..für Kinder · 0 - 03 Monate · 04 - 06 Monate · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Buchempfehlungen

Bücher im ersten Jahr

Bereits das ganze erste Jahr über haben unsere Biene ihre Bücher begleitet und sie hat das Angebot begeistert angenommen. Heute stelle ich euch die Lieblingsbücher unserer Biene im ersten Jahr vor und ein paar Gedanken von mir, warum ich diese Bücher ausgewählt habe.

Schwarz/Weiß – Bücher für die Allerkleinsten
Neugeborene sehen noch nicht so wie wir, ganz kleine Baby bevorzugen daher Bücher mit hohen Kontrasten. Anfangs schwarz-weiß, nach einigen Wochen kommen dann die ersten Farben hinzu. Von Vorteil sind klare Linien ohne viel drum herum, so kann das Baby gut erste Gegenstände fokussieren und kennen lernen.

Ich habe unserer Biene im ersten halben Jahr folgende Bücher angeboten:

Vor allem das Buch mit den Formen mochte sie wirklich sehr sehr gerne.

Nach etwa einem halben Jahr habe ihr dieses Buch besorgt:

Es zeigt Babys in schwarz/weiß in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Texte dazu finde ich etwas fragwürdig.. Wir haben ihr einfach erzählt, was auf den Bilder zu sehen ist. Auch der Tiger hat dieses Buch einige Male mit angesehen, er fand die Emotionen der Babys sehr spannend.

Fotobücher
Danach suchte ich nach Bücher, die Fotos beinhalten. Die Realität zu zeigen ist in den ersten Lebensmonaten und -jahren sehr wichtig, da kleine Kinder noch nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Diese Bücher hat daher unsere Biene in ihrem Bücherkörbchen:

Realistische Darstellungen
Wenn es keine Fotos sind, achte ich auf realistische Darstellungen. Angezogene Tiere oder so meide ich in den ersten Jahren, wie auch beim Tiger (auch wenn es bei der Biene natürlich nicht mehr so gut klappt..). Beim Tiger beginnt es übrigens jetzt mit 3,5 Jahren langsam, dass er nicht reale Dinge in Büchern bewusst wahrnimmt und als diese auch einordnen kann – aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Dieses Buch mag unsere Biene sehr gerne:

Unsere Biene findet auch Bücher mit flauschigen Bereichen sehr toll und „streichelt“ vorsichtig.

Hör mal Bücher
Elektronisches Spielzeug gibt es bei uns zu Hause nach wie vor nicht. Allerdings habe ich vor Kurzem diese Hör mal Bücher entdeckt und zwei besorgt. Die Bücher spielen per Druck auf einen unauffälligen Punkt in der Natur aufgenommene, also reale Geräusche.

Ich kann diese Bücher besonders mit zwei Kleinkinder empfehlen. Diese Bücher kann unser Tiger gemeinsam aktiv mit der Biene anschauen. Er drückt die Geräuschpunkte und unsere Biene ist sehr begeistert. Ich schaue ihnen gerne zu, wenn sie gemeinsam diese Bücher anschauen!

Gemeinsam lesen
Sonst war unsere Biene natürlich sehr oft dabei, wenn ich mit dem Tiger gelesen habe. Seit sie mobil ist, ist gemeinsames Lesen allerdings oft sehr schwierig.. Außerdem findet sie herum blättern natürlich sehr spannend und so schauen wir immer eher kurz, aber öfter am Tag gemeinsam Bücher an. Ich freu mich schon sehr, wenn unsere Biene auch zuhören und mitschauen möchte.

Aktiv mit dabei
Momentan lesen wir unserer Biene noch nicht vor, sondern zeigen ihr einfach, was zu sehen ist. Mittlerweile fängt sie selbst an, mit dem Finger auf etwas zu zeigen und wir benennen es.

Es ist einfach soo spannend, wie sich alles nach und nach entwickelt und ich bin schon sehr gespannt, wie sich in ihre Interessen in Bezug auf Bücher entwickeln – vielleicht kommt sie ja nach mir ?!

Wie handhabt ihr das Lesen im ersten Jahr? Welche Bücher könnt ihr noch empfehlen?


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07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Entwicklung

Kleine Biene ganz groß – wir feiern Geburtstag!

Unglaublich, aber wahr – das erste Jahr ist in wenigen Tagen rum und wir feiern mit unserer Biene ihren einjährigen Geburtstag! Oh Mann, wie die Zeit vergeht!!


Wie auch schon mit *6 Monate* möchte ich einen kleinen Bericht über ihre Entwicklungsschritte des letzten Halbjahres schreiben. Es hat sich einfach soo unglaublich viel getan!

Mit etwas über 7 Monate, am 13.4 ist unsere Biene plötzlich und ohne Vorwarnung los gerobbt. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und unsere Biene wollte einfach mit den anderen Kindern mitspielen.


Etwas später, am 27.4 begann unsere Biene sich hoch zu ziehen – zuerst in die knieende Position, bereits wenige Tage später am 4.5 in den Stand. Da war sie gerade mal 8 Monate alt! Nun gab es kein halten mehr, sie zog sich überall hoch. Die ersten Tage hat sie dann einfach ausgelassen und fiel wie ein Brett um.. Doch es dauerte keine zwei Wochen und sie lernte, dass sie sich abstützen bzw. auf den Popsch fallen lassen.


Dazwischen, am 2.5 entdeckte ich, dass die beiden oberen Schneidezähne in der Mitte durchgebrochen sind und danach auch gleich die oberen Schneidezähne außen.


Zur gleichen Zeit, am 6.5 (also mit 8 Monaten) krabbelte sie los – von da an war sie nicht mehr zu halten! Alles wurde entdeckt und erforscht! Drei Wochen später am 26.5 setzte sie sich zum ersten Mal auf ohne abstützen. Im Garten fand sie einen spannenden Zweig und untersuchte ihn einfach mal mit beiden Händen gleichzeitig während sie so da saß. Auch den nächsten Meilenstein bewältigte sie im Garten – am 5.6, also mit knapp 9 Monaten kletterte sie zum ersten Mal die Stiegen nach oben. Von da an hat sie das bei uns zu Hause im Stiegenhaus fast täglich eifrig geübt.


Im kommenden Monat übte sie all diese neu erlernten Fertigkeiten intensiv und konnte sich gut mit sich selbst beschäftigen. Am 4.7. erklimmte sie das erste Mal das Klettergerüst am Spielplatz. Wenn es irgendwie möglich war, war sie immer schon mittendrinn statt nur dabei – immer ihrem großen Bruder nach. Mittlerweile klettert sie hoch, dreht sich bei der Rutsche um und rutscht alleine hinunter! Unten angekommen lacht sie dann richtig stolz und der Tiger hat natürlich große Freude, mit ihr gemeinsam zu rutschen.


Nach unserem Kurzurlaub bei meiner lieben Freundin Gertraud (*Kleine Mami*) hat unsere Biene angefangen, aus der Hocke frei aufzustehen (11.7) – was war ich aufgeregt. Ziemlich genau einen Monat später, am 14.7 mit knapp über 11 Monate ist sie dann gelaufen. Erst ganz vorsichtig wenige Schritte und zielgerichtet, mittlerweile läuft sie schon ihrem Bruder nach, bleibt stehen, dreht sich um, geht wieder weiter, geht problemlos Kurven und übt auch fleißig auf unebenen Untergrund (Steine, Gras). Unglaublich, wie schnell sie jetzt sicher auf den Beinen geworden ist!


Unser Schlaf ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich schlechter geworden, zwischenzeitlich katastrophal. Wir hatten im letzten halben Jahr vielleicht 1 oder 2 Nächte mit mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, oft stillt unsere Biene im Stundentakt. Auch Wachzeiten von 1, 2 oder 3 Stunden kommen immer wieder vor. Ich hoffe, dass die Nächte bald besser werden, denn es zehrt phasenweise wirklich sehr.. Ihr könnt euch aber gerne mein *Schlaf-Notfallprogramm* durchlesen. Seit sie etwa 10 Monate alt ist, reicht ihr ein Tagesschlaf zu Mittag.


Auch essen gestaltet sich mehr schlecht als recht… Mit 6 Monaten begannen wir also mit Beikost, aber richtig begeistert war unsere Biene nicht davon – weder Brei noch BLW.. Die ersten beiden Monaten hat sie eigentlich ausschließlich gespielt und es ist gar nichts im Bauch gelandet. Danach wanderten auch winzig kleine Essensmengen in den Mund. Satt wird sie davon bis heute nicht. Momentan mag sie es lieber, wenn ich sie füttere – da isst unsere Biene wenigstens ein klein wenig. Allerdings scheitert es schon seit einiger Zeit, dass sie absolut nicht sitzen bleiben möchte, weder in ihrem Sitz noch am Schoss bei mir. Auch wenn sie selbst rummatschen darf, ist das nach wenigen Minuten schon nicht mehr spannend.. Dabei hätte sie mit ihren 8 Zähnen doch schon die beste Voraussetzung zum Essen.. Nach wie vor haben wir quasi keine Muttermilch-Mahlzeit ersetzt und stillen nach wie vor tagsüber und nachts sehr viel. Ich bin schon gespannt, wann sie Gefallen am Essen findet und stille einfach mal geduldig weiter!


Mit kurz nach 10 Monaten hat unsere Biene zum ersten Mal Mama gesagt und phasenweise verwendet sie es auch richtig oft. Meist, wenn sie unzufrieden ist *haha*. Bei allen Tieren, die sie draußen entdeckt macht sie „wau wau“. Seit sie 10 Monate ist, kann unsere Biene auch zum Abschied winken bzw. wenn ihr jemand zu winkt. Mittlerweile winkt sie auch, wenn jemand „Tschüss“ oder „ich gehe jetzt“ sagt – ein ganz klarer Beweis, dass sie schon mehr versteht, als es den Anschein macht. Seit 29.8 kann sie jetzt bewusst klatschen und sie hat große Freude daran! Und seit heute macht sie wie ein Fisch, wenn man sie danach fragt. Sie sagt auch schon „ja“ und „nein“ – allerdings nur die Worte ohne Bedeutung dahinter.


Ist es nicht richtig faszinierend, was sich im letzten halben Jahr alles getan hat? Ich beobachte sie soo gerne! Unsere Biene ist ein unglaublicher Sonnenschein – bei jeder kleinsten Gelegenheit strahlt sie über das ganze Gesicht und das macht sie im Grunde ständig. Ich liebe ihr Lachen. Sie kann sich lange und konzentriert mit einer Sache beschäftigen und ist sehr ehrgeizig. Aber die kleine Biene kann auch ganz anders und sie ist jetzt bei Weitem schon temperamentvoller als es ihr Bruder in dem Alter war. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie möchte, schmeißt sie sich auf den Boden und schreit (jetzt schon!) – und wie sie schreien kann! Es ist eigentlich ein richtiges Kreischen.. Meist ist sie allerdings sehr genügsam, wenn unser Tiger etwas macht – er darf ihr auch Sachen wegnehmen oder sie auch mal wegstoßen, ohne dass sie schreit.. Die beiden lieben sich sehr und haben ein ganz besonderes Band zueinander (vor Kurzem hab ich *hier* darüber geschrieben). Allerdings kommt es jetzt doch ab und an vor, dass sie sich gegenseitig richtig anschreien, wenn beide das gleiche wollen..


Ich liebe es zu erleben, wie sich die Persönlichkeit der kleine Biene entwickelt, wie sie immer mehr von der Welt versteht und sich auch äußern kann. Diese Entwicklung ist so unendlich faszinierend und ich bin ein wichtiger Teil davon. Auch wenn sie mittlerweile auch mal 2-3 Stunden mit dem Tiger und dem Tigerpapa unterwegs sein kann, so sieht man ihr ihre Freude richtig an, wenn sie mich sieht. Sie geht mit wackeligen Schritten auf mich zu, strahlt über ihr ganzes Gesicht und umarmt mich ganz fest. Überhaupt ist sie ein sehr kuscheliges Kind und tankt im Alltag immer mal wieder Mama. Ich freu mich sooo sehr auf die kommenden Monate! Ich liebe meine beiden Kinder!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Sinneserlebnis – Wasser

Es gibt kaum etwas faszinierenderes als Wasser! Bereits unsere kleine Biene fand mit einem halben Jahr Wasser auf einem Tablett spannend und konnte sich lange damit beschäftigen.


