-> 3,5 Jahre · Do It Yourself · Freies Spiel / Artwork

Wir basteln Drachen!!

Letzte Woche habe ich für unseren Tiger eine tolle Bastelarbeit gefunden – wir haben Drachen gebastelt! Heute zeige ich euch eine Schritt für Schritt – Anleitung dazu und vielleicht habt ihr ja auch Lust, auf eure eigenen Drachen.

Für die Drachen braucht ihr:

  • A-Staberl (oder so?) aus dem Bastelbedarf
  • Farbe und Pinsel (wir verwendeten die Farben von Gonis)
  • Kleber (wir klebten mit Heißkleber)
  • Buchbandfolie
  • Seidenpapier (verschiedene Farben)
  • Schere
  • Schnur

Die Holzstaberl mit Farbe und Pinsel bemalen. Unser Tiger war da sehr motiviert bei der Sache und hat alle Staberl alleine bemalt.

Anschließend gut trocknen lassen oder falls es schneller gehen muss, etwas fönen.

Sobald die bemalten Holzstaberl trocken waren, habe ich jeweils 4 mit der Heißklebepistole zu einer Raute zusammen geklebt. Danach habe ich eine Seite mit der selbstklebenden Buchbandfolie beklebt und zurecht geschnitten. In der Zwischenzeit hat unser Tiger mit der Schere das Seidenpapier in kleine Stücke geschnitten. Auch hier war er anfangs motiviert bei der Sache, verlor dann aber doch recht schnell die Geduld und ich musste noch einige Farben schneiden.

Anschließend konnte der Tiger die kleinen Seidenpapierstücke auf die Buchbandfolie am schon erkennbaren Drachen kleben.

Das machte ihm wieder richtig viel Spaß und ich musste gar nicht helfen.

Danach hab ich noch die zweite Seite mit der Buchbandfolie und abschließend noch Schnüre zum Aufhängen bzw. noch eine Drachenschnur unter die Folie geklebt.

Die Drachen sind richtig toll geworden und unser Tiger war seeeehr stolz darauf. Wir haben uns selbst 4 zum Dekorieren behalten und einen wollte unser Tiger unbedingt der Tigeroma schenken. Nun fliegen in unserer Garderobe zwei dieser tollen Drachen…

…und im Wohnzimmer bzw. beim Esstisch weitere zwei!

Wir haben die Drachen über zwei Tage gebastelt. Also am ersten Tag die Holzstaberl bemalt, über Nacht trocknen lassen und am zweiten Tag dann den Rest. Mir gefallen sie richtig, richtig gut und sie passen perfekt zur restlichen Herbstdeko!

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-> 3,5 Jahre · ..schlafen · 13 - 15 Monate · Bedürfnisorientiert

Nacht für Nacht für Nacht…

Wer uns auf *Instagram* ein wenig folgt, liest ab und an mal von unseren schlaflosen Nächten und meiner Müdigkeit. Lange habe ich auch überliegt, das auf dem Blog zu thematisieren und mich nun entschieden, dass ich über unsere Schlafsituation schreiben möchte.

Seit einer ganzen Weile ist es schon so, dass beide Kinder miserabel schlafen. Jedes Kind für sich wäre nicht das Problem, doch beide Kinder gemeinsam bringen mich mittlerweile an meine Grenzen.. Unser Tiger wird jede Nacht zwischen 2 und 4mal wach. Meist muss er aufs WC und findet dann nicht wieder in den Schlaf und dann kann es schon auch gerne eine Stunde dauern, bis er wieder einschläft. Natürlich möchte er in dieser Zeit nicht alleine sein, so dass ich bei ihm bleibe, wenn es von unserer Biene aus klappt. Etwa gegen 6 Uhr früh beendet er die Nächte. Unsere Biene stillt im Stundentakt, selten schafft sie es mal 2-3 Stunden am Stück zu schlafen. In der zweiten Nachthälfte hat sie fast jede Nacht eine Wachphase, die dann auch mal bis zu drei Stunden dauern kann. In dieser Wachphase ist sie oft gut gelaunt oder möchte laaaange stillen (aber bitte nur in aufrechter Position…) oder weint, weil sie übermüdet ist und nicht mehr stillen möchte… In jedem Fall bin ich mit wach oder döse im Halbwachzustand dahin.. Lange hat mich dieses Schlafverhalten der Kinder nicht weiter gestört und ich habe es guter Dinge als Phase abgetan. Doch die Phase dauert jetzt schon mehrere Monate an und mittlerweile merke ich, dass ich an meine persönlich Grenze gekommen bin. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist leer und nichts geht mehr.. Mittlerweile greift mein *Schlafnotfallprogramm* nicht mehr und ich bin einfach sooo müde, dass ein wenig Ausnahmezustand bei uns herrscht.. Mittags, während des Mittagsschlafs der Biene darf der Tiger Feuerwehrmann Sam schauen, damit ich die Zeit zum Schlafen nutzen kann… Das ist für mich natürlich keine Lösung, da mir die Qualitätszeit mit dem Tiger alleine fehlt, aber ich komme sonst nicht über den Tag.. Meistens wird gejausnet und in der Wohnung erledige ich nur mehr das Notwendigste, meine Ausbildung ist seit Wochen auf Eis gelegt.. Der Tigerpapa unterstützt mich, wo er nur kann, aber auch seine Möglichkeiten sind begrenzt, da beide Kinder absolute Mama-Kinder sind (was ich eigentlich wirklich genieße!), er ja auch den ganzen Tag arbeitet und nachts natürlich auch wach wird bzw. wenn beide Kinder gleichzeitig wach werden, kümmert er sich um den Tiger. Schon länger ist klar, dass sich bei uns etwas ändern muss…

Grundsätzlich bin ja der Meinung, dass Kinder ihren natürlich Schlaf-Rhythmus finden – bei manchen dauert es eben etwas länger.. Beim Babytiger habe ich damals jeden Ratschlag, den ich irgendwie erhalten habe, probiert und war richtig verzweifelt, weil er soo ein schlechter Schläfer war.. Erst mit etwa 1,5 Jahren wurde es langsam besser – ganz unabhängig davon, was ich in der Zwischenzeit ausprobiert habe. Von mehr Licht oder weniger Licht, später oder früher ins Bett, längerer oder kürzerer Mittagsschlaf, etc. war alles dabei – schreien lassen war natürlich niemals eine Option! Allerdings spielte natürlich seine Allergie eine große Rolle, die wir ja lange nicht gefunden haben.

Nun gehört unsere Babybiene auch ganz klar zu den schlechteren Schläfern. Wie immer, wenn es bei uns nicht rund läuft, habe ich mich auf meine Bücher gestürzt und dort nach Rat gesucht – meine Wahl fiel diesmal auf „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Er beschreibt im Kapitel „Schlafverhalten von 10 bis 24 Monate“:

„[…]jedes Kind einen individuellen Schlafbedarf hat. Ein Kind kann nur einschlafen, wenn es müde ist und es wird nur so lange schlafen, wie es seinem Schlafbedürfnis entspricht. Ein Kind, das tagsüber lange schläft, wird also nachts entsprechend weniger Schlaf brauchen […]. Anna schläft am Nachmittag etwa 3 Stunden. Nachts wacht sie nach 6 Stunden Schlaf auf und spielt quietschvergnügt 1 bis 3 Stunden, weil sie ausgeschlafen ist. Die Eltern werden dem Kind nicht gerecht, wenn sie von ihm verlangen , dass es weiterschlafen soll. Anna kann nicht mehr einschlafen.“*
*Zitat aus dem Buch „Babyjahre“ von Remo H. Largo

Auch wenn Anna in dem Fall bereits 2 Jahre alt ist und unsere Biene tagsüber bei weitem nicht so viel schläft, so sind die beiden Situationen doch irgendwie miteinander vergleichbar. Unsere Biene ist ebenfalls nachts sehr ausgeschlafen und möchte eigentlich die Welt entdecken.. Diese Wachphase kann bei ihr wie gesagt bis zu 3 Stunden dauern.. Sie findet nicht mehr in den Schlaf, weil sie einfach ausgeschlafen ist.. Zumindest ist es oft so..

