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Die Liebe zu Bücher!

Ich selbst liebe Bücher! Seit ich mich erinnern kann, hab ich immer schon sehr viel gelesen. Bereits als Kind fand man mich in Büchereien beim Schmökern in verschiedensten Büchern und die Leselust hat mich mein Leben lang begleitet. Natürlich gibt es auch Zeiten, wo ich weniger gelesen habe, doch die waren immer relativ kurz. Auch jetzt noch liebe ich es zu lesen und sei es, um sich einfach ein paar Minuten in eine fremde Welt zu flüchten und gedanklich mal komplett von allem los lassen zu können. Es ist völlig egal, um welches Thema es geht – zuerst mal ein Buch darüber lesen *hihi*. Und so ist auch meine Interesse sehr weit gefächert und bis auf Thriller, Krimis und dergleichen (was ich früher aber auch verschlungen habe), gibt es kaum Bücher, die ich nicht spannend finde.

2016-02-19_01
Empfehlungen aus dem Buch „Montessori von Anfang an“
Diese Liebe zu Bücher möchte ich gerne unserem Tiger weitergeben! Ob mir das gelingt, wird sich zeigen (der Tigerpapa ist leider so das ziemliche Gegenteil von mir, wenn es um Bücher geht..). Bei der Auswahl von Bücher für den Tiger bin ich sehr wählerisch, wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt. Seine Bücher müssen realitätsnah bzw. mit Fotos sein und dürfen nicht überladen sein. Vor Kurzem hab ich in dem Buch „Montessori von Anfang an“ (*klick*) gelesen, dass das auch zu 100% Montessori entspricht (ich hab mich sehr über meine Intuition gefreut *hihi*), aber es geht in dem Kapitel über Bücher natürlich noch spannend weiter. Weiters wird empfohlen, dass Kinder von 2 Jahren nicht mehr als 4 Bücher auf einem Platz zur freien Verfügung haben, diese sollten dann öfter mal ausgetauscht werden. Es sollten weitere Bücher für gemeinsames Lesen zu einer fixen Zeit (meist vor dem Schlafen gehen) in einem Schrank aufbewahrt werden. Dabei ist natürlich wichtig, dass die Thematik auch die Eltern interessiert – das Kind wird kaum ein begeisterter Leser werden, wenn das Vorlesen gelangweilt oder aus einer elterlichen Pflicht heraus erledigt wird. Bücher und Spielzeug sollten niemals miteinander vermischt werden (also z.B. im gleichen Korb aufbewahrt werden), da Bücher nicht wie Spielzeug zum Experimentieren verwendet werden sollen – so weit die Empfehlungen im Buch.

Mamas „Lesezeit“
Den für mich persönlich mit Abstand wichtigsten Punkt des Kapitals möchte ich euch auch nicht vorenthalten! Kinder sehen uns als ihre Vorbilder an – was für uns wichtig erscheint, wird auch in ihrem Leben möglicherweise mal eine wichtige Rolle spielen. Es ist daher wichtig, dass unser Kind neben dem Vorlesen auch uns mit Genuss lesen sieht! Dieser Gedanke ist neu für mich und einfach großartig! Es wird empfohlen, dass man sich als Eltern täglich eine bestimmte Zeit nimmt, die man mit einem eigenen Buch genießen kann. Ich nehme mir seit einigen Tagen Nachmittag etwa 15 Minuten Zeit und lese etwas – in dieser Zeit spiele ich nicht mit dem Tiger oder helfe ihm bei irgendwas. Wenn er kommt, erkläre ich ihm ganz ruhig, dass ich jetzt gerne lesen möchte und dann wieder mit ihm spiele, wenn meine Lesezeit vorbei ist. Ich war beeindruckt, wie problemlos das gleich vom ersten Tag an funktioniert. Der Tiger geht dann in sein Zimmer und spielt. Gestern hat er sich zum ersten Mal auch zu mir an den Tisch gesetzt und sich sein neues Katzenbuch angesehen. Ich achte aber darauf, dass der Tiger in dieser Zeit ausgeruht und satt ist. Ich selbst genieße diese Zeit sehr und werde das auf alle Fälle beibehalten!