-> 3,5 Jahre · Do It Yourself · Freies Spiel / Artwork

Wir basteln Drachen!!

Letzte Woche habe ich für unseren Tiger eine tolle Bastelarbeit gefunden – wir haben Drachen gebastelt! Heute zeige ich euch eine Schritt für Schritt – Anleitung dazu und vielleicht habt ihr ja auch Lust, auf eure eigenen Drachen.

Für die Drachen braucht ihr:

  • A-Staberl (oder so?) aus dem Bastelbedarf
  • Farbe und Pinsel (wir verwendeten die Farben von Gonis)
  • Kleber (wir klebten mit Heißkleber)
  • Buchbandfolie
  • Seidenpapier (verschiedene Farben)
  • Schere
  • Schnur

Die Holzstaberl mit Farbe und Pinsel bemalen. Unser Tiger war da sehr motiviert bei der Sache und hat alle Staberl alleine bemalt.

Anschließend gut trocknen lassen oder falls es schneller gehen muss, etwas fönen.

Sobald die bemalten Holzstaberl trocken waren, habe ich jeweils 4 mit der Heißklebepistole zu einer Raute zusammen geklebt. Danach habe ich eine Seite mit der selbstklebenden Buchbandfolie beklebt und zurecht geschnitten. In der Zwischenzeit hat unser Tiger mit der Schere das Seidenpapier in kleine Stücke geschnitten. Auch hier war er anfangs motiviert bei der Sache, verlor dann aber doch recht schnell die Geduld und ich musste noch einige Farben schneiden.

Anschließend konnte der Tiger die kleinen Seidenpapierstücke auf die Buchbandfolie am schon erkennbaren Drachen kleben.

Das machte ihm wieder richtig viel Spaß und ich musste gar nicht helfen.

Danach hab ich noch die zweite Seite mit der Buchbandfolie und abschließend noch Schnüre zum Aufhängen bzw. noch eine Drachenschnur unter die Folie geklebt.

Die Drachen sind richtig toll geworden und unser Tiger war seeeehr stolz darauf. Wir haben uns selbst 4 zum Dekorieren behalten und einen wollte unser Tiger unbedingt der Tigeroma schenken. Nun fliegen in unserer Garderobe zwei dieser tollen Drachen…

…und im Wohnzimmer bzw. beim Esstisch weitere zwei!

Wir haben die Drachen über zwei Tage gebastelt. Also am ersten Tag die Holzstaberl bemalt, über Nacht trocknen lassen und am zweiten Tag dann den Rest. Mir gefallen sie richtig, richtig gut und sie passen perfekt zur restlichen Herbstdeko!

Verlinkt bei Creadienstag!

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-> 3,5 Jahre · ..schlafen · 13 - 15 Monate · Bedürfnisorientiert

Nacht für Nacht für Nacht…

Wer uns auf *Instagram* ein wenig folgt, liest ab und an mal von unseren schlaflosen Nächten und meiner Müdigkeit. Lange habe ich auch überliegt, das auf dem Blog zu thematisieren und mich nun entschieden, dass ich über unsere Schlafsituation schreiben möchte.

Seit einer ganzen Weile ist es schon so, dass beide Kinder miserabel schlafen. Jedes Kind für sich wäre nicht das Problem, doch beide Kinder gemeinsam bringen mich mittlerweile an meine Grenzen.. Unser Tiger wird jede Nacht zwischen 2 und 4mal wach. Meist muss er aufs WC und findet dann nicht wieder in den Schlaf und dann kann es schon auch gerne eine Stunde dauern, bis er wieder einschläft. Natürlich möchte er in dieser Zeit nicht alleine sein, so dass ich bei ihm bleibe, wenn es von unserer Biene aus klappt. Etwa gegen 6 Uhr früh beendet er die Nächte. Unsere Biene stillt im Stundentakt, selten schafft sie es mal 2-3 Stunden am Stück zu schlafen. In der zweiten Nachthälfte hat sie fast jede Nacht eine Wachphase, die dann auch mal bis zu drei Stunden dauern kann. In dieser Wachphase ist sie oft gut gelaunt oder möchte laaaange stillen (aber bitte nur in aufrechter Position…) oder weint, weil sie übermüdet ist und nicht mehr stillen möchte… In jedem Fall bin ich mit wach oder döse im Halbwachzustand dahin.. Lange hat mich dieses Schlafverhalten der Kinder nicht weiter gestört und ich habe es guter Dinge als Phase abgetan. Doch die Phase dauert jetzt schon mehrere Monate an und mittlerweile merke ich, dass ich an meine persönlich Grenze gekommen bin. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist leer und nichts geht mehr.. Mittlerweile greift mein *Schlafnotfallprogramm* nicht mehr und ich bin einfach sooo müde, dass ein wenig Ausnahmezustand bei uns herrscht.. Mittags, während des Mittagsschlafs der Biene darf der Tiger Feuerwehrmann Sam schauen, damit ich die Zeit zum Schlafen nutzen kann… Das ist für mich natürlich keine Lösung, da mir die Qualitätszeit mit dem Tiger alleine fehlt, aber ich komme sonst nicht über den Tag.. Meistens wird gejausnet und in der Wohnung erledige ich nur mehr das Notwendigste, meine Ausbildung ist seit Wochen auf Eis gelegt.. Der Tigerpapa unterstützt mich, wo er nur kann, aber auch seine Möglichkeiten sind begrenzt, da beide Kinder absolute Mama-Kinder sind (was ich eigentlich wirklich genieße!), er ja auch den ganzen Tag arbeitet und nachts natürlich auch wach wird bzw. wenn beide Kinder gleichzeitig wach werden, kümmert er sich um den Tiger. Schon länger ist klar, dass sich bei uns etwas ändern muss…

Grundsätzlich bin ja der Meinung, dass Kinder ihren natürlich Schlaf-Rhythmus finden – bei manchen dauert es eben etwas länger.. Beim Babytiger habe ich damals jeden Ratschlag, den ich irgendwie erhalten habe, probiert und war richtig verzweifelt, weil er soo ein schlechter Schläfer war.. Erst mit etwa 1,5 Jahren wurde es langsam besser – ganz unabhängig davon, was ich in der Zwischenzeit ausprobiert habe. Von mehr Licht oder weniger Licht, später oder früher ins Bett, längerer oder kürzerer Mittagsschlaf, etc. war alles dabei – schreien lassen war natürlich niemals eine Option! Allerdings spielte natürlich seine Allergie eine große Rolle, die wir ja lange nicht gefunden haben.

Nun gehört unsere Babybiene auch ganz klar zu den schlechteren Schläfern. Wie immer, wenn es bei uns nicht rund läuft, habe ich mich auf meine Bücher gestürzt und dort nach Rat gesucht – meine Wahl fiel diesmal auf „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Er beschreibt im Kapitel „Schlafverhalten von 10 bis 24 Monate“:

„[…]jedes Kind einen individuellen Schlafbedarf hat. Ein Kind kann nur einschlafen, wenn es müde ist und es wird nur so lange schlafen, wie es seinem Schlafbedürfnis entspricht. Ein Kind, das tagsüber lange schläft, wird also nachts entsprechend weniger Schlaf brauchen […]. Anna schläft am Nachmittag etwa 3 Stunden. Nachts wacht sie nach 6 Stunden Schlaf auf und spielt quietschvergnügt 1 bis 3 Stunden, weil sie ausgeschlafen ist. Die Eltern werden dem Kind nicht gerecht, wenn sie von ihm verlangen , dass es weiterschlafen soll. Anna kann nicht mehr einschlafen.“*
*Zitat aus dem Buch „Babyjahre“ von Remo H. Largo

Auch wenn Anna in dem Fall bereits 2 Jahre alt ist und unsere Biene tagsüber bei weitem nicht so viel schläft, so sind die beiden Situationen doch irgendwie miteinander vergleichbar. Unsere Biene ist ebenfalls nachts sehr ausgeschlafen und möchte eigentlich die Welt entdecken.. Diese Wachphase kann bei ihr wie gesagt bis zu 3 Stunden dauern.. Sie findet nicht mehr in den Schlaf, weil sie einfach ausgeschlafen ist.. Zumindest ist es oft so..

