Ernährung · zuckerfrei

Mein Oktober wird zuckerfrei

Es ist wieder soweit – ich habe beschlossen, dass ich im Oktober wieder auf jeglichen Industriezucker verzichte. Das hat mehrere Gründe. Mehr Infos, warum man auf seinen Zuckerkonsum achten soll, findet ihr hier:
1 Monat zuckerfrei!

Die letzten Wochen habe ich wieder vermehrt (eher in Massen..) Zucker bzw. eben Süßigkeiten gegessen und mein Körper dankt es mir.. Ich habe wieder vermehrt Probleme mit meiner unreiner Haut, mit Sodbrennen und auch meiner Verdauung tut der übermäßige Zuckerkonsum nicht gut. Hauptgrund für mich, um wieder komplett auf Zucker zu verzichten ist aber ein anderer. Wenn ich viel Zucker esse, esse ich weniger Obst und Gemüse! Das kann grundsätzlich immer mit einem Nährstoffmangel einhergehen, aber vor allem bei der veganen Ernährung ist es noch wichtiger, genügend Obst und Gemüse zu essen. So war es das letzte Monat, dass ich abends statt Jogurt mit Beeren lieber Kekse genascht habe oder meinen Heißhunger vor dem Essen mit etwas Süßem gestillt habe und dadurch zu den Hauptmahlzeiten oft kaum Hunger hatte.. Ich merke auch, dass ich sehr viel mehr Heißhunger auf Süßes habe, wenn ich viel Zucker konsumiere als sonst. Außerdem beginnt jetzt nach dem Oktober langsam auch die Vorweihnachtszeit und da möchte ich auf die vielen Leckereien natürlich nicht verzichten!

Und so ist die Entscheidung gefallen und ich freue mich schon auf meinen zuckerfreien Oktober.

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Ernährung · zuckerfrei

Rückblick – zuckerfreies Monat

Wie die Zeit vergeht – es ist jetzt Anfang Juni und so ist unser zuckerfreies Monat schon wieder vorbei. Rückblickend muss ich sagen, dass es mir bei Weitem leichter gefallen ist, als ich es mir jemals hätte vorstellen können! Ich habe viele gesunde und süße Alternativen gefunden und hatte so bis auf wenige Ausnahmen auch nicht das Gefühl, dass ich auf irgendetwas verzichten musste. Durch diese tollen Alternativen habe ich auch wieder viel über Ernährung gelernt. Grundsätzlich hatte ich das letzte Monat doch sehr viel Energie und das Gefühl, einiges geschafft zu haben. Meine „Sünden“ kann ich nach dem Monat immer noch an einer Hand abzählen und waren eher aus Versehen, wie die Mayonnaise oder ein fertiger Kartoffelsalat (ich war zum Essen eingeladen).

Bereits am 2. Juni war es dann aber vorbei mit zuckerfrei und ich habe ein gelbes Balisto genossen *haha*. Ich bin ein Mensch der Extreme, entweder ganz oder gar nicht. Ich kann nicht von einer Tafel Schokolade 3 Stücke essen und sie dann wegpacken – bei mir wird die ganze Tafel vernichtet und so hat mich der Zucker auch schon wieder voll im Griff. Allerdings greife ich jetzt doch immer wieder mal auf zuckerfreie Alternativen zurück. In naher Zukunft werde ich auf alle Fälle wieder ein zuckerfreies Monat (oder vielleicht auch länger?) einlegen und in der Zeit auch hoffentlich wieder viel Neues entdecken und lernen.

Auf alle Fälle werde ich euch am Laufenden halten und euch wissen lassen, wann es wieder los geht!

Ernährung · zuckerfrei

Meine Challenge – #zuckerfrei Tag 10

Mittlerweile sind mein Mann und ich seit 10 Tagen zuckerfrei – Zeit für einen kurzen Rückblick. Die ersten beiden Tage, beflügelt und voller Motivation, waren kein Problem und mir hat es an nichts gefehlt. Am dritten Tag hatte ich am Vormittag etwas Kopfweh – kann, muss aber nicht von meiner „Zuckerdiät“ kommen, auf alle Fälle war es gegen Mittag nach einer guten Tasse Kaffee wieder weg. Seitdem dritten Tag finde ich es anstrengender. Immer wieder merke ich, dass mir die Schokolade vor allem dann fehlt, wenn ich aus emotionalen Gründen darauf zurückgegriffen habe – nach einer lange Nacht, nach einer Auseinandersetzung mit dem Tiger, wenn es abends wieder mal etwas länger wird… Irgendwie fehlt es mir, dass ich mich selbst mit Schokolade oder Kekse belohnen kann.. Grundsätzlich ist es aber möglich, süß und zuckerfrei unter einen Hut zu bringen und so habe ich diese Woche doch schon einige Möglichkeiten gefunden, gesund zu naschen – und dieses Wissen fühlt sich sehr gut an und macht diese tollen süßen Speisen fast noch besser *hihi*.  Grundsätzlich esse ich jetzt öfter Nüsse und trinke mehr, gefühlt habe ich ständig Durst!

