-> 3,5 Jahre · ..schlafen · 13 - 15 Monate · Bedürfnisorientiert

Nacht für Nacht für Nacht…

Wer uns auf *Instagram* ein wenig folgt, liest ab und an mal von unseren schlaflosen Nächten und meiner Müdigkeit. Lange habe ich auch überliegt, das auf dem Blog zu thematisieren und mich nun entschieden, dass ich über unsere Schlafsituation schreiben möchte.

Seit einer ganzen Weile ist es schon so, dass beide Kinder miserabel schlafen. Jedes Kind für sich wäre nicht das Problem, doch beide Kinder gemeinsam bringen mich mittlerweile an meine Grenzen.. Unser Tiger wird jede Nacht zwischen 2 und 4mal wach. Meist muss er aufs WC und findet dann nicht wieder in den Schlaf und dann kann es schon auch gerne eine Stunde dauern, bis er wieder einschläft. Natürlich möchte er in dieser Zeit nicht alleine sein, so dass ich bei ihm bleibe, wenn es von unserer Biene aus klappt. Etwa gegen 6 Uhr früh beendet er die Nächte. Unsere Biene stillt im Stundentakt, selten schafft sie es mal 2-3 Stunden am Stück zu schlafen. In der zweiten Nachthälfte hat sie fast jede Nacht eine Wachphase, die dann auch mal bis zu drei Stunden dauern kann. In dieser Wachphase ist sie oft gut gelaunt oder möchte laaaange stillen (aber bitte nur in aufrechter Position…) oder weint, weil sie übermüdet ist und nicht mehr stillen möchte… In jedem Fall bin ich mit wach oder döse im Halbwachzustand dahin.. Lange hat mich dieses Schlafverhalten der Kinder nicht weiter gestört und ich habe es guter Dinge als Phase abgetan. Doch die Phase dauert jetzt schon mehrere Monate an und mittlerweile merke ich, dass ich an meine persönlich Grenze gekommen bin. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist leer und nichts geht mehr.. Mittlerweile greift mein *Schlafnotfallprogramm* nicht mehr und ich bin einfach sooo müde, dass ein wenig Ausnahmezustand bei uns herrscht.. Mittags, während des Mittagsschlafs der Biene darf der Tiger Feuerwehrmann Sam schauen, damit ich die Zeit zum Schlafen nutzen kann… Das ist für mich natürlich keine Lösung, da mir die Qualitätszeit mit dem Tiger alleine fehlt, aber ich komme sonst nicht über den Tag.. Meistens wird gejausnet und in der Wohnung erledige ich nur mehr das Notwendigste, meine Ausbildung ist seit Wochen auf Eis gelegt.. Der Tigerpapa unterstützt mich, wo er nur kann, aber auch seine Möglichkeiten sind begrenzt, da beide Kinder absolute Mama-Kinder sind (was ich eigentlich wirklich genieße!), er ja auch den ganzen Tag arbeitet und nachts natürlich auch wach wird bzw. wenn beide Kinder gleichzeitig wach werden, kümmert er sich um den Tiger. Schon länger ist klar, dass sich bei uns etwas ändern muss…

Grundsätzlich bin ja der Meinung, dass Kinder ihren natürlich Schlaf-Rhythmus finden – bei manchen dauert es eben etwas länger.. Beim Babytiger habe ich damals jeden Ratschlag, den ich irgendwie erhalten habe, probiert und war richtig verzweifelt, weil er soo ein schlechter Schläfer war.. Erst mit etwa 1,5 Jahren wurde es langsam besser – ganz unabhängig davon, was ich in der Zwischenzeit ausprobiert habe. Von mehr Licht oder weniger Licht, später oder früher ins Bett, längerer oder kürzerer Mittagsschlaf, etc. war alles dabei – schreien lassen war natürlich niemals eine Option! Allerdings spielte natürlich seine Allergie eine große Rolle, die wir ja lange nicht gefunden haben.