Doch auch mit steigendem Alter behält das Wasser jegliche Faszination bei! Immer wieder spielt unser Tiger vertieft mit Wasser – sei es am Esstisch mit seinem Wasserglas, beim Baden oder in der freien Natur. Da kann es schon mal vorkommen, dass er für das Händewaschen nach dem Essen eine halbe Stunde braucht (und das Bad anschließend unter Wasser gesetzt ist). Ich sehe Wasser als Sinneserlebnis sehr entspannt – es klebt nicht, macht nichts schmutzig, lässt sich leicht aufwischen oder trocknet und so lasse ich dem Entdeckungsdrang der Kinder feien Lauf!

Wasser hat viele tolle und faszinierende Eigenschaften – die letzten Tage und Wochen habe ich den Kindern immer wieder tolle Sinneserlebnisse zum Thema Wasser angeboten.

Eiswürfel
Selbst mich faszinieren Eiswürfel nach soo viele Jahren immer noch. Vor einiger Zeit habe ich den Kindern welche zum Entdecken gegeben und die faszinierten Gesichter beider waren einfach wundervoll. Seitdem haben wir immer Eiswürfel im Kühlregal und der Tiger fragt mehrmals die Woche, ob er einen haben kann.

Heiß/kalt
Ein ganz besonderes Sinneserlebnis ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Wasser. Ich habe den Kinder zwei Wannen mit heißem (das man halt gerade noch hineingreifen kann) und kaltem (mit Eiswürfel gekühlt) Wasser nebeneinander gestellt und sie einfach mal machen lassen. Der Tiger war schnell begeistert und stieg mit den Füßen in jeweils eine Wanne und spielte dann auch mit den Händen. Besonders mit der Pipette Wasser von der einen in die andere Wanne zu transportieren fand er sehr spannend. Auch unsere Biene war hellauf begeistert und es dauerte nicht lange, machte sie es sich in der warmen Wanne gemütlich. Kurz darauf stellte sie fest, dass in der anderen kalten Wasser war und klettere hinüber. Dort blieb sie allerdings nicht lange und sie bevorzugte ganz klar das warme Wasser. Sie fand es dann aber doch noch sehr lustig, im Warmen zu sitzen und mit den Händen ins kalte Wasser zu patschen.

Was schwimmt, was sinkt?
Als wir das letzten mal bei einem kleinen Bach waren, hat unser Tiger festgestellt, dass Steine im Wasser versinken, Holz und Blätter aber davon schwimmen. Ich habe ihm daher eine Wanne mit Wasser und verschiedenen Gegenständen zur Verfügung gestellt und er konnte testen, was schwimmt, was sinkt. Die erste Runde beobachtete er faszinierend, die zweite Runde konnte er dann bei jedem Gegenstand vorher schon sagen, ob es schwimmt oder nicht.

Besuch am Fluss
Vor allem im Sommer ist es am Fluss meistens herrlich kühl und eine tolle Erfrischung. Beide Kinder lieben die Zeit am Fluss und so sind wir oft dorthin unterwegs. Optimal sind kleine Waldbäche, wo sie sich möglichst frei bewegen können und das Wasser nicht tief ist. Aber auch größere Flüsse hinterlassen Eindrücke. Wir sind mal hier mal dort, Hauptsache Wasser!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Kinderzimmer der 2 Kinder (39 & 9 Monate)

Obwohl wir in unserer Wohnung zwei Kinderzimmer haben, haben mein Mann und ich beschlossen, dass sich unsere Kinder die ersten Jahre ein Zimmer teilen werden. Mit dem Aufwachsen der beiden ändern sich immer wieder die Bedürfnisse und somit auch das Kinderzimmer. Heute zeige ich euch, wie das Zimmer momentan für die beiden (die Biene ist 9 Monate, der Tiger 3 Jahre und 3 Monate alt) aussieht und was sich in ihren Spielregalen befindet.


Für den Bereich der Biene haben wir wieder die Matratze des Gitterbetts am Boden platziert – ein FloorBed sozusagen. Zum Schlafen wird es nicht genutzt, aber unsere Biene krabbelt gerne drauf herum, krabbelt hinauf und herunter, steht auf, wippt herum, etc. Wenn die Kinder in ihrem Spiel vertieft sind, ist es für mich auch ein gemütlicher Rückzugsort und ich kann sie trotzdem beobachten.


Auch den Spiegel findet unsere Biene toll und sie beschäftigt sich oft lange mit ihrem Spiegelbild, dabei lacht sie immer. Eine Bücherkiste darf neben dieser Kuschelecke natürlich nicht fehlen.


Im Regal nebenbei befinden sich Spielsachen, mit denen beide Kinder Freude haben. Links unten gibt es eine Ballkiste mit den unterschiedlichsten Bällen, in der Mitte eine Kiste mit den Bauklötzen und rechts die Duplo-Kiste. Links oben befindet sich eine Schale mit Baby Architekt Matador, ein Tablett mit Musikinstrumenten und rechts das Matador des Tigers ab 3 Jahren. Am Regal steht noch die Trommel und das Glockenspiel und eigentlich noch eine Schale mit der Kugelbahn (beim Fotografieren war die aber gerade im Wohnzimmer).


Gegenüber befindet sich dann der Bereich mit den Sachen des Tigers. Im Regal finden rechts oben die Kunstmaterialien wie Schere, Kleber, Spitzer, Lochstanzer, Wachsmalkreiden, Sticker, etc. Platz. Links daneben sind in einer kleinen Kiste die CDs des Tigers untergebracht, sowie auch diese Formen zum Ineinanderstecken und Fädelperlen, gleich darunter sind die XXL Bügelperlen mit den dazugehörigen Formen. Rechts ein paar ausgedruckte Kärtchen wie Emotionskarten oder die Karten zum Lokomotiven zuordnen und auch die „Schatten-Schienen“ (unter *Free Printables* zum freien Download). Rechts unten befindet sich eine Box mit den fertigen Zeichnungen und auch eine Malschürze und ein Maltuch. Daneben noch die großen Puzzlematten und fertige Bügelperlen-Werke. Den CD-Player kann der Tiger schon lange selbst bedienen und oft ist er einfach lange damit beschäftigt, die CDs immer wieder zu wechseln.


Anschließend steht der kleine Tisch, den unser Tiger momentan sehr gerne zum Malen verwendet. Stifte und alles zum Wasserfarben malen bleibt auf Wunsch des Tigers immer auf dem Tisch stehen.


Rechts neben dem Tisch gibt es noch dieses Sortiersystem für Vorlagen zum Malen (ausschließlich Lokomotiven *haha*) und unterschiedliches Papier. Außerdem biete ich dem Tiger auch immer zwei Kunst-Tabletts mit wechselndem Inhalt an – bis jetzt war allerdings noch nicht wirklich was dabei, was dem Tiger richtig gut gefallen hat…


Die Kleidung der Kinder ist in Schubladen untergebracht. Jedes Kind hat zwei Laden und dort befindet sich das für die jeweilige Jahreszeit passende Gewand. Mit Hilfe der Wetterkarten sucht sich der Tiger immer selbst seine Kleidung zusammen. Hier am Bild seht ihr die „Wolkenlade“ des Tigers.


In der Schatzkiste sind nach wie vor die kleinen Autos des Tiger untergebracht und ein kleiner Fuhrpark darf natürlich auch nicht fehlen. Hier befindet sich auch gebrauchte Kleidung der Kinder, die sie nochmals tragen können.


Der Tiger schläft mittlerweile schon seit etwa 9 Monaten nachts in seinem Zimmer. Auf eigenem Wunsch ist er, als unsere Biene ganz klein war und nachts oft geweint hat, vom Familienbett ausgezogen und seitdem auch nicht ein einziges Mal zurück gekommen. Er sagt selbst, er mag sein Bett sehr gerne und schläft gut darin.


Im Bett ist viel Stauraum integriert – hier haben auch die Bücher für das Einschlaflesen Platz gefunden. Sie befindet sich hier außerhalb der Reichweite seiner kleinen Schwester.

Beide Kinder fühlen sich sehr wohl in dem Zimmer und wir verbringen auch sehr viel Zeit darin. Auch die restliche Wohnung werden wir bald den wachsenden Bedürfnissen der Biene bzw. der veränderten Bedürfnisse des Tigers anpassen – natürlich zeige ich immer, wenn wieder etwas verändert wurde.