Einmal hab ich diese Woche aus Versehen gesündigt – sonntags zum Geburtstagsfrühstück meines Mannes hab ich mir ohne daran zu denken etwas Mayonnaise auf mein Gebäck gestrichen – kaum zu glauben, dass auch dort Zucker enthalten ist. Prinzipiell verzichte ich momentan aber auf alle vorverarbeiteten Lebensmittel und bewege mich damit ziemlich nahe am „Clean Eating“ (das hab ich übrigens erst während dieser Woche kennen gelernt.. Vielleicht erzähle ich euch mal mehr darüber).
Es geht also motiviert weiter!

Ernährung · zuckerfrei

Meine Challenge – 1 Monat zuckerfrei!

Heute möcht ich gerne ein nicht ganz unbekanntes Thema aufgreifen, das nicht nur für Kinder, sondern in jeder Lebenslage wichtig ist. Vor allem aber bei Kinder sollte das Thema Zuckerkonsum noch wichtiger sein, denn diese erste Zeit ihres Lebens kann ihr Essverhalten maßgeblich beeinflussen.

Dass Zucker ungesund ist, wissen heute viele Menschen, doch oft ist nicht ganz klar, wie viel Zucker wirklich konsumiert wird. Wie viele versteckte Zucker es gibt, wie viele unterschiedliche Ausdrücke für Zucker sich in der Zutaten Liste verbergen, wie viel Zucker in einem Produkt enthalten ist. So sind z.B. in einem Liter Cola etwa 37 Zuckerwürfel versteckt, in 2 EL Ketchup steckt 1 TL Zucker… Vor allem sind leider oft auch Kinderprodukte von diesem überhöhten Zucker betroffen – in einem kleinen Becher Fruchtzwerg sind etwa 2 Würfelzucker enthalten und Kindertee Granulat besteht aus 95% Zucker, in einem 400g Nutella Glas stecken sogar fast 80 Zuckerwürfel in Form von Saccharose, Glukose, Fruktose und Laktose. Aber auch in vielen Fertigprodukten, von denen wir es gar nicht denken würden, ist Zucker beigefügt. Die Liste der überzuckerten Produkte könnte endlos weitergeführt werden! Das soll nur ein wenig veranschaulichen, dass wir mehr Zucker konsumieren als wir denken..

Heute wissen wir, dass ein überhöhter Zuckerkonsum viele negative Auswirkungen auf den Körper hat (Müdigkeit, Depressionen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Zahnkaries), außerdem ist er ist für viele unsere Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck mitverantwortlich.

Im Zuge meiner Ausbildung mache ich daher den Selbsttest – ein Monat komplett frei vom ungesunden Haushaltszucker und deren verarbeiteten Formen. Haushaltszucker ist schädlich für unseren Organismus. Natürlicher Zucker, wie er in Obst, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, ist gesund und wichtig für unseren Körper, daher werde ich auch vermehrt auf Obst als „Zuckerersatz“ zurückgreifen. Mein Mann wird bei dem Versuch mitmachen und auch beim Kleinkindjunge schaue ich auf seinen Zuckerkonsum.

Da ich selbst ein richtige Naschkatze bin und leider auch einen emotionalen Bezug zu Schokolade habe (jaa, ich belohne mich für anstrengende Nächte oder so mit Schokolade…), wird es für mich eine große Herausforderung werden. Es ist für mich ein großer Schritt hin zu einer gesünderen Ernährung und ich erhoffe mir von diesem „Entzug“ ganz klar ein höheres körperliches Wohlbefinden.

Wenn ihr Interesse daran habt, könnt ihr mich auf meiner zuckerfreien Reise begleiten – gestartet wird am 1. Mai! Ich werde euch Alternativen zeigen und auch das ein oder andere Rezept für euch veröffentlichen. Und vielleicht könnt ihr ja auch etwas in euren Alltag integrieren.

Quellen: