..für Kinder · 0 - 03 Monate · 04 - 06 Monate · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Buchempfehlungen

Bücher im ersten Jahr

Bereits das ganze erste Jahr über haben unsere Biene ihre Bücher begleitet und sie hat das Angebot begeistert angenommen. Heute stelle ich euch die Lieblingsbücher unserer Biene im ersten Jahr vor und ein paar Gedanken von mir, warum ich diese Bücher ausgewählt habe.

Schwarz/Weiß – Bücher für die Allerkleinsten
Neugeborene sehen noch nicht so wie wir, ganz kleine Baby bevorzugen daher Bücher mit hohen Kontrasten. Anfangs schwarz-weiß, nach einigen Wochen kommen dann die ersten Farben hinzu. Von Vorteil sind klare Linien ohne viel drum herum, so kann das Baby gut erste Gegenstände fokussieren und kennen lernen.

Ich habe unserer Biene im ersten halben Jahr folgende Bücher angeboten:

Vor allem das Buch mit den Formen mochte sie wirklich sehr sehr gerne.

Nach etwa einem halben Jahr habe ihr dieses Buch besorgt:

Es zeigt Babys in schwarz/weiß in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Texte dazu finde ich etwas fragwürdig.. Wir haben ihr einfach erzählt, was auf den Bilder zu sehen ist. Auch der Tiger hat dieses Buch einige Male mit angesehen, er fand die Emotionen der Babys sehr spannend.

Fotobücher
Danach suchte ich nach Bücher, die Fotos beinhalten. Die Realität zu zeigen ist in den ersten Lebensmonaten und -jahren sehr wichtig, da kleine Kinder noch nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Diese Bücher hat daher unsere Biene in ihrem Bücherkörbchen:

Realistische Darstellungen
Wenn es keine Fotos sind, achte ich auf realistische Darstellungen. Angezogene Tiere oder so meide ich in den ersten Jahren, wie auch beim Tiger (auch wenn es bei der Biene natürlich nicht mehr so gut klappt..). Beim Tiger beginnt es übrigens jetzt mit 3,5 Jahren langsam, dass er nicht reale Dinge in Büchern bewusst wahrnimmt und als diese auch einordnen kann – aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Dieses Buch mag unsere Biene sehr gerne:

Unsere Biene findet auch Bücher mit flauschigen Bereichen sehr toll und „streichelt“ vorsichtig.

Hör mal Bücher
Elektronisches Spielzeug gibt es bei uns zu Hause nach wie vor nicht. Allerdings habe ich vor Kurzem diese Hör mal Bücher entdeckt und zwei besorgt. Die Bücher spielen per Druck auf einen unauffälligen Punkt in der Natur aufgenommene, also reale Geräusche.

Ich kann diese Bücher besonders mit zwei Kleinkinder empfehlen. Diese Bücher kann unser Tiger gemeinsam aktiv mit der Biene anschauen. Er drückt die Geräuschpunkte und unsere Biene ist sehr begeistert. Ich schaue ihnen gerne zu, wenn sie gemeinsam diese Bücher anschauen!

Gemeinsam lesen
Sonst war unsere Biene natürlich sehr oft dabei, wenn ich mit dem Tiger gelesen habe. Seit sie mobil ist, ist gemeinsames Lesen allerdings oft sehr schwierig.. Außerdem findet sie herum blättern natürlich sehr spannend und so schauen wir immer eher kurz, aber öfter am Tag gemeinsam Bücher an. Ich freu mich schon sehr, wenn unsere Biene auch zuhören und mitschauen möchte.

Aktiv mit dabei
Momentan lesen wir unserer Biene noch nicht vor, sondern zeigen ihr einfach, was zu sehen ist. Mittlerweile fängt sie selbst an, mit dem Finger auf etwas zu zeigen und wir benennen es.