Nun gehört unsere Babybiene auch ganz klar zu den schlechteren Schläfern. Wie immer, wenn es bei uns nicht rund läuft, habe ich mich auf meine Bücher gestürzt und dort nach Rat gesucht – meine Wahl fiel diesmal auf „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Er beschreibt im Kapitel „Schlafverhalten von 10 bis 24 Monate“:

„[…]jedes Kind einen individuellen Schlafbedarf hat. Ein Kind kann nur einschlafen, wenn es müde ist und es wird nur so lange schlafen, wie es seinem Schlafbedürfnis entspricht. Ein Kind, das tagsüber lange schläft, wird also nachts entsprechend weniger Schlaf brauchen […]. Anna schläft am Nachmittag etwa 3 Stunden. Nachts wacht sie nach 6 Stunden Schlaf auf und spielt quietschvergnügt 1 bis 3 Stunden, weil sie ausgeschlafen ist. Die Eltern werden dem Kind nicht gerecht, wenn sie von ihm verlangen , dass es weiterschlafen soll. Anna kann nicht mehr einschlafen.“*
*Zitat aus dem Buch „Babyjahre“ von Remo H. Largo

Auch wenn Anna in dem Fall bereits 2 Jahre alt ist und unsere Biene tagsüber bei weitem nicht so viel schläft, so sind die beiden Situationen doch irgendwie miteinander vergleichbar. Unsere Biene ist ebenfalls nachts sehr ausgeschlafen und möchte eigentlich die Welt entdecken.. Diese Wachphase kann bei ihr wie gesagt bis zu 3 Stunden dauern.. Sie findet nicht mehr in den Schlaf, weil sie einfach ausgeschlafen ist.. Zumindest ist es oft so..

Der Autor des Buches rät, erst mal zu beobachten, wie viel Schlaf das eigene Kind gesamt braucht, wie viele Stunden davon tagsüber, damit es fit und aktiv sein kann und wann die passendste Schlafenszeit ist. Also habe ich angefangen, unsere Biene zu beobachten und ihre Schlafenszeit von 18 Uhr etwas nach hinten zu verlegen auf nach 19 Uhr, lieber erst 19:30 Uhr. Diese erste Veränderung brachte wirklich etwas Besserung, was die stundenlangen Wachphasen betrifft. Wir haben zwar noch immer kaum Nächte ohne Wachphasen, aber sie sind deutlich kürzer geworden. Trotzdem ist die Situation mittlerweile untragbar für mich geworden, denn ich bin nicht nur unendlich müde, sondern auch ständig krank..

Nun werden wir weiterhin an unserer Schlafsituation schrauben, auch wenn ich eigentlich nicht wirklich möchte. Doch so wie es die letzten Wochen und Monate war, kann es nicht bleiben. Wir werden versuchen, ob es besser klappt, wenn wir unseren Tiger wieder zurück ins Schlafzimmer holen. Zum einen können wir mit ihm schneller aufs Klo gehen und er findet hoffentlich gleich wieder in den Schlaf. Zum anderen sind wir da, wenn er unsere Nähe sucht und kann so vielleicht gleich wieder weiter schlafen. Er schläft bei der Tigeroma nämlich immer durch und da darf er bei ihr im Bett schlafen. Außerdem werde ich langsam damit starten, unsere Biene nachts abzustillen. Ich stille unglaublich gerne, doch es belastet meinen Körper sehr.. Ich weiß, dass das nicht ohne weinen klappen wird und so werde ich ihren berechtigten Frust so gut es irgendwie geht begleiten. Bereits zwei Abende konnte sie mit dem Papa ohne stillen einschlafen (ich war da aber komplett außer Haus) und darauf kann ich jetzt (mit hoffentlich nicht allzu großem schlechten Gewissen) bauen.

Nun liegen unsere beiden Kinder das erste Mal seit langem wieder gemeinsam im Schlafzimmer und ich bin schon sehr gespannt, wie es klappt! Ich hoffe einfach soo, dass sich unsere Schlafsituation bald bessert und dass die Veränderungen mehr helfen als schaden (was für mich aber kaum noch möglich ist)!

