-> 3 Jahre · Do It Yourself · Freies Spiel / Artwork

Wir basteln Kastanien-Schnecken

Herbstzeit ist Kastanienzeit und Herbstzeit ist Bastelzeit – also höchste Zeit beides miteinander zu verbinden (vor allem, bei dem Wetter..). Ich zeige euch jetzt noch schnell unsere Kastanien-Schnecken, die der Tiger und ich heute gebastelt haben.

Ihr braucht dazu:

  • Kastanien
  • Masse zum Formen (wir verwenden MiraJoli von Gonis)
  • Zahnstocher

Eine Anleitung dazu braucht ihr vermutlich nicht, die Bilder sind sehr selbsterklärend!

Der Tiger hochkonzentriert bei der Arbeit!
Die Schnecken vor dem Aushärten im Ofen.

Der Tiger war heute richtig begeistert bei der Sache und konnte bis auf wenige Handgriffe alles alleine machen. Für seine Verhältnisse bastelte er auch sehr lange und war richtig stolz auf seine 13 Schnecken!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Verlinkt bei *CreaDienstag*, Idee von *Pinterest*.

Hauptgerichte mit Gemüse · Rezepte

Rezept: veganes Cordon Bleu

Ein klassisches Cordon Bleu ist so ziemlich das Gegenteil von vegan! Schinken und Käse wird zwischen Fleisch gepackt und unter anderem mit Milch und Ei paniert. Heute zeige ich euch meine Variante des Cordon Bleu – ist mal was ganz anderes, aber super lecker.

Zutaten

  • Großer Zucchini, Rapsöl, Zahnstocher
  • Fülle: Champignons, Zwiebel, Kokosöl, Gewürze und frische Kräuter nach Wahl
  • Panier: Vollkornmehl, pflanzliche Milch, etwas Salz, Semmelbrösel (aus Vollkorn)

Für die Fülle die Zwiebel klein schneiden und in heißem Kokosöl kurz anrösten. Champignons dazu geben und mit Gewürzen und Kräutern etwas köcheln lassen. Bei Bedarf mit einem Schluck Wasser ablöschen. Ich verwendete Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver, Kardamon, Senfsamen und frischen Thymian zum Würzen.

Zucchini schräg in etwa 1cm dicke Scheiben aufschneiden, fertige Champignonfülle einfüllen, Zucchini nach Belieben noch mit Salz würzen. Anschließend zwei Scheiben aufeinander legen und mit Zahnstocher fixieren.

Für die Panier aus Vollkornmehl, Salz und Pflanzenmilch eine dickflüssige Masse rühren. Die Zucchini darin wenden und anschließend noch mit Semmelbrösel bedecken. Unsere kleine Biene war nebenbei übrigens seehr beschäftigt *haha*.

Rapsöl ca. 1,5cm hoch in einer Pfanne erhitzen und die Cordon Bleus herausbraten. Nach dem Braten noch etwas auf einem mit Küchenrolle bedecktem Teller austropfen lassen. Dazu passt hervorragend grüner oder gemischter Salat und natürlich Preiselbeeeren.

Wir panieren nicht besonders oft – doch manchmal ist es doch ganz lecker!

So einfach lässt sich ein klassisches Fleischgericht in ein veganes abwandeln – viel Spaß beim Ausprobieren.

#MontessoriEntdecker · 10 - 12 Monate · Do It Yourself · Spielregal

Der 1. Geburtstag mit vielen Ideen

Letztes Wochenende habe wir ein wenig den 1. Geburtstag gefeiert. Ich hab mir ein paar Sachen überlegt und die möchte ich euch heute gerne noch zeigen!

Thema Wasser
Ich weiß, unsere Biene bekommt das noch gar nicht so recht mit, aber ich war topmotiviert und habe mir das Thema Wasser für ihren ersten Geburtstag gesucht/gefunden.