Der Autor des Buches rät, erst mal zu beobachten, wie viel Schlaf das eigene Kind gesamt braucht, wie viele Stunden davon tagsüber, damit es fit und aktiv sein kann und wann die passendste Schlafenszeit ist. Also habe ich angefangen, unsere Biene zu beobachten und ihre Schlafenszeit von 18 Uhr etwas nach hinten zu verlegen auf nach 19 Uhr, lieber erst 19:30 Uhr. Diese erste Veränderung brachte wirklich etwas Besserung, was die stundenlangen Wachphasen betrifft. Wir haben zwar noch immer kaum Nächte ohne Wachphasen, aber sie sind deutlich kürzer geworden. Trotzdem ist die Situation mittlerweile untragbar für mich geworden, denn ich bin nicht nur unendlich müde, sondern auch ständig krank..

Nun werden wir weiterhin an unserer Schlafsituation schrauben, auch wenn ich eigentlich nicht wirklich möchte. Doch so wie es die letzten Wochen und Monate war, kann es nicht bleiben. Wir werden versuchen, ob es besser klappt, wenn wir unseren Tiger wieder zurück ins Schlafzimmer holen. Zum einen können wir mit ihm schneller aufs Klo gehen und er findet hoffentlich gleich wieder in den Schlaf. Zum anderen sind wir da, wenn er unsere Nähe sucht und kann so vielleicht gleich wieder weiter schlafen. Er schläft bei der Tigeroma nämlich immer durch und da darf er bei ihr im Bett schlafen. Außerdem werde ich langsam damit starten, unsere Biene nachts abzustillen. Ich stille unglaublich gerne, doch es belastet meinen Körper sehr.. Ich weiß, dass das nicht ohne weinen klappen wird und so werde ich ihren berechtigten Frust so gut es irgendwie geht begleiten. Bereits zwei Abende konnte sie mit dem Papa ohne stillen einschlafen (ich war da aber komplett außer Haus) und darauf kann ich jetzt (mit hoffentlich nicht allzu großem schlechten Gewissen) bauen.

Nun liegen unsere beiden Kinder das erste Mal seit langem wieder gemeinsam im Schlafzimmer und ich bin schon sehr gespannt, wie es klappt! Ich hoffe einfach soo, dass sich unsere Schlafsituation bald bessert und dass die Veränderungen mehr helfen als schaden (was für mich aber kaum noch möglich ist)!

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Pasta · Rezepte

Blitzrezept: Nudeln mit Champignon-Erbsensauce

Heute habe ich ein zweites Blitzrezept für euch. Wie auch gestern ist dieses Rezept in wenigen Minuten fertig, gesund, lecker, vegan und es gehört zu den liebsten Rezepten des Tigers.

Zutaten

  • Vollkorn-Nudeln
  • etwas Öl
  • Zwiebel
  • Champignons
  • Erbsen (tief gekühlt)
  • etwas Milch oder Sahne (wir nehmen Hafermilch)
  • frische Kräuter nach Wahl
  • Salz

Nudelwasser aufstellen und aufkochen lassen, etwas salzen, Nudeln hinzufügen und nach Packungsanleitung bissfest garen.

In der Zwischenzeit etwas Öl in der Pfanne erhitzen und klein geschnittene Zwiebeln anrösten. Anschließend die Erbsen und geschnittenen Champignons etwas mitrösten lassen. Mit Milch oder Sahne ablöschen und etwas köcheln lassen. Nach Bedarf mit frischen Kräutern und Salz würzen.

Auch dieses Rezept ist in etwa 15 Minuten fertig und super lecker.

Schaut bei *Miss Broccoli* vorbei, sie ruft zur Blogparade auf – *Blitzrezepte für die Familie*!