Der Autor des Buches rät, erst mal zu beobachten, wie viel Schlaf das eigene Kind gesamt braucht, wie viele Stunden davon tagsüber, damit es fit und aktiv sein kann und wann die passendste Schlafenszeit ist. Also habe ich angefangen, unsere Biene zu beobachten und ihre Schlafenszeit von 18 Uhr etwas nach hinten zu verlegen auf nach 19 Uhr, lieber erst 19:30 Uhr. Diese erste Veränderung brachte wirklich etwas Besserung, was die stundenlangen Wachphasen betrifft. Wir haben zwar noch immer kaum Nächte ohne Wachphasen, aber sie sind deutlich kürzer geworden. Trotzdem ist die Situation mittlerweile untragbar für mich geworden, denn ich bin nicht nur unendlich müde, sondern auch ständig krank..

Nun werden wir weiterhin an unserer Schlafsituation schrauben, auch wenn ich eigentlich nicht wirklich möchte. Doch so wie es die letzten Wochen und Monate war, kann es nicht bleiben. Wir werden versuchen, ob es besser klappt, wenn wir unseren Tiger wieder zurück ins Schlafzimmer holen. Zum einen können wir mit ihm schneller aufs Klo gehen und er findet hoffentlich gleich wieder in den Schlaf. Zum anderen sind wir da, wenn er unsere Nähe sucht und kann so vielleicht gleich wieder weiter schlafen. Er schläft bei der Tigeroma nämlich immer durch und da darf er bei ihr im Bett schlafen. Außerdem werde ich langsam damit starten, unsere Biene nachts abzustillen. Ich stille unglaublich gerne, doch es belastet meinen Körper sehr.. Ich weiß, dass das nicht ohne weinen klappen wird und so werde ich ihren berechtigten Frust so gut es irgendwie geht begleiten. Bereits zwei Abende konnte sie mit dem Papa ohne stillen einschlafen (ich war da aber komplett außer Haus) und darauf kann ich jetzt (mit hoffentlich nicht allzu großem schlechten Gewissen) bauen.

Nun liegen unsere beiden Kinder das erste Mal seit langem wieder gemeinsam im Schlafzimmer und ich bin schon sehr gespannt, wie es klappt! Ich hoffe einfach soo, dass sich unsere Schlafsituation bald bessert und dass die Veränderungen mehr helfen als schaden (was für mich aber kaum noch möglich ist)!

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 13 - 15 Monate · Vorbereitete Umgebung

Bei soo viel Bewegungsdrang!

Jeder von uns weiß, Kinder haben unendlich viel Energie – den ganzen Tag sind sie in Bewegung und haben immer etwas zu tun, Stillstand gibt es eigentlich nicht. Diesem Bewegungsdrang gerecht zu werden ist oft gar nicht so einfach. Vor allem wenn jetzt das kühle und nasse Herbstwetter kommt und die Zeit draußen leider begrenzt ist. Wir sind zwar trotzdem ausgiebig draußen unterwegs, aber trotzdem ist noch immer seeehr viel Energie da, die dann in der Wohnung entladen wird *haha*.

Am heutigen #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* geht es um den Bewegungsbereich für Kinder. Beim Tiger hatten wir vor zwei Jahren durch Zufall einen richtig coolen *Kletterpark im Wohnzimmer* stehen. Jetzt haben wir leider nicht den Platz für einen eigenen Kletterbereich, doch auch ohne nutzt unsere Biene jede Gelegenheit zum Üben ihrer motorischen Fähigkeiten. Heute habe ich sie einfach einmal mit der Kamera begleitet und ihre Kletter-und Bewegungskünste festgehalten.

