Ernährung · zuckerfrei

Meine Challenge – 1 Monat zuckerfrei!

Heute möcht ich gerne ein nicht ganz unbekanntes Thema aufgreifen, das nicht nur für Kinder, sondern in jeder Lebenslage wichtig ist. Vor allem aber bei Kinder sollte das Thema Zuckerkonsum noch wichtiger sein, denn diese erste Zeit ihres Lebens kann ihr Essverhalten maßgeblich beeinflussen.

Dass Zucker ungesund ist, wissen heute viele Menschen, doch oft ist nicht ganz klar, wie viel Zucker wirklich konsumiert wird. Wie viele versteckte Zucker es gibt, wie viele unterschiedliche Ausdrücke für Zucker sich in der Zutaten Liste verbergen, wie viel Zucker in einem Produkt enthalten ist. So sind z.B. in einem Liter Cola etwa 37 Zuckerwürfel versteckt, in 2 EL Ketchup steckt 1 TL Zucker… Vor allem sind leider oft auch Kinderprodukte von diesem überhöhten Zucker betroffen – in einem kleinen Becher Fruchtzwerg sind etwa 2 Würfelzucker enthalten und Kindertee Granulat besteht aus 95% Zucker, in einem 400g Nutella Glas stecken sogar fast 80 Zuckerwürfel in Form von Saccharose, Glukose, Fruktose und Laktose. Aber auch in vielen Fertigprodukten, von denen wir es gar nicht denken würden, ist Zucker beigefügt. Die Liste der überzuckerten Produkte könnte endlos weitergeführt werden! Das soll nur ein wenig veranschaulichen, dass wir mehr Zucker konsumieren als wir denken..

Heute wissen wir, dass ein überhöhter Zuckerkonsum viele negative Auswirkungen auf den Körper hat (Müdigkeit, Depressionen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Zahnkaries), außerdem ist er ist für viele unsere Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck mitverantwortlich.

Im Zuge meiner Ausbildung mache ich daher den Selbsttest – ein Monat komplett frei vom ungesunden Haushaltszucker und deren verarbeiteten Formen. Haushaltszucker ist schädlich für unseren Organismus. Natürlicher Zucker, wie er in Obst, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, ist gesund und wichtig für unseren Körper, daher werde ich auch vermehrt auf Obst als „Zuckerersatz“ zurückgreifen. Mein Mann wird bei dem Versuch mitmachen und auch beim Kleinkindjunge schaue ich auf seinen Zuckerkonsum.

Da ich selbst ein richtige Naschkatze bin und leider auch einen emotionalen Bezug zu Schokolade habe (jaa, ich belohne mich für anstrengende Nächte oder so mit Schokolade…), wird es für mich eine große Herausforderung werden. Es ist für mich ein großer Schritt hin zu einer gesünderen Ernährung und ich erhoffe mir von diesem „Entzug“ ganz klar ein höheres körperliches Wohlbefinden.

Wenn ihr Interesse daran habt, könnt ihr mich auf meiner zuckerfreien Reise begleiten – gestartet wird am 1. Mai! Ich werde euch Alternativen zeigen und auch das ein oder andere Rezept für euch veröffentlichen. Und vielleicht könnt ihr ja auch etwas in euren Alltag integrieren.

Quellen:

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Ein Kommentar zu „Meine Challenge – 1 Monat zuckerfrei!

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