Rezepte · zuckerfrei naschen

Rezept: Quetschbeutel für Kinder

Unser Kleinkindjunge liebt diese sehr bekannten Quetschbeutel schon ganz, ganz lange. Und auch jetzt ist es immer noch so, dass Fruchtquetschies bei uns als Süßigkeit zählen (wegen der Milchallergien fallen die meisten handelsüblichen Süßwaren weg). Also hab ich mich mal schlau gemacht nach günstigeren und umweltschonenderen Alternativen und fand Quetschbeutel zum Selbst befüllen. Diese sind zwar auch aus Plastik, aber man kann sie bis zu 50x wieder befüllen, somit spart man einiges an Müll gegenüber den Gekauften. Ein weiterer Vorteil ist natürlich ganz klar (wie bei allem Selbstgemachtem) – ich weiß genau, was sich in dem Beutel befindet und so gebe ich sie auch bedenkenlos unserem Babymädchen.

Grundrezept:

  • ca. 500g Obst, Gemüse, Kräuter (Äpfel, Birnen, Bananen, Marillen, Karotten, Mango, Ananas, Petersilie,…)
  • max. 30g Haferflocken, Chiasamen oder anderes „Superfood“
  • etwa 100g Flüssigkeit wie Milch (in unserem Fall Pflanzenmilch), Direktsaft, Mineralwasser oder etwas Jogurt

Alles zusammen gut pürieren und in die Quetschbeutel füllen.

Alles, was grundsätzlich mit Schale gegessen werden kann, püriere ich mit Schale, da sich direkt in der Schale oder gleich darunter wichtige Nährstoffe befinden – daher auf Bio-Qualität achten!

Mit den Mengenangaben können wir 3 Quetschbeutel á 130ml befüllen. Anschließend gebe ich noch etwas Flüssigkeit (etwa 100ml) hinzu und püriere es nochmal, dann habe ich noch ein großes Glas Smoothie für mich. Das Mus kann aber auch einfach in ein Glas gefüllt werden und später gelöffelt oder als Brotaufstrich, in Palatschinken, etc. verwendet werden.

Bei uns sind die selbstgemachten Quetschies richtig beliebt und auch bei Besucherkinder kommen sie immer sehr gut an – und so machen wir alle paar Tage neue! Durch die vielen Variationsmöglichkeiten schmecken sie jedesmal etwas anders. Unser Kleinkindjunge hilft auch gerne beim Machen mit und sucht sich dann sein Lieblingsobst aus.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Dann probiert es doch einfach mal aus – es ist sehr einfach, super lecker und dabei auch noch richtig gesund!