Es ist einfach soo spannend, wie sich alles nach und nach entwickelt und ich bin schon sehr gespannt, wie sich in ihre Interessen in Bezug auf Bücher entwickeln – vielleicht kommt sie ja nach mir ?!

Wie handhabt ihr das Lesen im ersten Jahr? Welche Bücher könnt ihr noch empfehlen?


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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben

13 Wochen bis Weihnachten!!

Wenn man es so liest, hört es sich doch gar nicht mehr so lange an, oder? Auf alle Fälle bin ich jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich an Weihnachten denke *haha*. Weihnachten ist einfach soo toll und ich freue mich heuer schon besonders darauf, da unser Tiger schon so groß ist und alles bewusst wahrnimmt.

Diese Woche überkam mich die Motivation und die Kinder und ich machten unser erstes Kekse-Probebacken – man will ja dann schließlich vorbereitet sein für das große Fest!

Dieses Grundrezept habe ich bei *hier* Susanne von geborgen wachsen gefunden, ich habe es für uns ein klein wenig abgeändert. Das Rezept finde ich wirklich großartig, denn ohne Ei können die Kinder bedenkenlos naschen.

Zutaten für das abgeänderte Rezept:

  • 150g Weizen-Vollkornmehl
  • 130g pflanzliche Margarine
  • 40g Vollrohrzucker

Die Zutaten einfach gründlich miteinander vermengen und min. eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend kann der Teig ausgerollt und verarbeitet werden. Kekse etwa 12 Minuten bei 170°C im Backrohr auf mittlerer Schiene backen. Die Zutaten reichen für ein Blech ausgestochener Kekse.

Die Kinder hatten riesen Spaß beim Backen! Vor allem unser Tiger war sehr begeistert und hat Keks für Keks konzentriert ausgestochen und vorsichtig auf das Blech gelegt. Erst als er komplett fertig war, fragte er, ob er die Reste des Teiges schlecken darf.

Die kleine Biene war mehr oder weniger begeistert bei der Sache. Nach anfänglicher Skepsis kostete sie den Teig und befand ihn als ekelig (wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig interpretiert habe *haha*). Sie knete ein wenig mit dem Teig, schaute sich die Ausstecher genau an und spielte etwas mit dem Nudelroller.

Übrigens – seit unsere Biene den Lernturm für sich beansprucht hat, sitzt unser Tiger auf der Arbeitsfläche und arbeitet direkt von dort aus. Einen eigenen, anderen Hocker möchte er nicht und eine bessere Idee hatte ich bis jetzt noch nicht, also klappt es vorerst auch so.

Danach machten wir es uns mit Tee und Keksen richtig gemütlich – ein perfektes Nachmittagsprogramm bei diesem grauen Herbstwetter der letzten Woche. Das werden wir sicher bald wieder wiederholen!

#MontessoriEntdecker · 10 - 12 Monate · Do It Yourself · Spielregal

Der 1. Geburtstag mit vielen Ideen

Letztes Wochenende habe wir ein wenig den 1. Geburtstag gefeiert. Ich hab mir ein paar Sachen überlegt und die möchte ich euch heute gerne noch zeigen!

Thema Wasser
Ich weiß, unsere Biene bekommt das noch gar nicht so recht mit, aber ich war topmotiviert und habe mir das Thema Wasser für ihren ersten Geburtstag gesucht/gefunden.

Passend zum Thema gab es diese Einladungen:

Und natürlich musste auch die Torte zum Thema passen:

Die Torte ist übrigens ein *zuckerfreier Karottenkuchen* mit Buttercreme (mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt) und Dinkel-Biskotten rundherum. Sie kam beim Besuch sehr gut an und schmeckte auch richtig lecker! Allerdings habe ich es mit der blauen Farbe etwas übertrieben und so waren die Kinder ziemlich blau *haha*.

Geschenksideen
Geschenke für unsere kleine Biene fand ich besonders schwierig, da ja viel Spielzeug von ihrem großen Bruder da ist. Passend zum Thema hat sie daher Schleichtiere und eine Wasser-Kugelbahn bekommen.