Mittlerweile würde ich sagen, dass unsere Biene eigentlich überall rauf kommt, wo sie möchte. Sie fängt jetzt auch an, sich gezielt Stühle oder anderes wohin zu schieben und klettert dann nach oben. Bei den Bildern fehlt noch das Klettern auf den Lernturm bzw. wieder herab und auch Treppen bezwingt unsere Biene in beide Richtungen sehr sicher. Da wir im dritten Stock wohnen, war mir das Treppen „steigen“ bei beiden Kindern von klein auf sehr wichtig, daher dürfen sie auch immer wieder mal im Treppenhaus spielen.

Nach langem und intensivem Üben schafft es unsere Biene auch alleine in ihren Sitz zum Essen und auch wieder sicher herunter. Anfangs bin ich da allerdings immer direkt nebenbei gewesen und ich musste sie auch das eine oder andere mal auffangen. Richtig verletzt hat sie sich aber nie und jetzt muss ich auch nicht mehr schauen.

Die beiden Kinder lieben es im Schlafzimmer zu toben, sie dürfen sich hier auch nach Herzenslust austoben. Mittlerweile hat sich unsere Biene das Springen vom Tiger abgeguckt und macht jetzt auch immer so lustige Hüpfbewegungen. Natürlich wird im Bett auch versteckt und gekuschelt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Schlafzimmer nicht als Spielwiese verwendet wird.

Ich muss gestehen, dass es mich anfangs störte und ich es oft nicht wollte, dass im Bett getobt wird. Allerdings brauchen die Kinder wirklich eine Möglichkeit zum Austoben, wenn wir nicht genügend draußen sein können. Und nachdem die beiden soo viel Spaß dabei haben und sich wirklich oft lange im Schlafzimmer miteinander beschäftigen, drücke ich oft beide Augen zu und übersehe das Chaos.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Praktisches Leben

Kürbis schnitzen – heute mal anders!

Momentan ist unser Tiger topmotiviert für gemeinsame Aktivitäten und das muss ich natürlich ausnutzen *hehe*. Ich genieße die gemeinsame Zeit mit den Kindern sehr und ich merke auch, dass es vor allem für den Tiger sehr wichtig ist – deshalb überlege ich mir Aktivitäten, die ihm Spaß machen könnten.

Am Sonntag haben wir daher Kürbisse beim Bauern geholt und sind zur Tigeroma gefahren.

Während meine Mama mit unserer Biene beschäftigt war (und nebenbei ein wenig fotografierte!), machte ich mich mit dem Tiger ans Werk. Wir haben gemeinsam die Umrisse des Deckels angezeichnet und ich hab ihn anschließend eingeschnitten.

Danach trat der Tiger in Aktion und höhlte beinahe den gesamten Kürbis alleine aus.

Ich habe dann den letzten Rest des Kürbis ausgehöhlt und dann kam das absolute Highlight für den Tiger. Ewig lange und richtig konzentriert bohrte er Loch für Loch in den Kürbis mit dem Akkubohrer.

Da sich der Tiger überhaupt nicht vorstellen konnte, wie unser Kürbis aussehen würde, wenn er dann fertig ist, sind wir immer wieder mal ins Bad gegangen und haben ihn schon mal in Aktion betrachtet.

Zu Hause hat unser Tiger dann sehr stolz dem Tigerpapa seinen Kürbis gezeigt und gaaaanz genau erklärt, wie er ihn gemacht hat! Diese Woche werden wir vom Garten unseren Akkubohrer holen, denn der Tiger hat festgestellt, dass der Kürbis unbedingt noch mehr Löcher braucht.

In etwa einem Monat werden wir dann für den 31. Oktober noch einen Kürbis mal anders „schnitzen“ – auch wenn wir sonst den Halloween-Brauch nicht leben, aber Kürbisse sind einfach toll!

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben

13 Wochen bis Weihnachten!!

Wenn man es so liest, hört es sich doch gar nicht mehr so lange an, oder? Auf alle Fälle bin ich jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich an Weihnachten denke *haha*. Weihnachten ist einfach soo toll und ich freue mich heuer schon besonders darauf, da unser Tiger schon so groß ist und alles bewusst wahrnimmt.