Passend zum Thema gab es diese Einladungen:

Und natürlich musste auch die Torte zum Thema passen:

Die Torte ist übrigens ein *zuckerfreier Karottenkuchen* mit Buttercreme (mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt) und Dinkel-Biskotten rundherum. Sie kam beim Besuch sehr gut an und schmeckte auch richtig lecker! Allerdings habe ich es mit der blauen Farbe etwas übertrieben und so waren die Kinder ziemlich blau *haha*.

Geschenksideen
Geschenke für unsere kleine Biene fand ich besonders schwierig, da ja viel Spielzeug von ihrem großen Bruder da ist. Passend zum Thema hat sie daher Schleichtiere und eine Wasser-Kugelbahn bekommen.

Da Musik in unserer Familie eine große Rolle spiel, hat unsere Biene bzw. die ganze Familie Bongos und ein Djembe inkl. Anleitungen passend für jeden bekommen. Das ist einfach soo unglaublich cool!

Außerdem hat unsere Biene noch dieses Hammerspiel bekommen. Sie liebt es und schon nach wenigen Tagen kann sie komplett alleine spielen und beschäftigt sich auch lange damit. Immer wieder legt sie sich die Kugel auf die Öffnungen und hammert munter drauf los – sicher eines des spannendsten Geschenke für sie. Vielleicht schaffe ich es später auch noch, dass ich euch das Video dazu hochlade.

Was wäre ein Geburtstag ohne ein Buch? Und so habe ich für die Biene noch ein Buch rund um den Bauernhof besorgt. Es ist liebevoll und sehr realistisch illustriert und die wichtigsten Begriffe sind nochmal extra abgebildet.

Nach wie vor kann ich es nicht glauben, dass unsere kleine Babymaus nun ein Kleinkind ist. Andererseits ist ihre Entwicklung einfach soo spannend und ich freu mich auf jeden neuen Tag mit unserem kleinen Sonnenschein!

Gedanken

Ein schwieriger und trauriger Abschied..

Ich bin gerade richtig traurig, denn ich werde unseren Stubentiger Odie seeeehr vermissen!

Unser Odie lebt nun schon sehr lange bei mir, er zog vor den Kindern, ja noch vor meinem Mann bei mir ein und begleitete mich einige Jahre durch dick und dünn. Nachdem mein Mann und ich zusammen gezogen waren, war er unser „Ersatzbaby“ – bei jedem Verlassen der Wohnung haben wir uns verabschiedet, bei jedem Heimkommen gleich als erstes begrüßt. Es gab kein Sofa knautschen ohne unsere Stubentiger. Schon mit der Schwangerschaft des Tiger veränderte sich einiges, denn ich konnte unseren Odie einfach nicht mehr riechen. Ja wirklich, der Katzengeruch war schwierig für mich. Die ersten Monate mit dem Babytiger brauchten wir, um uns wieder zusammen zu leben und so fand jeder wieder seinen Platz in der Familie, auch unser Odietiger. Der *kleine Tiger und der Stubentiger lernten sich kennen und lieben*. Die beiden zu beobachten war wirklich sehr schön – der Tiger lernte einen liebevollen Umgang mit seinem Haustier und *übernahm auch Verpflichtungen*.

Mit der Geburt unserer Biene veränderte sich vieles, unser Odiekatze kam zunächst überhaupt nicht mit ihr klar. Er begann ganz klar sein Revier zu verteidigen, indem er alles von der kleinen Biene markierte. Ich brauche euch natürlich nicht sagen, wie ärgerlich und lästig und anstrengend das war.. Wir schenkten unserem Odie viel Aufmerksamkeit und versuchten immer alles unserer Biene weg zu räumen (was natürlich unmöglich ist), doch es wurde nicht besser.. Wir wurden immer wütender und auch genervter von unserem Odie, was vor allem unser Tiger (unser Stimmungsparameter) aufnahm. Er begann, unseren Odie zu jagen und ihn anzuschreien – das hat er ganz klar bei mir gesehen, denn auch ich wurde oft nach Markierungen laut und schickte unseren Odie weg.. Die Situation wird eigentlich immer schwieriger für mich.. Ich bin genervt und der Tiger sagt selbst, er mag den Odie nicht (diese Aussage verletzt mich immer sehr).. Unser Odie merkt das auch, denn sobald unser Tiger auch nur in seine Nähe kommt, haut er ab (und hinterlässt mir dann „Spuren“).