Da Musik in unserer Familie eine große Rolle spiel, hat unsere Biene bzw. die ganze Familie Bongos und ein Djembe inkl. Anleitungen passend für jeden bekommen. Das ist einfach soo unglaublich cool!

Außerdem hat unsere Biene noch dieses Hammerspiel bekommen. Sie liebt es und schon nach wenigen Tagen kann sie komplett alleine spielen und beschäftigt sich auch lange damit. Immer wieder legt sie sich die Kugel auf die Öffnungen und hammert munter drauf los – sicher eines des spannendsten Geschenke für sie. Vielleicht schaffe ich es später auch noch, dass ich euch das Video dazu hochlade.

Was wäre ein Geburtstag ohne ein Buch? Und so habe ich für die Biene noch ein Buch rund um den Bauernhof besorgt. Es ist liebevoll und sehr realistisch illustriert und die wichtigsten Begriffe sind nochmal extra abgebildet.

Nach wie vor kann ich es nicht glauben, dass unsere kleine Babymaus nun ein Kleinkind ist. Andererseits ist ihre Entwicklung einfach soo spannend und ich freu mich auf jeden neuen Tag mit unserem kleinen Sonnenschein!

-> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Ausflüge

Ausflug in den Tierpark

Grundsätzlich machten wir im letzten Jahr sehr wenig Ausflüge zu dritt. Im ersten Halbjahr unserer Biene fand ich es noch einfacher, da sie die Zeit in der Trage verschlafen hat und ich sie auch darin stillen konnte. Seit sie mobil ist, finde ich es immer etwas gefinkelt, unterwegs beiden Kindern gerecht zu werden. Ich persönlich finde Ausflüge mit zwei Kindern definitiv anstrengender als noch mit einem – wie gerne hätte ich oft mehr Zeit, ein Kind intensiv zu beobachten.. Gleichzeitig muss ich aber immer darauf achten, dass dabei nicht das andere Kind verloren geht.. Unsere Ausflüge halte ich auch jetzt, wo unsere Biene schon etwas älter ist, eher kurz – denn ich brauche zufriedene, ausgeruhte, satte und damit kooperationsbereite Kinder für einen halbwegs entspannten Ausflug. Ausflüge mit zwei Kindern erfordern für mich auch ein höheres Maß an Planung, denn man braucht doch einiges mit und es sollte nach Möglichkeit nichts vergessen werden – dabei sollte aber die Größe des Gepäckes eher gering bleiben, da ich ja auch kein Packesel sein möchte *haha* Also alles nicht so einfach – aber wenn wir dann mal unterwegs sind, ist es doch meistens richtig toll. Außerdem genießen die Kinder natürlich meine ausschließliche Aufmerksamkeit, denn ich habe nicht die Zeit, dass ich nebenbei aufs Handy schau oder mich eben ablenken lasse.

Letzte Woche war ich mit den beiden Kindern im Tierpark – auf Wunsch des Tiger, denn mittlerweile ist auch der Tiger sehr tierbegeistert und unsere Biene sowieso! Ich nehme euch jetzt einfach mit ein paar Fotos mit auf unseren Ausflug.

Unsere Biene ist am liebsten selbst unterwegs – und wie sie unterwegs ist! Im Wagerl sitzen mochte sie noch nie, mittlerweile lässt sie sich aber auch nicht mehr besonders gerne tragen…
Unser Tiger schaute sehr interessiert den Flamingos und Affen zu. Da unsere Biene aber immer nur kurz schauen und dann weiter laufen wollte, wurde der Tiger leider öfter in seinen Beobachtungen gestört…