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Hauptgerichte mit Gemüse · Rezepte

Blitzrezept: Polenta mit Tomaten-Gemüsesauce

*Miss Broccoli* ruft zur Blogparade auf – *Blitzrezepte für die Familie* und da mach ich natürlich gerne mit. Voraussetzungen sind, dass das Rezept schnell gekocht sein soll und dazu noch gesund, lecker und vegetarisch/vegan. Heute zeige ich euch mein Rezept, das zu den liebsten Gerichten unseres Tigers gehört.

Zutaten

  • Polenta 2min-fix
  • Milch (wir verwenden Hafermilch)
  • Tiefkühlgemüse (wir hatten Karotten, Mais, Erbsen)
  • etwas Öl (z.B. Rapsöl)
  • Passierte Tomaten
  • Frische Kräuter nach Wahl

Die Zubereitung geht wirklich einfach und sehr schnell. Tiefkühlgemüse mit heißem Wasser waschen und kurz mit etwas Öl anrösten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und etwas köcheln lassen. Nach Bedarf noch mit frischen Kräutern und etwas Salz würzen.

In der Zwischenzeit Milch zum Kochen bringen und Polenta 2min-fix einrühren. Kurz nochmal auf kochen zu lassen und alles gemeinsam servieren.

Insgesamt braucht man für dieses Gericht nur etwa 10-15 Minuten und ist gleichzeitig wirklich sehr lecker und auch gesund – optimal, wenn mal wenig Zeit zum Kochen ist.

Morgen habe ich dann noch ein Blitzrezept für euch, da unser Tiger noch ein zweites Lieblingsrezept hat.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 13 - 15 Monate · Vorbereitete Umgebung

Bei soo viel Bewegungsdrang!

Jeder von uns weiß, Kinder haben unendlich viel Energie – den ganzen Tag sind sie in Bewegung und haben immer etwas zu tun, Stillstand gibt es eigentlich nicht. Diesem Bewegungsdrang gerecht zu werden ist oft gar nicht so einfach. Vor allem wenn jetzt das kühle und nasse Herbstwetter kommt und die Zeit draußen leider begrenzt ist. Wir sind zwar trotzdem ausgiebig draußen unterwegs, aber trotzdem ist noch immer seeehr viel Energie da, die dann in der Wohnung entladen wird *haha*.

Am heutigen #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* geht es um den Bewegungsbereich für Kinder. Beim Tiger hatten wir vor zwei Jahren durch Zufall einen richtig coolen *Kletterpark im Wohnzimmer* stehen. Jetzt haben wir leider nicht den Platz für einen eigenen Kletterbereich, doch auch ohne nutzt unsere Biene jede Gelegenheit zum Üben ihrer motorischen Fähigkeiten. Heute habe ich sie einfach einmal mit der Kamera begleitet und ihre Kletter-und Bewegungskünste festgehalten.

Mittlerweile würde ich sagen, dass unsere Biene eigentlich überall rauf kommt, wo sie möchte. Sie fängt jetzt auch an, sich gezielt Stühle oder anderes wohin zu schieben und klettert dann nach oben. Bei den Bildern fehlt noch das Klettern auf den Lernturm bzw. wieder herab und auch Treppen bezwingt unsere Biene in beide Richtungen sehr sicher. Da wir im dritten Stock wohnen, war mir das Treppen „steigen“ bei beiden Kindern von klein auf sehr wichtig, daher dürfen sie auch immer wieder mal im Treppenhaus spielen.

Nach langem und intensivem Üben schafft es unsere Biene auch alleine in ihren Sitz zum Essen und auch wieder sicher herunter. Anfangs bin ich da allerdings immer direkt nebenbei gewesen und ich musste sie auch das eine oder andere mal auffangen. Richtig verletzt hat sie sich aber nie und jetzt muss ich auch nicht mehr schauen.