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 13 - 15 Monate · Vorbereitete Umgebung

Bei soo viel Bewegungsdrang!

Jeder von uns weiß, Kinder haben unendlich viel Energie – den ganzen Tag sind sie in Bewegung und haben immer etwas zu tun, Stillstand gibt es eigentlich nicht. Diesem Bewegungsdrang gerecht zu werden ist oft gar nicht so einfach. Vor allem wenn jetzt das kühle und nasse Herbstwetter kommt und die Zeit draußen leider begrenzt ist. Wir sind zwar trotzdem ausgiebig draußen unterwegs, aber trotzdem ist noch immer seeehr viel Energie da, die dann in der Wohnung entladen wird *haha*.

Am heutigen #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* geht es um den Bewegungsbereich für Kinder. Beim Tiger hatten wir vor zwei Jahren durch Zufall einen richtig coolen *Kletterpark im Wohnzimmer* stehen. Jetzt haben wir leider nicht den Platz für einen eigenen Kletterbereich, doch auch ohne nutzt unsere Biene jede Gelegenheit zum Üben ihrer motorischen Fähigkeiten. Heute habe ich sie einfach einmal mit der Kamera begleitet und ihre Kletter-und Bewegungskünste festgehalten.

Mittlerweile würde ich sagen, dass unsere Biene eigentlich überall rauf kommt, wo sie möchte. Sie fängt jetzt auch an, sich gezielt Stühle oder anderes wohin zu schieben und klettert dann nach oben. Bei den Bildern fehlt noch das Klettern auf den Lernturm bzw. wieder herab und auch Treppen bezwingt unsere Biene in beide Richtungen sehr sicher. Da wir im dritten Stock wohnen, war mir das Treppen „steigen“ bei beiden Kindern von klein auf sehr wichtig, daher dürfen sie auch immer wieder mal im Treppenhaus spielen.

Nach langem und intensivem Üben schafft es unsere Biene auch alleine in ihren Sitz zum Essen und auch wieder sicher herunter. Anfangs bin ich da allerdings immer direkt nebenbei gewesen und ich musste sie auch das eine oder andere mal auffangen. Richtig verletzt hat sie sich aber nie und jetzt muss ich auch nicht mehr schauen.

Die beiden Kinder lieben es im Schlafzimmer zu toben, sie dürfen sich hier auch nach Herzenslust austoben. Mittlerweile hat sich unsere Biene das Springen vom Tiger abgeguckt und macht jetzt auch immer so lustige Hüpfbewegungen. Natürlich wird im Bett auch versteckt und gekuschelt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Schlafzimmer nicht als Spielwiese verwendet wird.

Ich muss gestehen, dass es mich anfangs störte und ich es oft nicht wollte, dass im Bett getobt wird. Allerdings brauchen die Kinder wirklich eine Möglichkeit zum Austoben, wenn wir nicht genügend draußen sein können. Und nachdem die beiden soo viel Spaß dabei haben und sich wirklich oft lange im Schlafzimmer miteinander beschäftigen, drücke ich oft beide Augen zu und übersehe das Chaos.

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13 - 15 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 13 Monaten…

  • ..hast du ganz frisch deinen 11. Zahn bekommen
  • ..sagst du Mama, Papa, hatscha (von gugug – hatscha), wau wau (für alle Tiere), nein und mhmm (beim Essen)
  • ..kannst du bei der großen Rutsche am Spielplatz komplett alleine rutschen
  • ..liebst du die kleine Indoor-Rutsche, bei der du auch alleine rutscht
  • ..kannst du ganz schön wütend sein, wenn etwas nicht so ist, wie du möchtest und das auch lautstark kreischend mitteilen
  • ..bist du momentan seeeehr anhänglich und am liebsten bei mir
  • ..schläfst du nach wie vor miserabel
  • ..fängst du immer mehr zum Essen an
  • ..fütterst du uns gerne
  • ..verzweifle ich beim täglichen Zähneputzen mit dir
  • ..kannst du dich kaum eine Sekunde ruhig halten, aber oft lange konzentriert spielen
  • ..kennst du keine Angst und bist hart im nehmen
  • ..findest du Rutschauto fahren seeeehr lustig und kommst mittlerweile vor- und rückwärts
  • ..liebst du baden in der Badewanne
  • ..machst du beim Ausziehen von Shirts/Bodys „Hände hoch“, wenn ich es dir sage
  • ..versuchst du erste „Türme“ zu bauen oder Dinge wo hineingeben
  • ..verstehst du mittlerweile sehr viel von unserem Gesprochenen und reagierst darauf