Und dann ist da noch unsere Biene, die ihren Odie liebt. Sie kuschelt sicher jeden Tag mit ihm und freut sich, wenn sie ihn sieht. Sie wackelt ihm hinterher und er lässt sich auch gerne und oft von ihr streicheln. Ich könnte weinen bei dem Gedanken, dass sie bald ihren Odie nicht mehr haben wird…

Grundsätzlich stresst unseren Odie die Gesamtsituation.. Die beiden Kinder sind zeitweise wirklich sehr laut und düsen durch die Gegend. Wir sind auch viel daheim, dadurch hat unser Odie oft kaum Ruhe. Ich weiß, dass unser Odie nicht glücklich ist bei uns und das macht mich sehr traurig..

Ich habe gesagt, wenn unsere Situation nicht besser ist, wenn die kleine Biene ein Jahr alt ist, dann müssen wir eine Lösung finden.. 7 Jahre gab es keine Probleme mit unserem Odie, er hat nicht ein einziges Mal irgendwohin markiert, daher bin ich überzeugt davon, dass ihn einfach die Familiensituation, die Kinder stressen und er sich bei uns nicht mehr wohl fühlt.

Meine Mama hat einen tollen Platz für ihn gefunden! Ab Samstag wohnt er bei einer lieben, älteren Frau in ihrer Wohnung, die viel Zeit und Ruhe für ihn hat – es passt also wirklich perfekt und es fühlt sich richtig an. Unserem Odie geht es dort sicher besser als momentan bei uns!

Und trotzdem bin ich sehr traurig, meinen lang jährigen Wegbegleiter zu verabschieden. Am meisten schlechtes Gewissen habe ich, weil ich das Gefühl habe, dass ich meinen Kindern (vor allem der kleinen Biene) ihr Haustier weg nehme. Kinder brauchen doch ein Haustier um das sie sich kümmern und kuscheln können! Doch ich bin mir sicher, dass unsere Kinder auch ohne Katze eine glückliche Kindheit haben werden. Und ich bin mir sicher, dass unserem Odie, unserer angehenden Seniorenkatze mehr Ruhe gut tut und der neue Platz perfekt für ihn ist.

Trotzdem bin ich traurig und das ist auch in Ordnung..!

-> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Ausflüge

Ausflug in den Tierpark

Grundsätzlich machten wir im letzten Jahr sehr wenig Ausflüge zu dritt. Im ersten Halbjahr unserer Biene fand ich es noch einfacher, da sie die Zeit in der Trage verschlafen hat und ich sie auch darin stillen konnte. Seit sie mobil ist, finde ich es immer etwas gefinkelt, unterwegs beiden Kindern gerecht zu werden. Ich persönlich finde Ausflüge mit zwei Kindern definitiv anstrengender als noch mit einem – wie gerne hätte ich oft mehr Zeit, ein Kind intensiv zu beobachten.. Gleichzeitig muss ich aber immer darauf achten, dass dabei nicht das andere Kind verloren geht.. Unsere Ausflüge halte ich auch jetzt, wo unsere Biene schon etwas älter ist, eher kurz – denn ich brauche zufriedene, ausgeruhte, satte und damit kooperationsbereite Kinder für einen halbwegs entspannten Ausflug. Ausflüge mit zwei Kindern erfordern für mich auch ein höheres Maß an Planung, denn man braucht doch einiges mit und es sollte nach Möglichkeit nichts vergessen werden – dabei sollte aber die Größe des Gepäckes eher gering bleiben, da ich ja auch kein Packesel sein möchte *haha* Also alles nicht so einfach – aber wenn wir dann mal unterwegs sind, ist es doch meistens richtig toll. Außerdem genießen die Kinder natürlich meine ausschließliche Aufmerksamkeit, denn ich habe nicht die Zeit, dass ich nebenbei aufs Handy schau oder mich eben ablenken lasse.