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Vorbereitete Umgebung

Gemeinsam Gebäck backen – so klappt´s

Vor einigen Tagen habe ich schon darüber geschrieben, warum ich es so wichtig finde die Kinder bei den alltäglichen Hausarbeiten wie *Gebäck backen* mit einzubinden. Heute gebe ich euch noch Tipps, wie das gemeinsame Arbeiten, in unserem Fall eben Gebäck backen, reibunslos(er) funktioniert.

Vorweg zeige ich euch noch den Arbeitsbereich der Kinder:


Unser Tiger hat seinen Lernturm mit etwa 10 Monaten bekommen und es gibt kaum einen Tag, an dem er nicht in Verwendung ist. Davor hatte er diesen Tischsitz, den jetzt auch unsere Biene verwendet seit sie sitzen kann. Ich denke, es ist jetzt nur noch eine Frage weniger Woche, dann wird wieder gewechselt. Unsere Biene erklimmt den Lernturm schon fast und steht auch sehr sicher, sie wird ihn also bald benutzen können. Unser Tiger bekommt dann einen kleineren Hocker.

Und hier noch meine 5 Tipps zum gemeinsamen Backen:

1.) Nehmt euch viel Zeit
Grundsätzlich dauern alle Arbeiten mit Kinder (viel) länger. Kinder brauchen einfach mehr Zeit, da sie jeden Handgriff erst üben müssen. Sie wollen dazwischen entdecken und vielleicht auch eigene Ideen umsetzen. Es ist daher ratsam, bei allen Hausarbeiten mehr Zeit einzuplanen und Stresssituationen, die entstehen, wenn es schnell gehen muss, zu vermeiden.

2.) Planung und Vorbereitung ist das halbe Leben
Je kleiner die Kinder, desto wichtiger ist die Vorbereitung. Das heißt beim Gebäck backen lege ich schon alle Zutaten dafür auf die Arbeitsfläche, damit ich zwischen nicht aus der Küche (in die Abstellkammer) gehen muss. Bei ganz kleinen Kinder sollte auch schon alles vorportioniert sein, da die Aufmerksamkeitsspanne noch gering ist – ein Beispiel dafür findet ihr hier: *Palatschinken machen mit 1,5 Jahren*. Mittlerweile portioniere ich mit dem Tiger gemeinsam.

3.) Perfektion hat viele Gesichter
Kinder arbeiten prozessorientiert, die Sache an sich ist spannend und das Ergebnis daher zweitrangig. Außerdem muss das Kind die benötigten Fertigkeiten erst üben und ausprobieren. Vor allem bei Essen finde ich es meist völlig zweitrangig, wie es aussieht (so lange es schmeckt) und die stolzen Augen des Tigers, wenn er etwas beigetragen hat, sind so viel mehr wert!

4.) Etwas Chaos lässt sich in den meisten Fällen einfach nicht vermeiden
Beim Backen mit den Kindern muss man über ein gewisses Maß an Chaos hinwegsehen. Genau so, wie die Dinge nicht von Anfang an perfekt laufen können, so können Kinder nicht von Anfang an ordentlich arbeiten. Mittlerweile sehe ich das alles sehr locker (vor allem seit sie zu zweit Chaos machen), denn danach muss gesaugt und die Oberflächen gereinigt werde und ob da jetzt viel oder wenig Schmutz ist, ist im Grunde doch völlig egal.

5.) Wenn die Stimmung bereits gereizt ist, lasst gemeinsame Hausarbeit bleiben
Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich selbst gut gelaubt und entspannt bin, wenn ich mit den Kindern was Backen will. Wenn ich selbst schon gereizt bin, stört mich plötzlich das Chaos oder das Spielen mit den Nahrungsmitteln und Stress ist vorprogrammiert. Wenn ich wirklich mal so gar nicht in Stimmung bin, dann vermittle ich das auch vor allem unserem Tiger und mache die Arbeit schnell alleine. Und beim nächsten Mal können wir dann wieder entspannt gemeinsam arbeiten. Gilt natürlich auch für den Tiger oder die Biene – wenn sie hungrig oder müde oder einfach schlecht gelaunt sind, verschieben wir das Backen meist auf später, wenn sie wieder bessere Laune haben und ihre Bedürfnisse gestillt sind.