Die beiden Kinder lieben es im Schlafzimmer zu toben, sie dürfen sich hier auch nach Herzenslust austoben. Mittlerweile hat sich unsere Biene das Springen vom Tiger abgeguckt und macht jetzt auch immer so lustige Hüpfbewegungen. Natürlich wird im Bett auch versteckt und gekuschelt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Schlafzimmer nicht als Spielwiese verwendet wird.

Ich muss gestehen, dass es mich anfangs störte und ich es oft nicht wollte, dass im Bett getobt wird. Allerdings brauchen die Kinder wirklich eine Möglichkeit zum Austoben, wenn wir nicht genügend draußen sein können. Und nachdem die beiden soo viel Spaß dabei haben und sich wirklich oft lange im Schlafzimmer miteinander beschäftigen, drücke ich oft beide Augen zu und übersehe das Chaos.

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13 - 15 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 13 Monaten…

  • ..hast du ganz frisch deinen 11. Zahn bekommen
  • ..sagst du Mama, Papa, hatscha (von gugug – hatscha), wau wau (für alle Tiere), nein und mhmm (beim Essen)
  • ..kannst du bei der großen Rutsche am Spielplatz komplett alleine rutschen
  • ..liebst du die kleine Indoor-Rutsche, bei der du auch alleine rutscht
  • ..kannst du ganz schön wütend sein, wenn etwas nicht so ist, wie du möchtest und das auch lautstark kreischend mitteilen
  • ..bist du momentan seeeehr anhänglich und am liebsten bei mir
  • ..schläfst du nach wie vor miserabel
  • ..fängst du immer mehr zum Essen an
  • ..fütterst du uns gerne
  • ..verzweifle ich beim täglichen Zähneputzen mit dir
  • ..kannst du dich kaum eine Sekunde ruhig halten, aber oft lange konzentriert spielen
  • ..kennst du keine Angst und bist hart im nehmen
  • ..findest du Rutschauto fahren seeeehr lustig und kommst mittlerweile vor- und rückwärts
  • ..liebst du baden in der Badewanne
  • ..machst du beim Ausziehen von Shirts/Bodys „Hände hoch“, wenn ich es dir sage
  • ..versuchst du erste „Türme“ zu bauen oder Dinge wo hineingeben
  • ..verstehst du mittlerweile sehr viel von unserem Gesprochenen und reagierst darauf

Die Idee für den Beitrag habe ich von meiner liebe Bloggerfreundin Gertraud von Kleine Mami!

#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · 10 - 12 Monate · 13 - 15 Monate · Spielregal · Vorbereitete Umgebung

Unser Spielregal im Wohnzimmer

Im Zuge des #MontessoriMontag der *MontessoriEntdecker* zeige ich euch heute unseren Spielbereich im Wohnzimmer. Vor einiger Zeit haben wir nämlich etwas umgestaltet und aus den geschlossenen Kästen offene Regale gemacht und nach den Bedürfnissen der Kinder befüllt.

Im Wohnzimmer ist es mir besonders wichtig, dass beide Kinder das gesamte Spielzeug verwenden können. Gleichzeitig entstand dadurch eine kleine Abgrenzung, denn das Kinderzimmer wurde dadurch auch Rückzugsort für den Tiger, wenn er mal seine Ruhe haben oder etwas alleine spielen möchte bzw. etwas spielen möchte, das mit seiner kleinen Schwester einfach nicht geht. Es kommt zwar selten vor, doch ich möchte ihm diese Möglichkeit einfach geben.

Ganz links im Regal im Wohnzimmer befindet sich ein Puzzle für unsere Biene mit Meerestieren. Bis jetzt räumt sie es aus und versucht, erste Gegenstände wieder hineinzudrücken – das klappt allerdings noch nicht. Daneben sind die 7 Freunde von Grimms. Es ist das neueste Spielzeug im Regal und wird momentan ganz gerne zerlegt und betrachtet. Darunter befindet sich das Tablett mit unseren Percussion-Musikinstrumente und die kleine Trommel.