Letzte Woche war ich mit den beiden Kindern im Tierpark – auf Wunsch des Tiger, denn mittlerweile ist auch der Tiger sehr tierbegeistert und unsere Biene sowieso! Ich nehme euch jetzt einfach mit ein paar Fotos mit auf unseren Ausflug.

Unsere Biene ist am liebsten selbst unterwegs – und wie sie unterwegs ist! Im Wagerl sitzen mochte sie noch nie, mittlerweile lässt sie sich aber auch nicht mehr besonders gerne tragen…
Unser Tiger schaute sehr interessiert den Flamingos und Affen zu. Da unsere Biene aber immer nur kurz schauen und dann weiter laufen wollte, wurde der Tiger leider öfter in seinen Beobachtungen gestört…

Als ich dann merkte, dass es genug ist für die Kinder, habe ich mir für den Weg zurück etwas ganz besonderes aufgehoben – EIS!! So blieben beide Kinder sitzen und ich ging zügig mit ihnen Richtung Ausgang.
Übrigens – meine Hochachtung an alle Mamas, die es beim 2. Kind noch schaffen es im 1. Lebensjahr zuckerfrei zu ernähren! Das wäre bei unserer Biene undenkbar – unser Tiger liebt es, sie bei seinem Eis schlecken zu lassen und sie fordert es mittlerweile lautstark ein – ein Alternative wird kaum mehr akzeptiert *haha*

Unser Tiger hat gleich am Abend dann gefragt, wann wir endlich wieder in den Tierpark gehen. Er freut sich schon sehr und ich ehrlich gesagt auch!

10 - 12 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 12 Monaten…

  • ..findest du „Gugug-Hatscha“ mit dem Vorhang seeehr lustig
  • ..beginnst du uns zu verstehen und darauf zu reagieren
  • ..klatscht du in die Hände und freust dich selbst am meisten darüber
  • ..“liest“ und isst Bücher mit Leidenschaft
  • ..hilfst du beim T-Shirt ausziehen schon etwas mit
  • ..kannst dich mit Stapelbecher sehr lange selbst beschäftigen
  • ..magst du nasse Waschlappen zum Nuckeln ganz gerne
  • ..läufst du am liebsten selbst und seeehr sicher
  • ..findest du die Zahnbürste ganz toll, nachputzen aber nicht
  • ..machst du immer wieder mal wie ein Fisch
  • ..liebst du Wasser – egal ob in der Badewanne oder im Schwimmbad
  • ..trinkst du gerne Wasser bzw. spuckst es wieder aus, wenn du nicht durstig bist
  • ..findest du langsam Gefallen an Essen
  • ..liebst du deine Instrumente und beschäftigst dich lange und mit viel Freude damit
  • ..magst du die Schleich-Tiere sehr gerne
  • ..trägst du gerne Sachen von A nach B – was haben wir schon Sachen gesucht *haha*
  • ..fängst du an, Dinge wieder einzuräumen

Ich kann es nach wie vor kaum glauben, dass unsere kleine Biene ein Jahr alt und somit kein Baby mehr ist – wo ist nur die Zeit hin! Jetzt freue ich mich erst mal auf das kommende Monat, denn die Zeit ist einfach soo spannend und ich bin gespannt, was sich alles tut!

Die Idee für den Beitrag habe ich von meiner liebe Bloggerfreundin Gertraud von Kleine Mami!