Als ich dann merkte, dass es genug ist für die Kinder, habe ich mir für den Weg zurück etwas ganz besonderes aufgehoben – EIS!! So blieben beide Kinder sitzen und ich ging zügig mit ihnen Richtung Ausgang.
Übrigens – meine Hochachtung an alle Mamas, die es beim 2. Kind noch schaffen es im 1. Lebensjahr zuckerfrei zu ernähren! Das wäre bei unserer Biene undenkbar – unser Tiger liebt es, sie bei seinem Eis schlecken zu lassen und sie fordert es mittlerweile lautstark ein – ein Alternative wird kaum mehr akzeptiert *haha*

Unser Tiger hat gleich am Abend dann gefragt, wann wir endlich wieder in den Tierpark gehen. Er freut sich schon sehr und ich ehrlich gesagt auch!

10 - 12 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 12 Monaten…

  • ..findest du „Gugug-Hatscha“ mit dem Vorhang seeehr lustig
  • ..beginnst du uns zu verstehen und darauf zu reagieren
  • ..klatscht du in die Hände und freust dich selbst am meisten darüber
  • ..“liest“ und isst Bücher mit Leidenschaft
  • ..hilfst du beim T-Shirt ausziehen schon etwas mit
  • ..kannst dich mit Stapelbecher sehr lange selbst beschäftigen
  • ..magst du nasse Waschlappen zum Nuckeln ganz gerne
  • ..läufst du am liebsten selbst und seeehr sicher
  • ..findest du die Zahnbürste ganz toll, nachputzen aber nicht
  • ..machst du immer wieder mal wie ein Fisch
  • ..liebst du Wasser – egal ob in der Badewanne oder im Schwimmbad
  • ..trinkst du gerne Wasser bzw. spuckst es wieder aus, wenn du nicht durstig bist
  • ..findest du langsam Gefallen an Essen
  • ..liebst du deine Instrumente und beschäftigst dich lange und mit viel Freude damit
  • ..magst du die Schleich-Tiere sehr gerne
  • ..trägst du gerne Sachen von A nach B – was haben wir schon Sachen gesucht *haha*
  • ..fängst du an, Dinge wieder einzuräumen

Ich kann es nach wie vor kaum glauben, dass unsere kleine Biene ein Jahr alt und somit kein Baby mehr ist – wo ist nur die Zeit hin! Jetzt freue ich mich erst mal auf das kommende Monat, denn die Zeit ist einfach soo spannend und ich bin gespannt, was sich alles tut!

Die Idee für den Beitrag habe ich von meiner liebe Bloggerfreundin Gertraud von Kleine Mami!

07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Entwicklung

Kleine Biene ganz groß – wir feiern Geburtstag!

Unglaublich, aber wahr – das erste Jahr ist in wenigen Tagen rum und wir feiern mit unserer Biene ihren einjährigen Geburtstag! Oh Mann, wie die Zeit vergeht!!


Wie auch schon mit *6 Monate* möchte ich einen kleinen Bericht über ihre Entwicklungsschritte des letzten Halbjahres schreiben. Es hat sich einfach soo unglaublich viel getan!

Mit etwas über 7 Monate, am 13.4 ist unsere Biene plötzlich und ohne Vorwarnung los gerobbt. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und unsere Biene wollte einfach mit den anderen Kindern mitspielen.


Etwas später, am 27.4 begann unsere Biene sich hoch zu ziehen – zuerst in die knieende Position, bereits wenige Tage später am 4.5 in den Stand. Da war sie gerade mal 8 Monate alt! Nun gab es kein halten mehr, sie zog sich überall hoch. Die ersten Tage hat sie dann einfach ausgelassen und fiel wie ein Brett um.. Doch es dauerte keine zwei Wochen und sie lernte, dass sie sich abstützen bzw. auf den Popsch fallen lassen.


Dazwischen, am 2.5 entdeckte ich, dass die beiden oberen Schneidezähne in der Mitte durchgebrochen sind und danach auch gleich die oberen Schneidezähne außen.