Im großen linken Bereich gibt es mehrere Steckspiele und Stapelbecher, ein Körbchen mit rotierendem Kleinzeug (ich muss dringend mal wieder reduzieren) und ein Körbchen mit den Sensory Bottles. Darunter gibt es die Motorikschleife, das Hammerspiel (*zum 1. Geburtstag*) und ein Körbchen mit Schleichtieren.

Daneben befindet sich der Fuhrpark unserer Kinder. Wir mussten extra einen zweiten Traktor für unsere Biene besorgen, damit beide Kinder einen haben, denn es gab ständig Streit deswegen! Ganz rechts sind dann noch die MegaBlocks (der Tisch dazu steht nebenbei) und ein Korb mit unterschiedlichen Bällen. Besonders die Bälle sind bei unserer Biene sehr beliebt. Neben dem Korb mit den MegaBlocks seht ihr unseren Akkubohrer – momentan muss er immer im gleichen Raum sein wie unser Tiger und sie schläft natürlich auch bei ihm im Zimmer *haha* Davon erzähle ich euch aber ein anderes mal.

Darüber haben die Trommeln, die unsere Biene (bzw. wir als Familie) zum Geburtstag bekommen hat, Platz gefunden.

Im Regal daneben sind nicht in Reichweite der Kinder die Gesellschaftsspiele untergebracht. Mir ist es einfach wichtig, dass diese komplett bleiben, damit wir jederzeit spielen können.

Im Wohnzimmer gibt es dann noch einen kleinen Bereich für den Tiger, dorthin kommt unsere Biene noch nicht. Dort sind die Puzzles des Tigers, sein kleiner Lego-Bagger und unser Keyboard. Unter Aufsicht darf unsere Biene natürlich hinauf und Keyboard spielen.

Ich finde, unser Wohnzimmer ist richtig gemütlich und spannend für die Kinder geworden. Wir verbringen hier sehr viel Zeit und spielen oft gemeinsam. Aber auch die Kinder können sich hier einige Zeit alleine beschäftigen!

Hier findet ihr auch noch unser *Spielregal im Kinderzimmer*.

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Ernährung · zuckerfrei

Mein Oktober wird zuckerfrei

Es ist wieder soweit – ich habe beschlossen, dass ich im Oktober wieder auf jeglichen Industriezucker verzichte. Das hat mehrere Gründe. Mehr Infos, warum man auf seinen Zuckerkonsum achten soll, findet ihr hier:
1 Monat zuckerfrei!

Die letzten Wochen habe ich wieder vermehrt (eher in Massen..) Zucker bzw. eben Süßigkeiten gegessen und mein Körper dankt es mir.. Ich habe wieder vermehrt Probleme mit meiner unreiner Haut, mit Sodbrennen und auch meiner Verdauung tut der übermäßige Zuckerkonsum nicht gut. Hauptgrund für mich, um wieder komplett auf Zucker zu verzichten ist aber ein anderer. Wenn ich viel Zucker esse, esse ich weniger Obst und Gemüse! Das kann grundsätzlich immer mit einem Nährstoffmangel einhergehen, aber vor allem bei der veganen Ernährung ist es noch wichtiger, genügend Obst und Gemüse zu essen. So war es das letzte Monat, dass ich abends statt Jogurt mit Beeren lieber Kekse genascht habe oder meinen Heißhunger vor dem Essen mit etwas Süßem gestillt habe und dadurch zu den Hauptmahlzeiten oft kaum Hunger hatte.. Ich merke auch, dass ich sehr viel mehr Heißhunger auf Süßes habe, wenn ich viel Zucker konsumiere als sonst. Außerdem beginnt jetzt nach dem Oktober langsam auch die Vorweihnachtszeit und da möchte ich auf die vielen Leckereien natürlich nicht verzichten!

Und so ist die Entscheidung gefallen und ich freue mich schon auf meinen zuckerfreien Oktober.

Alltag

Meine Freitagslieblinge am 29.09.2017

Ich habe schon öfter auf anderen Blogs von den Freitagslieblingen gelesen – heute mache ich auch mit! Los geht´s!