Die Idee für den Beitrag habe ich von meiner liebe Bloggerfreundin Gertraud von Kleine Mami!

#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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#MontessoriEntdecker · 13 - 15 Monate · Praktisches Leben

Allesschneider Eischneider!

Unser Tiger liebt Erdbeeren, daher gibt es bei uns fast täglich welche zur Jause. Da wir bereits Champignons mit dem Eischneider bearbeiten (*klick*), habe ich vor einigen Tagen den Versuch gestartet und dem Tiger auf unserem Küchentablett eine kleine Herausforderung vorbereitet.

Auf dem Tablett hab ich ihm ein Teller mit den gewaschenen Erdbeeren (ohne Stängel) gelegt, in der Mitte den Eischneider und rechts eine Schüssel, wo die fertig geschnittenen Erdbeeren hinein kommen. Ich habe ihm die Übung langsam vorgezeigt und gleich bei der zweiten Erdbeere hat er es selbst probiert – das Grundprinzip kannte er ja schon von den Champignons.

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Ich war ehrlich überrascht, wie gut alles auf Anhieb funktionierte. Er arbeitete sehr konzentriert, war interessiert bei der Sache und war wirklich unglaublich stolz, nachdem wieder geschnittene Erdbeeren im Schüsserl landeten. Dabei sprach er mit – beim Schneiden sagte er „zu“, wenn die Erdbeere geschnitten war „fertig“. Und er war erstaunlich lange bei der Sache, denn er hat fast alle Erdbeeren alleine geschnitten! Zwischendurch hat er natürlich geschnittene Erdbeeren nochmal geschnitten, Ganze gegessen und ein paar zermatscht – aber im Großen und Ganzen machte er seine Arbeit Schritt für Schritt und hatte wirklich große Freude daran. (Leider schaff ich es nicht, dass ich das Video dazu poste…)
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Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich mich nach wie vor zu viel einmische oder seine Konzentration mit meiner Hilfe unterbreche, obwohl er vieles wirklich sehr gut alleine machen kann.. Ich möchte mich in Zukunft noch mehr in den Hintergrund stellen und ihm wirklich nur helfen, wenn er hilfe braucht und ihn sonst alleine konzentriert seine Arbeit machen lassen – hört sich leichter an, als es ist! Diese Übung zeigt mir auf alle Fälle wieder einmal, dass ich ihm noch mehr zutrauen kann, als ich es ohnehin schon mache. Mit den richtigen Aufgaben wächst er über sich hinaus und auch ich bin unsagbar stolz!