Zur gleichen Zeit, am 6.5 (also mit 8 Monaten) krabbelte sie los – von da an war sie nicht mehr zu halten! Alles wurde entdeckt und erforscht! Drei Wochen später am 26.5 setzte sie sich zum ersten Mal auf ohne abstützen. Im Garten fand sie einen spannenden Zweig und untersuchte ihn einfach mal mit beiden Händen gleichzeitig während sie so da saß. Auch den nächsten Meilenstein bewältigte sie im Garten – am 5.6, also mit knapp 9 Monaten kletterte sie zum ersten Mal die Stiegen nach oben. Von da an hat sie das bei uns zu Hause im Stiegenhaus fast täglich eifrig geübt.


Im kommenden Monat übte sie all diese neu erlernten Fertigkeiten intensiv und konnte sich gut mit sich selbst beschäftigen. Am 4.7. erklimmte sie das erste Mal das Klettergerüst am Spielplatz. Wenn es irgendwie möglich war, war sie immer schon mittendrinn statt nur dabei – immer ihrem großen Bruder nach. Mittlerweile klettert sie hoch, dreht sich bei der Rutsche um und rutscht alleine hinunter! Unten angekommen lacht sie dann richtig stolz und der Tiger hat natürlich große Freude, mit ihr gemeinsam zu rutschen.


Nach unserem Kurzurlaub bei meiner lieben Freundin Gertraud (*Kleine Mami*) hat unsere Biene angefangen, aus der Hocke frei aufzustehen (11.7) – was war ich aufgeregt. Ziemlich genau einen Monat später, am 14.7 mit knapp über 11 Monate ist sie dann gelaufen. Erst ganz vorsichtig wenige Schritte und zielgerichtet, mittlerweile läuft sie schon ihrem Bruder nach, bleibt stehen, dreht sich um, geht wieder weiter, geht problemlos Kurven und übt auch fleißig auf unebenen Untergrund (Steine, Gras). Unglaublich, wie schnell sie jetzt sicher auf den Beinen geworden ist!


Unser Schlaf ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich schlechter geworden, zwischenzeitlich katastrophal. Wir hatten im letzten halben Jahr vielleicht 1 oder 2 Nächte mit mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, oft stillt unsere Biene im Stundentakt. Auch Wachzeiten von 1, 2 oder 3 Stunden kommen immer wieder vor. Ich hoffe, dass die Nächte bald besser werden, denn es zehrt phasenweise wirklich sehr.. Ihr könnt euch aber gerne mein *Schlaf-Notfallprogramm* durchlesen. Seit sie etwa 10 Monate alt ist, reicht ihr ein Tagesschlaf zu Mittag.


Auch essen gestaltet sich mehr schlecht als recht… Mit 6 Monaten begannen wir also mit Beikost, aber richtig begeistert war unsere Biene nicht davon – weder Brei noch BLW.. Die ersten beiden Monaten hat sie eigentlich ausschließlich gespielt und es ist gar nichts im Bauch gelandet. Danach wanderten auch winzig kleine Essensmengen in den Mund. Satt wird sie davon bis heute nicht. Momentan mag sie es lieber, wenn ich sie füttere – da isst unsere Biene wenigstens ein klein wenig. Allerdings scheitert es schon seit einiger Zeit, dass sie absolut nicht sitzen bleiben möchte, weder in ihrem Sitz noch am Schoss bei mir. Auch wenn sie selbst rummatschen darf, ist das nach wenigen Minuten schon nicht mehr spannend.. Dabei hätte sie mit ihren 8 Zähnen doch schon die beste Voraussetzung zum Essen.. Nach wie vor haben wir quasi keine Muttermilch-Mahlzeit ersetzt und stillen nach wie vor tagsüber und nachts sehr viel. Ich bin schon gespannt, wann sie Gefallen am Essen findet und stille einfach mal geduldig weiter!