07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Entwicklung

Kleine Biene ganz groß – wir feiern Geburtstag!

Unglaublich, aber wahr – das erste Jahr ist in wenigen Tagen rum und wir feiern mit unserer Biene ihren einjährigen Geburtstag! Oh Mann, wie die Zeit vergeht!!


Wie auch schon mit *6 Monate* möchte ich einen kleinen Bericht über ihre Entwicklungsschritte des letzten Halbjahres schreiben. Es hat sich einfach soo unglaublich viel getan!

Mit etwas über 7 Monate, am 13.4 ist unsere Biene plötzlich und ohne Vorwarnung los gerobbt. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und unsere Biene wollte einfach mit den anderen Kindern mitspielen.


Etwas später, am 27.4 begann unsere Biene sich hoch zu ziehen – zuerst in die knieende Position, bereits wenige Tage später am 4.5 in den Stand. Da war sie gerade mal 8 Monate alt! Nun gab es kein halten mehr, sie zog sich überall hoch. Die ersten Tage hat sie dann einfach ausgelassen und fiel wie ein Brett um.. Doch es dauerte keine zwei Wochen und sie lernte, dass sie sich abstützen bzw. auf den Popsch fallen lassen.


Dazwischen, am 2.5 entdeckte ich, dass die beiden oberen Schneidezähne in der Mitte durchgebrochen sind und danach auch gleich die oberen Schneidezähne außen.


Zur gleichen Zeit, am 6.5 (also mit 8 Monaten) krabbelte sie los – von da an war sie nicht mehr zu halten! Alles wurde entdeckt und erforscht! Drei Wochen später am 26.5 setzte sie sich zum ersten Mal auf ohne abstützen. Im Garten fand sie einen spannenden Zweig und untersuchte ihn einfach mal mit beiden Händen gleichzeitig während sie so da saß. Auch den nächsten Meilenstein bewältigte sie im Garten – am 5.6, also mit knapp 9 Monaten kletterte sie zum ersten Mal die Stiegen nach oben. Von da an hat sie das bei uns zu Hause im Stiegenhaus fast täglich eifrig geübt.


Im kommenden Monat übte sie all diese neu erlernten Fertigkeiten intensiv und konnte sich gut mit sich selbst beschäftigen. Am 4.7. erklimmte sie das erste Mal das Klettergerüst am Spielplatz. Wenn es irgendwie möglich war, war sie immer schon mittendrinn statt nur dabei – immer ihrem großen Bruder nach. Mittlerweile klettert sie hoch, dreht sich bei der Rutsche um und rutscht alleine hinunter! Unten angekommen lacht sie dann richtig stolz und der Tiger hat natürlich große Freude, mit ihr gemeinsam zu rutschen.


Nach unserem Kurzurlaub bei meiner lieben Freundin Gertraud (*Kleine Mami*) hat unsere Biene angefangen, aus der Hocke frei aufzustehen (11.7) – was war ich aufgeregt. Ziemlich genau einen Monat später, am 14.7 mit knapp über 11 Monate ist sie dann gelaufen. Erst ganz vorsichtig wenige Schritte und zielgerichtet, mittlerweile läuft sie schon ihrem Bruder nach, bleibt stehen, dreht sich um, geht wieder weiter, geht problemlos Kurven und übt auch fleißig auf unebenen Untergrund (Steine, Gras). Unglaublich, wie schnell sie jetzt sicher auf den Beinen geworden ist!


Unser Schlaf ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich schlechter geworden, zwischenzeitlich katastrophal. Wir hatten im letzten halben Jahr vielleicht 1 oder 2 Nächte mit mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, oft stillt unsere Biene im Stundentakt. Auch Wachzeiten von 1, 2 oder 3 Stunden kommen immer wieder vor. Ich hoffe, dass die Nächte bald besser werden, denn es zehrt phasenweise wirklich sehr.. Ihr könnt euch aber gerne mein *Schlaf-Notfallprogramm* durchlesen. Seit sie etwa 10 Monate alt ist, reicht ihr ein Tagesschlaf zu Mittag.