13 - 15 Monate · Garten- & Balkonleben

Unser Balkongarten

Ich weiß, so ein Balkongarten ist natürlich nicht vergleichbar mit einem richtigen Garten, doch ich liebe ihn. Die letzten Tage haben wir wieder fleißig an unserem Balkongarten gearbeitet und einiges hat sich verändert. Ich bin soo froh, einen so tollen Balkon zu haben! So kann ich unserem Tiger zumindest etwas Gartenarbeit näher bringen. Egal was gerade anfällt, unser Tiger ist mit vollem Einsatz und größtem Interesse dabei. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass er achtsam mit der Natur umgeht und den Zusammenhang versteht, dass man die Natur (in welcher Form auch immer) pflegen muss, damit sie uns etwas zurück geben kann. Wenn wir gemeinsam kochen, weiß unser Tiger schon, dass er sein Kräuterkörbchen nehmen kann und wir gemeinsam frische Kräuter vom Balkon holen – dabei erkläre ich ihm jedesmal, warum wir überhaupt die Möglichkeit dazu haben und wie wichtig die Natur für uns ist. Und ich finde es großartig, wie liebevoll er sich bereits jetzt um unseren Balkon kümmert und wie sorgsam er für sein Alter mit den Pflanzen und Kräutern umgeht. Die letzten zwei Wochen haben wir uns wieder viele neue Balkonbewohner geholt, unter anderem auch Paprika-, Chilli- und Pfefferonipflanzen und wieder Kräuter und Erdbeeren. Das Highlight der Balkonarbeit war letzte Woche das Entfernen der Bewässerungssysteme von unseren Pflanzenkisten – mit Akkubohrer und viel Motivation machten sich unser Tiger und ich an die Arbeit. Da unser Tiger täglich mit Übereifer gießt, hat sich im Bewässerungssystem zu viel Wasser gesammelt und unsere Kräuter wären beinahe ertrunken. Durch das Entfernen des Systems kann unser Tiger nach Lust und Laune gießen und ich schütte einfach das durchgesickerte Wasser weg bzw. gieße höher gelegene Pflanzen damit *hihi*.

Aber genug der vielen Worte, jetzt gibt es Fotos der letzten zwei Wochen – viel Spaß beim Ansehen!

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Schaut auch bei den Naturkindern vorbei – da gibt es viele gute Ideen zum Thema „grün“!

..für Kinder · 13 - 15 Monate · Buchempfehlungen · Spielzeit

Auto, Lata, Tator, Bu, Tug,…

.. und für alle nochmal die Übersetzung: Auto, Laster, Traktor, Bus, Zug – Jaa, unser Tiger liebt Fahrzeuge! Und so habe ich mich seinen Interessen gebeugt, schweren Herzens meine geliebten Tiere in den Hintergrund gepackt und biete ihm jetzt (in-door) Beschäftigungsmöglichkeiten mit Fahrzeuge.

Diese Puzzle haben wir von meiner lieben Tante Dani bekommen – Danke dafür! Und es gehört zu seinen absoluten Lieblingsspielen. Wir bauen es täglich bestimmt min. 20mal zusammen und mittlerweile kann unser Tiger die meisten Fahrzeuge den richtigen Stellen zuordnen. Am liebsten mag er dabei das Moped. Der nächste Schritt wird dann das richtige Hindrehen und Einsetzen der Teile werden und ich bin schon gespannt, wann er es probieren wird – wir üben einfach fleißig weiter!
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Von meiner lieben Tante Gabi haben wir schon vor einiger Zeit dieses Buch hier geschenkt bekommen. In dem ganzen Buch sind Fotos von den unterschiedlichen Lastern. Bis vor Kurzem hat unser Tiger einfach nur darin geblättert, mittlerweile schaut er sich die Abbildungen genau an und „fragt nach“ bzw. will eben, dass wir sie benennen. Das Buch ist leider schon etwas mitgenommen, da er es beim Autofahren immer ohne Aufsicht hatte und dadurch manchmal abgebissen wurde…

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Letzte Woche haben wir beim Einkaufen dieses Buch entdeckt und wir musste es einfach mitnehmen. Das beliebteste Fahrzeug in diesem Buch ist der Hubschrauber, dicht gefolgt vom Müllauto. Mehrmals täglich nimmt er dieses Buch zur Hand und möchte genau erklärt bekommen, wie die Mülltonnen geleert werden *haha* oder Baustellenfahrzeuge eine Baugrube ausheben.