Mit kurz nach 10 Monaten hat unsere Biene zum ersten Mal Mama gesagt und phasenweise verwendet sie es auch richtig oft. Meist, wenn sie unzufrieden ist *haha*. Bei allen Tieren, die sie draußen entdeckt macht sie „wau wau“. Seit sie 10 Monate ist, kann unsere Biene auch zum Abschied winken bzw. wenn ihr jemand zu winkt. Mittlerweile winkt sie auch, wenn jemand „Tschüss“ oder „ich gehe jetzt“ sagt – ein ganz klarer Beweis, dass sie schon mehr versteht, als es den Anschein macht. Seit 29.8 kann sie jetzt bewusst klatschen und sie hat große Freude daran! Und seit heute macht sie wie ein Fisch, wenn man sie danach fragt. Sie sagt auch schon „ja“ und „nein“ – allerdings nur die Worte ohne Bedeutung dahinter.


Ist es nicht richtig faszinierend, was sich im letzten halben Jahr alles getan hat? Ich beobachte sie soo gerne! Unsere Biene ist ein unglaublicher Sonnenschein – bei jeder kleinsten Gelegenheit strahlt sie über das ganze Gesicht und das macht sie im Grunde ständig. Ich liebe ihr Lachen. Sie kann sich lange und konzentriert mit einer Sache beschäftigen und ist sehr ehrgeizig. Aber die kleine Biene kann auch ganz anders und sie ist jetzt bei Weitem schon temperamentvoller als es ihr Bruder in dem Alter war. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie möchte, schmeißt sie sich auf den Boden und schreit (jetzt schon!) – und wie sie schreien kann! Es ist eigentlich ein richtiges Kreischen.. Meist ist sie allerdings sehr genügsam, wenn unser Tiger etwas macht – er darf ihr auch Sachen wegnehmen oder sie auch mal wegstoßen, ohne dass sie schreit.. Die beiden lieben sich sehr und haben ein ganz besonderes Band zueinander (vor Kurzem hab ich *hier* darüber geschrieben). Allerdings kommt es jetzt doch ab und an vor, dass sie sich gegenseitig richtig anschreien, wenn beide das gleiche wollen..


Ich liebe es zu erleben, wie sich die Persönlichkeit der kleine Biene entwickelt, wie sie immer mehr von der Welt versteht und sich auch äußern kann. Diese Entwicklung ist so unendlich faszinierend und ich bin ein wichtiger Teil davon. Auch wenn sie mittlerweile auch mal 2-3 Stunden mit dem Tiger und dem Tigerpapa unterwegs sein kann, so sieht man ihr ihre Freude richtig an, wenn sie mich sieht. Sie geht mit wackeligen Schritten auf mich zu, strahlt über ihr ganzes Gesicht und umarmt mich ganz fest. Überhaupt ist sie ein sehr kuscheliges Kind und tankt im Alltag immer mal wieder Mama. Ich freu mich sooo sehr auf die kommenden Monate! Ich liebe meine beiden Kinder!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Vorbereitete Umgebung

Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

-> 3 Jahre · ..ohne Worte · 10 - 12 Monate · Alltag · Bedürfnisorientiert

Nicht immer mit-, aber niemals ohne einander!

Der große Tiger und die kleine Biene haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Seit fast einem Jahr verbringen sie ihre Zeit durchgehend miteinander und haben sich dabei kennen und lieben gelernt. Der Tiger war schon als Baby sehr von seiner Schwester angetan und bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch sie vergöttert ihren Bruder – wenn er kommt, erscheint in ihrem Gesicht ein Strahlen.