Mit Hilfe dieser 5 Tipps läuft bei uns das gemeinsame Backen wirklich meistens entspannt, unkompliziert und mit viel Spaß ab – habt ihr noch Ideen als Ergänzung für die Liste? Dann her damit!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Praktisches Leben · Sinneserlebnis

Sinneserlebnis – Gebäck backen

Unser Gebäck backen wir schon ganz lange selbst. Als der Tiger noch kleiner war, hat er schon motiviert mit geholfen und es zählte auch lange, eigentlich bis heute, zu den Lieblingsaktivitäten in der Küche. Auch jetzt kommt es kaum vor, dass ich beim Gebäck backen alleine arbeite, zumindest eines der Kinder ist immer dabei. Schon beim Teig hilft der Tiger oft mit, aber das absolute Highlight ist natürlich das Formen der Weckerl (deswegen gibt es bei uns viel öfter Weckerl als Brot). Seit Kurzem ist auch unsere Biene aktiv mit dabei!


Das Arbeiten mit dem Teig ist ein richtiges Sinneserlebnis für Kinder, denn Kinder erleben ja bekanntlich mit allen Sinnen. Vorrangig steht hier natürlich das Fühlen und Kneten des Teiges, aber es wird auch gerne mal gekostet oder daran gerochen. Auch Mehl alleine ist ja richtig spannend, jedes mal wieder! Und so machen wir unser Gebäck mittlerweile zu dritt und haben jede Menge Spaß dabei.


Neben dem ganzen Spaß und der Erlebnisse der Sinne hat das gemeinsame Brot backen aber noch andere wichtige Aspekte. Zum einen ist es natürlich eine tolle Übung des täglichen Lebens, die Kinder üben sich in Feinmotorik und zum anderen haben Kinder so die Möglichkeiten innerhalb der Familie einen wichtig Beitrag im Alltag zu leisten. Außerdem verbringen wir so wertvolle Qualitätszeit miteinander.

„Wenn wir Kindern bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbstständiges Handeln ermöglichen, so werden sie durch das Tun selbst und dessen Wiederholungen Handlungsabläufe zunächst durchschauen, sie im Lauf der Zeit verinnerlichen und darauf die Fähigkeit entwickeln, diese Handlungen nachzuvollziehen, ja letztendlich auch vorausplanen.“*


Während die Weckerl dann im Ofen sind, muss wieder einiges aufgeräumt bzw. geputzt werden – die Kinder übernehmen meistens gemeinsam das Staubsaugen (nicht immer dort, wo es schmutzig ist *haha*). Wenn sie nicht mit aufräumen wollen, ist das für mich natürlich auch in Ordnung und ich mache es schnell selber.

„Schon in jungem Alter können Kinder im Haus helfen. Sie können ihr Zimmer aufräumen, Gemüse schneiden, kehren, abstauben und in der Küche beim Kochen und Backen helfen. […] Mit sanfter Anleitung lernen Kinder rasch, ordentlich zu arbeiten, selbst aufzuräumen und bei Pflichten mitzuhelfen, und sie werden diese Fähigkeiten voller Freude üben.“*

Und wenn der Wecker läutet, wird natürlich gleich gekostet – egal zu welcher Tageszeit!


*Zitate stammen aus „Kinder fördern nach Montessori“ von Tim Seldin

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#MontessoriEntdecker · 07 - 09 Monate · Freies Spiel / Artwork · Sinneserlebnis · Spielregal

Entdeckerkörbchen 6 – 9 Monate

Mittlerweile ist unsere Biene schon richtig neugierig und man merkt immer stärker – sie will beschäftigt werden! Sie will entdecken und erforschen, neue Dinge kennen lernen, anfassen, ablutschen, spüren, tasten, schmecken, verschiedene Dinge sehen! Man merkt, dass ihr auch langweilig sein kann und sie nach Beschäftigung sucht. Wie ein Schwamm saugt sie dann mit allen Sinnen alles auf, was in ihre Nähe kommt. Sie möchte nicht mehr nur beobachten und zuhören, sie möchte erleben. Und sie möchte dabei Abwechslung.

Und so biete ich ihr immer wieder Körbchen mit verschiedenen Gegenständen an. Neue Gegenstände werden von ihr freudig entgegen genommen und es kommt auch vor, dass sie sich mit den Gegenständen dann richtig lange (für ihr Alter) alleine beschäftigen kann.

Heute zeige ich euch eine kleine Zusammenstellung an Körbchen von uns:

Küchenutensilien bieten unendlich viele Möglichkeiten!
Körbchen nach Farben sortiert kommen bei unserer Biene auch sehr gut an.

