht so einfach. Vor allem wenn jetzt das kühle und nasse Herbstwetter kommt und die Zeit draußen leider begrenzt ist. Wir sind zwar trotzdem ausgiebig draußen unterwegs, aber trotzdem ist noch immer seeehr viel Energie da, die dann in der Wohnung entladen wird *haha*.

Am heutigen #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* geht es um den Bewegungsbereich für Kinder. Beim Tiger hatten wir vor zwei Jahren durch Zufall einen richtig coolen *Kletterpark im Wohnzimmer* stehen. Jetzt haben wir leider nicht den Platz für einen eigenen Kletterbereich, doch auch ohne nutzt unsere Biene jede Gelegenheit zum Üben ihrer motorischen Fähigkeiten. Heute habe ich sie einfach einmal mit der Kamera begleitet und ihre Kletter-und Bewegungskünste festgehalten.

Mittlerweile würde ich sagen, dass unsere Biene eigentlich überall rauf kommt, wo sie möchte. Sie fängt jetzt auch an, sich gezielt Stühle oder anderes wohin zu schieben und klettert dann nach oben. Bei den Bildern fehlt noch das Klettern auf den Lernturm bzw. wieder herab und auch Treppen bezwingt unsere Biene in beide Richtungen sehr sicher. Da wir im dritten Stock wohnen, war mir das Treppen „steigen“ bei beiden Kindern von klein auf sehr wichtig, daher dürfen sie auch immer wieder mal im Treppenhaus spielen.

Nach langem und intensivem Üben schafft es unsere Biene auch alleine in ihren Sitz zum Essen und auch wieder sicher herunter. Anfangs bin ich da allerdings immer direkt nebenbei gewesen und ich musste sie auch das eine oder andere mal auffangen. Richtig verletzt hat sie sich aber nie und jetzt muss ich auch nicht mehr schauen.

Die beiden Kinder lieben es im Schlafzimmer zu toben, sie dürfen sich hier auch nach Herzenslust austoben. Mittlerweile hat sich unsere Biene das Springen vom Tiger abgeguckt und macht jetzt auch immer so lustige Hüpfbewegungen. Natürlich wird im Bett auch versteckt und gekuschelt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Schlafzimmer nicht als Spielwiese verwendet wird.

Ich muss gestehen, dass es mich anfangs störte und ich es oft nicht wollte, dass im Bett getobt wird. Allerdings brauchen die Kinder wirklich eine Möglichkeit zum Austoben, wenn wir nicht genügend draußen sein können. Und nachdem die beiden soo viel Spaß dabei haben und sich wirklich oft lange im Schlafzimmer miteinander beschäftigen, drücke ich oft beide Augen zu und übersehe das Chaos.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Praktisches Leben

Kürbis schnitzen – heute mal anders!

Momentan ist unser Tiger topmotiviert für gemeinsame Aktivitäten und das muss ich natürlich ausnutzen *hehe*. Ich genieße die gemeinsame Zeit mit den Kindern sehr und ich merke auch, dass es vor allem für den Tiger sehr wichtig ist – deshalb überlege ich mir Aktivitäten, die ihm Spaß machen könnten.

Am Sonntag haben wir daher Kürbisse beim Bauern geholt und sind zur Tigeroma gefahren.

Während meine Mama mit unserer Biene beschäftigt war (und nebenbei ein wenig fotografierte!), machte ich mich mit dem Tiger ans Werk. Wir haben gemeinsam die Umrisse des Deckels angezeichnet und ich hab ihn anschließend eingeschnitten.

Danach trat der Tiger in Aktion und höhlte beinahe den gesamten Kürbis alleine aus.

Ich habe dann den letzten Rest des Kürbis ausgehöhlt und dann kam das absolute Highlight für den Tiger. Ewig lange und richtig konzentriert bohrte er Loch für Loch in den Kürbis mit dem Akkubohrer.

Da sich der Tiger überhaupt nicht vorstellen konnte, wie unser Kürbis aussehen würde, wenn er dann fertig ist, sind wir immer wieder mal ins Bad gegangen und haben ihn schon mal in Aktion betrachtet.

Zu Hause hat unser Tiger dann sehr stolz dem Tigerpapa seinen Kürbis gezeigt und gaaaanz genau erklärt, wie er ihn gemacht hat! Diese Woche werden wir vom Garten unseren Akkubohrer holen, denn der Tiger hat festgestellt, dass der Kürbis unbedingt noch mehr Löcher braucht.