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Wenn wir draußen unterwegs sind, beobachtet er alle Fahrzeuge immer ganz genau. Letzte Woche haben wir der Müllabfuhr beim Leeren unserer Mülltonnnen zugesehen, vielleicht findet er es deshalb so unheimlich spannend. Wenn wir spazieren gehen, müssen wir oft bei jedem Auto stehen bleiben und der Tiger schaut dem Auto so lange nach, bis es außer Sichtweite ist. An Baustellen stehen wir oft so lange, bis uns sogar schon Bauarbeiter winken *hust* und auch dem Mann, der die Hausbetreuung um unser Haus übernimmt, kennt uns schon, da wir ihm schon stundenlang beim Rasenmähen und Hecken schneiden zugesehen haben *haha*.

Das Tolle ist, dass wir alle Fahrzeuge auch aus dem Fenster sehen und so stehen wir oft mehrmals täglich für viele, viele Minuten am Fenster und schauen uns vorbei fahrende Autos, Laster und Züge an. Seit unser Tiger sie benennen kann, schaut er richtig lange zu und benennt jedes Fahrzeug.

Mittlerweile findet er auch selber Autofahren sehr spannend, da er während der Fahrt andere Fahrzeuge beobachten kann. Sehr spannend, wie sich Interessen entwickeln und mit wie viel Eifer und Freude er sich dem Thema zuwendet!

13 - 15 Monate · Ausflüge · Freies Spiel / Artwork

Spannender Nachmittag am Fluss

Inspiriert von Gertraud vom Blog „Kleine Mami“ (*klick*) haben auch wir uns gestern auf unser Fahrrad geschwungen und sind an den Fluss gefahren. Es gibt bei uns einige seichte Stellen, wo man ohne Probleme ein paar Meter hineingehen kann (den Tiger natürlich fest an der Hand) und so haben wir es uns an einer gemütlichen Stelle bequem gemacht. Der Tiger war ganz angetan von den vielen Steinen und hat sich eine Zeit lang alleine damit beschäftigt. Auch die Jause durfte natürlich nicht fehlen *hihi*.

Danke Gertraud für diese tolle Idee – wir hatten einen aufregenden und spannenden Nachmittag!
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13 - 15 Monate · Spielzeit

„Mein Tier zu mir“ von Ravensburger

Gestern beim Einkaufen hab ich entdeckt, dass es ein paar wenige Brettspiele bereits ab 1,5 Jahren gibt – da wir ganz gerne gemeinsam spielen und ich auch neugierig war, haben wir ein Spiel für unseren Tiger gekauft und heute ausprobiert (gestern war er schon zu müde..).

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Das Spiel besteht aus 4 Spielbüchern mit jeweils einem ausgestanzten Tier und noch 16 zusätzlichen Kärtchen mit Aktivitäten der einzelnen Tiere – diese sind auch auf der Rückseite der Spielbücher abgebildet.

Heute hab ich ihm die 4 Spielbücher gegeben (die Kärtchen dürfen noch ein wenig warten) und unser Tiger hat sie gleich interessiert angeschaut. Die ausgestanzten Bilder haben wir mehrmals gemeinsam in die richtigen Ausstanzungen gesteckt und die Bilder auf der Rückseite wurden genau betrachtet und besprochen. Auch das Auf – und Zuklappen der Bücher hat unser Tiger immer wieder geübt. Natürlich wird es noch einige Zeit dauern, bis wir mit dem Spiel wirklich „spielen“, aber wir tasten uns einfach langsam voran.

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Die Karten und Bücher sind aus wirklich sehr dickem und stabilem Karton; die Bilder sind liebevoll und relativ realistisch gezeichnet. Das Spiel bietet unterschiedliche Spielvarianten, je nach Alter und Anzahl des/der Kindes/Kinder und besonders toll finde ich, dass auch Spielvarianten mit Bewegungen dabei sind. Alle Varianten funktionieren ohne Gewinner/Verlierer und meistens spielen auch alle Kinder gleichzeitig, was in dem Alter ja wirklich lustiger und spannender ist. Ich denke, dass das Spiel auf alle Fälle einige Monate interessant sein wird und freu mich schon auf die unterschiedlichsten Variationen des Spiels.