Diese Holztiere mochte unser Tiger schon sehr gerne und unsere Biene auch.
Die Tiere von Schleich mag unsere Biene besonders gern (im Gegensatz zum Tiger) und daher hat es dieses Körbchen schon fix in das Spielregal geschafft.
Bürsten kommen hier immer wieder gut an – mehrfach (natürlich mit zeitlichem Abstand) habe ich sie schon angeboten und sie sind immer wieder spannend.
Selbstgemachte Reissäckchen (auch für ältere Kinder zum Werfen oder Balancieren)
Bälle jeglicher Art sind und bleiben einfach interessant!

Für die Zusammenstellung der Körbchen braucht es kein teures Spielzeug oder dergleichen. Wenn man sich ganz bewusst in der Wohnung umschaut, findet man unzählige Alltagsgegenstände, die für kleine Kinder spannend sein können. Mit ein wenig Kreativität kann man auch vieles selbst machen.

„Babys und Kleinkinder erfahren mit allen ihren Sinnen, […] Gegenstände mit einem ausgeprägten Muster oder einer besonderen Textur, einem Duft, Gegenstände, die sich kalt anfühlen (z.B. ein Stein) oder ein Geräusch erzeugen, sind besonders spannend.“*

Mittlerweile hat unser Tiger das schon bei mir abgeschaut und stellt seiner kleinen Schwester manchmal so ein Entdeckerkörbchen zusammen:

Hier ist unsere Biene etwas über 6 Monate.

Ich beobachte unsere Biene sehr gerne, wenn sie sich mit diversen Gegenständen beschäftigt. Manchmal fällt sie in einen richtigen Flow. Einige Gegenstände hingegen interessieren sie kaum und ich finde es immer wieder spannend, dass auch so kleine Babys bereits Interessen entwickelt haben – ohne dass ich es beeinflusst habe (zumindest nicht bewusst). Grundsätzlich gehört sie aber ganz klar zu den Kindern, die sich längere Zeit am Stück mit etwas beschäftigen können, aber dann muss es wieder was Neues sein – also mehrere Tage hintereinander findet sie die gleichen Gegenstände nicht spannend. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate, denn mit steigendem Alter kann man immer wieder neue, komplexere Dinge anbieten.

„Die Schatzkiste fesselt die Aufmerksamkeit über längere Zeit. Für ein Baby ist diese Beschäftigung sehr anregend; […] Lassen Sie es die Gegenstände auf eigene Faust untersuchen. Kinder mögen es, wenn wir in ihrer Nähe sind, aber sie wollen nicht, dass wir ständig eingreifen.“*

Das ist übrigens das neueste Körbchen – (k)ein Mädchenkörbchen *hehe*: (mit diesem Körbchen lasse ich unsere Biene allerdings keine Sekunde alleine, falls doch mal ein Band reißt oder so!)

Tolle Ideen und Infos zu solchen Körbchen findet ihr auch hier:

*Die Zitate stammen aus dem Buch: „Kinder fördern nach Montessori“ von Tim Seldin

04 - 06 Monate · 07 - 09 Monate · Do It Yourself

Schnelles DIY für kleine Babys

Heute zeige ich euch ein ganz einfaches und schnelles DIY für Babys so im Alter von 4-7 Monate. Ich glaube, die Bilder sind selbst erklärend – ihr braucht nur einen Holzring und verschiedene Bänder (in unserem Fall sind es welche von diesen Geschenkspapierschleifen):


Natürlich gibt es unendlich viele Variationen dieses „Bänder-Spiels“ – man kann verschiedene Stoffbänder verwenden oder unterschiedliche Materialien mischen, die Bänder verschieden lang schneiden oder noch ein kleines Glöckchen dazu hängen. Unsere Biene ist fast schon etwas zu groß für diese Bastelidee, aber sie zeigt dennoch immer wieder Interesse, wenn ich es ihr irgendwohin lege, wo sie noch schwer ran kommt. Z.B. lasse ich vom Sofa nur die Bänder herunterhängen oder lege es etwas höher – sobald sie das Spielzeug sieht, bekommt sie doch meist Interesse und ist sehr bemüht, es auch zu erreichen.

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