Diese Woche überkam mich die Motivation und die Kinder und ich machten unser erstes Kekse-Probebacken – man will ja dann schließlich vorbereitet sein für das große Fest!

Dieses Grundrezept habe ich bei *hier* Susanne von geborgen wachsen gefunden, ich habe es für uns ein klein wenig abgeändert. Das Rezept finde ich wirklich großartig, denn ohne Ei können die Kinder bedenkenlos naschen.

Zutaten für das abgeänderte Rezept:

  • 150g Weizen-Vollkornmehl
  • 130g pflanzliche Margarine
  • 40g Vollrohrzucker

Die Zutaten einfach gründlich miteinander vermengen und min. eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend kann der Teig ausgerollt und verarbeitet werden. Kekse etwa 12 Minuten bei 170°C im Backrohr auf mittlerer Schiene backen. Die Zutaten reichen für ein Blech ausgestochener Kekse.

Die Kinder hatten riesen Spaß beim Backen! Vor allem unser Tiger war sehr begeistert und hat Keks für Keks konzentriert ausgestochen und vorsichtig auf das Blech gelegt. Erst als er komplett fertig war, fragte er, ob er die Reste des Teiges schlecken darf.

Die kleine Biene war mehr oder weniger begeistert bei der Sache. Nach anfänglicher Skepsis kostete sie den Teig und befand ihn als ekelig (wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiert habe *haha*). Sie knete ein wenig mit dem Teig, schaute sich die Ausstecher genau an und spielte etwas mit dem Nudelroller.

Übrigens – seit unsere Biene den Lernturm für sich beansprucht hat, sitzt unser Tiger auf der Arbeitsfläche und arbeitet direkt von dort aus. Einen eigenen, anderen Hocker möchte er nicht und eine bessere Idee hatte ich bis jetzt noch nicht, also klappt es vorerst auch so.

Danach machten wir es uns mit Tee und Keksen richtig gemütlich – ein perfektes Nachmittagsprogramm bei diesem grauen Herbstwetter der letzten Woche. Das werden wir sicher bald wieder wiederholen!

-> 3,5 Jahre · ..für Kinder · Buchempfehlungen

Unsere Bücher im Herbst

Unser Tiger nimmt jetzt das erste Mal den Wechsel der Jahreszeiten bewusst wahr und das weckt viele Fragen in ihm! Warum wird es jetzt kälter? Warum muss ich mich wärmer anziehen? Warum werden die Blätter orange und fallen herunter? Warum können wir nicht mehr ins Planschbecken? Warum werden beim Fahrradfahren die Finger so kalt? Warum gibt es im Supermarkt kein Eis mehr???

Und so wird es diesmal das erste Mal Zeit, uns bewusst mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich habe daher (top motiviert!) passend zum morgigen offiziellen Herbstbeginn Bücher bestellt, die dem Tiger helfen sollen, all die Veränderungen in der Natur etwas zu verstehen. Heute zeige ich euch diese Bücher kurz.

Unser Tiger mag die Herbstbücher sehr gerne! Vor allem mit Wimmelbücher können wir uns momentan ewig beschäftigen, denn die Fragen gehen unserem Tiger niemals aus und in Wimmelbücher gibt es einfach soo viel zu entdecken.

Das Buch „Was machen wir im Herbst“ behandelt die gängigen Herbstthemen wie z.B. Drachen steigen, Laternenfest oder die Veränderungen und notwendigen Arbeiten in der Natur.

Ich finde es toll, dass unser Tiger jetzt Interesse an den Jahreszeiten zeigt, denn ich liebe die Jahreszeiten! Ich selbst finde den Wechsel und die damit verbundenen Veränderungen nach wie vor faszinierend und genieße jede Jahreszeit so gut es geht. Ich freue mich auch schon auf die ganzen gemeinsamen „Herbstaktivitäten“ mit den Kindern – ich werde euch natürlich davon erzählen!