Lieblingsessen der Woche
Also das waren ganz klar die ersten Maroni aus dem Backrohr! Ich finde ja den Herbst optisch mit Abstand am Schönsten und kulinarisch einfach die leckerste Jahreszeit. Ich denke, dass der Herbst meine liebste Jahreszeit ist, solange es draußen nicht trüb, nass und kalt ist!

Lieblingsbuch der Woche
Schon einige Wochen lang lese ich das Buch „The China Study“ von Campbell. Der Autor liefert mit dem Buch die wissenschaftliche Begründung, warum eine vollwertige, pflanzliche Ernährung gesünder für den Menschen ist. Ich hoffe, dass ich es diese Woche zu Ende lesen kann. Wer sich grundsätzlich für das Thema interessiert, dem kann ich das Buch wirklich ans Herz legen!

Lieblingsmoment mit den Kinder
Wir waren diese Woche am Spielplatz. Der Tiger hatte Freunde zum Spielen und hatte richtig viel Spaß. Ich hab mich mit unserer Biene beschäftigt bzw. ist sie die meiste Zeit herum spaziert und ich ihr eben nach.. Obwohl der Tiger wirklich beschäftigt war, hatte er trotzdem ein Auge auf seine kleine Schwester – er hat mich sofort gerufen, wenn er sie alleine unterwegs sah oder ist mich holen gekommen, wenn sie z.B. schaukeln wollte und ich nicht gleich da war. Für mich ist es wunderschön zu sehen, wie innig ihre Beziehung ist und wie gut der Tiger auf seine kleine Schwester aufpasst!

Lieblingsmoment für mich
Ist damit ein Moment für mich alleine gemeint?? Hmm… Davon gibt es nicht besonders viele, da ich die meiste Zeit mit den Kindern gemeinsam verbringe.. Letztes Wochenende hab ich allerdings mal gaaaaanz in Ruhe ein Bad genommen und dabei gelesen. Die Kinder machten zwar immer wieder mal Pause vom Spielen mit dem Papa und kamen zu mir schauen, trotzdem war es wirklich sehr entspannend!

Lieblingsinspiration der Woche
Eine tolle Inspiration war das gestrige Telefonat mit Vera vom Blog *Haus No.6*. Ich lernte sie als wirklich sympathische, offene und herzliche Frau und Mama kennen und ich konnte mir aus dem Gespräch für mich sehr viel Positives mitnehmen – vielen Dank dafür!

Vielleicht mache ich in Zukunft öfter bei den Freitagslieblingen mit. Es ist schön die Woche mit all ihren positiven Facetten nochmal Revue passieren zu lassen.

Verlinkt bei BerlinMitteMom

Gedanken

Was in MEINEM Leben wichtig ist!

Die letzten Monate waren für mich sehr chaotisch – vor allem gedanklich! Es haben sich soo viele Möglichkeiten ergeben und ich wollte alles auf einmal.. Klar, das ist natürlich nicht möglich und es dauerte jetzt einige Wochen, bis ich alles sortiert und erkannt habe, was momentan in meinem Leben wichtig ist und so Priorität bekommt!

Im Februar habe ich *FlyLady* entdeckt – ein super mega tolles System für mehr Ordnung im Haushalt! Seitdem ist es bei uns daheim deutlich ordentlicher und sauberer, so dass ziemlich oft (natürlich nicht immer) ganz spontan Besuch kommen kann, ohne dass es mir unangenehm ist. Aber natürlich nimmt das im Alltag mit den Kindern auch ziemlich viel Raum ein und braucht Zeit.

Anfang März habe ich mich für die Ausbildung zur Ernährungstrainerin erkundigt, da ich das irgendwann mal machen wollte.. Tja, was soll ich sagen.. Ich hab ein echt gutes Angebot bekommen und gleich richtig motiviert gestartet. Jeden Abend habe ich zielstrebig gelernt und ich bin nach wie vor überzeugt, dass dieser Weg der richtige für mich ist. Allerdings hatte das zur Konsequenz, dass ich zunehmend genervt wurde, wenn die Kinder nicht zu einer für mich vernünftigen Zeit im Bett waren oder eben nachts schlecht geschlafen haben..