In etwa einem Monat werden wir dann für den 31. Oktober noch einen Kürbis mal anders „schnitzen“ – auch wenn wir sonst den Halloween-Brauch nicht leben, aber Kürbisse sind einfach toll!

Verlinkt bei Creadienstag!

#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben

13 Wochen bis Weihnachten!!

Wenn man es so liest, hört es sich doch gar nicht mehr so lange an, oder? Auf alle Fälle bin ich jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich an Weihnachten denke *haha*. Weihnachten ist einfach soo toll und ich freue mich heuer schon besonders darauf, da unser Tiger schon so groß ist und alles bewusst wahrnimmt.

Diese Woche überkam mich die Motivation und die Kinder und ich machten unser erstes Kekse-Probebacken – man will ja dann schließlich vorbereitet sein für das große Fest!

Dieses Grundrezept habe ich bei *hier* Susanne von geborgen wachsen gefunden, ich habe es für uns ein klein wenig abgeändert. Das Rezept finde ich wirklich großartig, denn ohne Ei können die Kinder bedenkenlos naschen.

Zutaten für das abgeänderte Rezept:

  • 150g Weizen-Vollkornmehl
  • 130g pflanzliche Margarine
  • 40g Vollrohrzucker

Die Zutaten einfach gründlich miteinander vermengen und min. eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend kann der Teig ausgerollt und verarbeitet werden. Kekse etwa 12 Minuten bei 170°C im Backrohr auf mittlerer Schiene backen. Die Zutaten reichen für ein Blech ausgestochener Kekse.

Die Kinder hatten riesen Spaß beim Backen! Vor allem unser Tiger war sehr begeistert und hat Keks für Keks konzentriert ausgestochen und vorsichtig auf das Blech gelegt. Erst als er komplett fertig war, fragte er, ob er die Reste des Teiges schlecken darf.

Die kleine Biene war mehr oder weniger begeistert bei der Sache. Nach anfänglicher Skepsis kostete sie den Teig und befand ihn als ekelig (wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiert habe *haha*). Sie knete ein wenig mit dem Teig, schaute sich die Ausstecher genau an und spielte etwas mit dem Nudelroller.

Übrigens – seit unsere Biene den Lernturm für sich beansprucht hat, sitzt unser Tiger auf der Arbeitsfläche und arbeitet direkt von dort aus. Einen eigenen, anderen Hocker möchte er nicht und eine bessere Idee hatte ich bis jetzt noch nicht, also klappt es vorerst auch so.

Danach machten wir es uns mit Tee und Keksen richtig gemütlich – ein perfektes Nachmittagsprogramm bei diesem grauen Herbstwetter der letzten Woche. Das werden wir sicher bald wieder wiederholen!

#MontessoriEntdecker · 10 - 12 Monate · Do It Yourself · Spielregal

Der 1. Geburtstag mit vielen Ideen

Letztes Wochenende habe wir ein wenig den 1. Geburtstag gefeiert. Ich hab mir ein paar Sachen überlegt und die möchte ich euch heute gerne noch zeigen!

Thema Wasser
Ich weiß, unsere Biene bekommt das noch gar nicht so recht mit, aber ich war topmotiviert und habe mir das Thema Wasser für ihren ersten Geburtstag gesucht/gefunden.

Passend zum Thema gab es diese Einladungen:

Und natürlich musste auch die Torte zum Thema passen:

Die Torte ist übrigens ein *zuckerfreier Karottenkuchen* mit Buttercreme (mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt) und Dinkel-Biskotten rundherum. Sie kam beim Besuch sehr gut an und schmeckte auch richtig lecker! Allerdings habe ich es mit der blauen Farbe etwas übertrieben und so waren die Kinder ziemlich blau *haha*.

Geschenksideen
Geschenke für unsere kleine Biene fand ich besonders schwierig, da ja viel Spielzeug von ihrem großen Bruder da ist. Passend zum Thema hat sie daher Schleichtiere und eine Wasser-Kugelbahn bekommen.

Da Musik in unserer Familie eine große Rolle spiel, hat unsere Biene bzw. die ganze Familie Bongos und ein Djembe inkl. Anleitungen passend für jeden bekommen. Das ist einfach soo unglaublich cool!