Unser Tiger hat durch unsere Biene schon soo viel gelernt! Er war immer das Kind, das immer zurücksteckte und sich von anderen Kindern alles gefallen lies. Mit ihr wurde unser Tiger selbstbewusster und lernt jetzt Strategien, seine Sachen zu verteidigen und sich durch zu setzen – auch gegenüber anderen Kindern. Klar, läuft unser Alltag daher nicht immer ohne Reiberein – bei einer so engen Bindung auch gar nicht immer möglich. Und so kommt es doch ab und an vor, dass unser Tiger alleine ins Kinderzimmer geht und die Türe schließt, weil er kurz Ruhe haben möchte. Meist dauert es aber keine Minute und er schaut, was seine Schwester macht. Wenn er morgens wach wird oder er nach Hause kommt, ist die erste Frage nach seiner Schwester. Die beiden lachen soo unendlich viel miteinander, dass ich oft gar nicht weiß, wie viel Liebe noch in unsere Familie passt – jedesmal scheint nicht mehr möglich zu sein und ich werde doch immer wieder überrascht! Unsere zwei Kinder so zusammen zu sehen, ist einfach unendlich schön. Der Tiger gibt seiner Schwester immer etwas von seinem Essen ab, hilft ihr bei den ersten Trinkversuchen und kugelt sich vor Lachen fast zu tode, wenn sie Quatsch macht. Er möchte sie meistens bei sich haben, auch wenn er dadurch Abstriche in seinem eigenen Spiel machen muss. Er baut Türme für sie, die sie dann umschubsen darf oder zeigt ihr, wie man malt. Unser Tiger hebt sie auch hoch und schleppt sie durch die Gegend – das schaut doch oft sehr brutal aus, aber beide lachen dabei. Er ist dann immer sehr stolz und erzählt mir mit lachendem Blick, dass er sie „gehoppert“ (getragen) hat. Er erzählt mir auch immer gleich, wenn unsere Biene wo hoch klettert, wo sie herunterfallen könnte und passt gut auf sie auf.

Ich bin soo dankbar, zwei so wundervolle Kinder zu haben und freue mich auf jeden neuen Tag, die ich sie in ihrem Leben, in ihrem Aufwachsen, in ihrer Entwicklung begleiten darf und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie ihre tiefe Liebe zueinander nie verlieren werden, denn die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas ganz Besonderes!

-> 3 Jahre · ..ohne Worte · 10 - 12 Monate · Alltag · Bedürfnisorientiert

Qualitätszeit im Alltag mit den Kindern!

Die letzten zwei Monaten war ich insgesamt zwei Wochen krank und der Tigerpapa hatte gesamt drei Wochen Urlaub. So unterschiedlich diese Erlebnisse sind, so haben sie doch eines gemeinsam: unsere Alltagsroutine wird aus der Bahn geworfen! Und vor allem bei unserem Tiger entsteht dadurch oft ein großes Konfliktpotential. In diesen besonderen Wochen bleibt auch gerne im Haushalt immer einiges liegen, so dass auch die Woche danach noch nicht recht in der Routine läuft. Außerdem hat unser Tiger momentan eine Phase (wahrscheinlich auch bedingt durch die letzten Wochen), in der sein Aufmerksamkeitstopf keinen Boden zu haben scheint. Kaum eine Sekunde kann er sich alleine beschäftigen und wuselt den ganzen Tag um mich herum. Die Schlafenszeiten der Biene gehören nach wie vor ausschließlich ihm und wir genießen diese Zeit zu zweit sehr. Aber auch mit ihr, also unsere Zeit zu dritt mag unser Tiger sehr gerne. Und so kommt es, dass ich oft nur das notwendigste im Haushalt mache und mir gaaaanz viel Zeit für unsere Kinder nehme. Ich liebe unseren Alltag und ich könnte mir mein Leben momentan nicht anders vorstellen, als mit meinen zwei wundervollen Kindern zu verbringen! Ab Herbst 2018 wird unser Tiger in den Kindergarten gehen. Jetzt freue ich mich aber erst mal, dass wir noch dieses wundervolle Jahr rund um die Uhr miteinander verbringen können – denn die Zeit vergeht einfach soo schnell und da bleibt nichts anderes übrig, als in vollen Zügen zu genießen!

Mit ein paar Bildern nehme ich heute einfach mal mit durch unsere Qualitätszeit!