Etwas später kam ich durch einige tolle Zufälle zu *Ringana* und wurde kurzentschlossen Ringana-Frischepartnerin! Es passt einfach perfekt zur Arbeit als Ernährungstrainerin und zu mir und deshalb dachte ich mir, warum noch warten?! Natürlich ist es aber auch sehr zeitaufwendig, sich in einem neuen Unternehmen einzufinden…

Seit Anfang Juli lebe ich *vegan*. Diese Umstellung war zwar für mich einfacher als gedacht, allerdings bin ich noch immer dabei, mir das nötige Wissen für eine ausgewogene, vegane Ernährungsweise anzueignen und auch auszuprobieren.

Ihr merkt wahrscheinlich schon, worauf das alles hinausläuft – (viel) weniger Zeit für die Kinder, keine Zeit mehr für den Blog oder für Spielvorbereitungen, etc. für die Kinder… Und so wankte ich die letzten Wochen zwischen all diesen wahnsinnig tollen Ereignissen und alles schaffen zu wollen, herum. Unser Alltag wurde chaotischer und irgenwie unzufriedenstellender für die gesamte Familie.. Vor allem unser Tiger ist unglaublich sensibel und nahm meine gestresstere Stimmung, mein „nicht bei der Sache sein“ und die weniger vorhandene Zeit ganz intensiv auf und servierte sie mir mit seinen Möglichkeiten auf dem Servierteller.

Vor 4 Wochen war ich krank, vor 2 Wochen dann nochmal gemeinsam mit den Kindern.. Ich habe im letzten Monat daher sehr viel intensive Qualitätszeit mit den Kindern verbracht. Teilweise hab ich abends noch Haushalt gemacht um die Tage wirklich mit ihnen verbringen zu können. Und es ist unglaublich, wie entspannt unsere Tage waren und vor allem unser Tiger. Wir hatten so unendlich viel Spaß und alles war so unkompliziert, so schön, so ausgeglichen! Ich hab dieses Monat unendlich genossen und es hat mir einfach gezeigt, was in meinem Leben wichtig ist, ich fühlte mich gedanklich so frei. Und so habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass alles andere warten kann – ich kann meine Ausbildung ein Jahr später beenden, aber niemand kann mir das Jahr wiedergeben, wenn ich es gefühlt mit meinen Kindern verpasse. Der Tiger kommt kommendes Jahr in den Kindergarten und die Zeit vergeht so rasend schnell und dann habe ich auch wieder Zeit für meine persönlichen Ziele. Doch jetzt möchte ich meine Priorität wieder ganz klar auf die Zeit mit den Kindern und unseren wunderschönen Alltag legen und dabei auch gedanklich 100% in der Gegenwart sein.

Vor einiger Zeit hatte ich mit einer guten Freundin ein Gespräch, bei dem es darum ging, dass man die Zeit mit den Kindern nicht festhalten kann. Irgendwann sagte sie zu mir, dass ich aber durch den Blog die Zeit etwas eingefangen und eine tolle Erinnerung hätte. Und sie hat absolut recht! Wie ihr sicher gemerkt hat, gibt es jetzt wieder mehr Beiträge von unserer gemeinsamen Zeit und das möchte ich auch so beibehalten.

An dieser Stelle möchte ich noch ganz klar sagen, dass ich meine persönlichen Gedanken nieder geschrieben habe und das ausschließlich MEINE Prioritätensetzung ist, die sich im Moment für MICH so richtig anfühlt. Wir sind finanziell in der glücklichen Lage, dass wir es uns leisten können, dass ich noch bei unseren Kindern zu Hause bleibe und wir sind bereit, dadurch auf einiges zu verzichten (Auto, Urlaube,..). Ich habe einen wundervollen Mann, der voll und ganz hinter meiner Entscheidung steht. Jede Familie hat einen anderen Weg für sich und jeder Weg hat verschiedene Abzweigungen und Wendungen.