Außerdem hat unsere Biene noch dieses Hammerspiel bekommen. Sie liebt es und schon nach wenigen Tagen kann sie komplett alleine spielen und beschäftigt sich auch lange damit. Immer wieder legt sie sich die Kugel auf die Öffnungen und hammert munter drauf los – sicher eines des spannendsten Geschenke für sie. Vielleicht schaffe ich es später auch noch, dass ich euch das Video dazu hochlade.

Was wäre ein Geburtstag ohne ein Buch? Und so habe ich für die Biene noch ein Buch rund um den Bauernhof besorgt. Es ist liebevoll und sehr realistisch illustriert und die wichtigsten Begriffe sind nochmal extra abgebildet.

Nach wie vor kann ich es nicht glauben, dass unsere kleine Babymaus nun ein Kleinkind ist. Andererseits ist ihre Entwicklung einfach soo spannend und ich freu mich auf jeden neuen Tag mit unserem kleinen Sonnenschein!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Vorbereitete Umgebung

Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Sinneserlebnis – Wasser

Es gibt kaum etwas faszinierenderes als Wasser! Bereits unsere kleine Biene fand mit einem halben Jahr Wasser auf einem Tablett spannend und konnte sich lange damit beschäftigen.


Doch auch mit steigendem Alter behält das Wasser jegliche Faszination bei! Immer wieder spielt unser Tiger vertieft mit Wasser – sei es am Esstisch mit seinem Wasserglas, beim Baden oder in der freien Natur. Da kann es schon mal vorkommen, dass er für das Händewaschen nach dem Essen eine halbe Stunde braucht (und das Bad anschließend unter Wasser gesetzt ist). Ich sehe Wasser als Sinneserlebnis sehr entspannt – es klebt nicht, macht nichts schmutzig, lässt sich leicht aufwischen oder trocknet und so lasse ich dem Entdeckungsdrang der Kinder feien Lauf!

Wasser hat viele tolle und faszinierende Eigenschaften – die letzten Tage und Wochen habe ich den Kindern immer wieder tolle Sinneserlebnisse zum Thema Wasser angeboten.

Eiswürfel
Selbst mich faszinieren Eiswürfel nach soo viele Jahren immer noch. Vor einiger Zeit habe ich den Kindern welche zum Entdecken gegeben und die faszinierten Gesichter beider waren einfach wundervoll. Seitdem haben wir immer Eiswürfel im Kühlregal und der Tiger fragt mehrmals die Woche, ob er einen haben kann.

Heiß/kalt
Ein ganz besonderes Sinneserlebnis ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Wasser. Ich habe den Kinder zwei Wannen mit heißem (das man halt gerade noch hineingreifen kann) und kaltem (mit Eiswürfel gekühlt) Wasser nebeneinander gestellt und sie einfach mal machen lassen. Der Tiger war schnell begeistert und stieg mit den Füßen in jeweils eine Wanne und spielte dann auch mit den Händen. Besonders mit der Pipette Wasser von der einen in die andere Wanne zu transportieren fand er sehr spannend. Auch unsere Biene war hellauf begeistert und es dauerte nicht lange, machte sie es sich in der warmen Wanne gemütlich. Kurz darauf stellte sie fest, dass in der anderen kalten Wasser war und klettere hinüber. Dort blieb sie allerdings nicht lange und sie bevorzugte ganz klar das warme Wasser. Sie fand es dann aber doch noch sehr lustig, im Warmen zu sitzen und mit den Händen ins kalte Wasser zu patschen.

Was schwimmt, was sinkt?
Als wir das letzten mal bei einem kleinen Bach waren, hat unser Tiger festgestellt, dass Steine im Wasser versinken, Holz und Blätter aber davon schwimmen. Ich habe ihm daher eine Wanne mit Wasser und verschiedenen Gegenständen zur Verfügung gestellt und er konnte testen, was schwimmt, was sinkt. Die erste Runde beobachtete er faszinierend, die zweite Runde konnte er dann bei jedem Gegenstand vorher schon sagen, ob es schwimmt oder nicht.

Besuch am Fluss
Vor allem im Sommer ist es am Fluss meistens herrlich kühl und eine tolle Erfrischung. Beide Kinder lieben die Zeit am Fluss und so sind wir oft dorthin unterwegs. Optimal sind kleine Waldbäche, wo sie sich möglichst frei bewegen können und das Wasser nicht tief ist. Aber auch größere Flüsse hinterlassen Eindrücke. Wir sind mal hier mal dort, Hauptsache Wasser!