Auch essen gestaltet sich mehr schlecht als recht… Mit 6 Monaten begannen wir also mit Beikost, aber richtig begeistert war unsere Biene nicht davon – weder Brei noch BLW.. Die ersten beiden Monaten hat sie eigentlich ausschließlich gespielt und es ist gar nichts im Bauch gelandet. Danach wanderten auch winzig kleine Essensmengen in den Mund. Satt wird sie davon bis heute nicht. Momentan mag sie es lieber, wenn ich sie füttere – da isst unsere Biene wenigstens ein klein wenig. Allerdings scheitert es schon seit einiger Zeit, dass sie absolut nicht sitzen bleiben möchte, weder in ihrem Sitz noch am Schoss bei mir. Auch wenn sie selbst rummatschen darf, ist das nach wenigen Minuten schon nicht mehr spannend.. Dabei hätte sie mit ihren 8 Zähnen doch schon die beste Voraussetzung zum Essen.. Nach wie vor haben wir quasi keine Muttermilch-Mahlzeit ersetzt und stillen nach wie vor tagsüber und nachts sehr viel. Ich bin schon gespannt, wann sie Gefallen am Essen findet und stille einfach mal geduldig weiter!


Mit kurz nach 10 Monaten hat unsere Biene zum ersten Mal Mama gesagt und phasenweise verwendet sie es auch richtig oft. Meist, wenn sie unzufrieden ist *haha*. Bei allen Tieren, die sie draußen entdeckt macht sie „wau wau“. Seit sie 10 Monate ist, kann unsere Biene auch zum Abschied winken bzw. wenn ihr jemand zu winkt. Mittlerweile winkt sie auch, wenn jemand „Tschüss“ oder „ich gehe jetzt“ sagt – ein ganz klarer Beweis, dass sie schon mehr versteht, als es den Anschein macht. Seit 29.8 kann sie jetzt bewusst klatschen und sie hat große Freude daran! Und seit heute macht sie wie ein Fisch, wenn man sie danach fragt. Sie sagt auch schon „ja“ und „nein“ – allerdings nur die Worte ohne Bedeutung dahinter.


Ist es nicht richtig faszinierend, was sich im letzten halben Jahr alles getan hat? Ich beobachte sie soo gerne! Unsere Biene ist ein unglaublicher Sonnenschein – bei jeder kleinsten Gelegenheit strahlt sie über das ganze Gesicht und das macht sie im Grunde ständig. Ich liebe ihr Lachen. Sie kann sich lange und konzentriert mit einer Sache beschäftigen und ist sehr ehrgeizig. Aber die kleine Biene kann auch ganz anders und sie ist jetzt bei Weitem schon temperamentvoller als es ihr Bruder in dem Alter war. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie möchte, schmeißt sie sich auf den Boden und schreit (jetzt schon!) – und wie sie schreien kann! Es ist eigentlich ein richtiges Kreischen.. Meist ist sie allerdings sehr genügsam, wenn unser Tiger etwas macht – er darf ihr auch Sachen wegnehmen oder sie auch mal wegstoßen, ohne dass sie schreit.. Die beiden lieben sich sehr und haben ein ganz besonderes Band zueinander (vor Kurzem hab ich *hier* darüber geschrieben). Allerdings kommt es jetzt doch ab und an vor, dass sie sich gegenseitig richtig anschreien, wenn beide das gleiche wollen..


Ich liebe es zu erleben, wie sich die Persönlichkeit der kleine Biene entwickelt, wie sie immer mehr von der Welt versteht und sich auch äußern kann. Diese Entwicklung ist so unendlich faszinierend und ich bin ein wichtiger Teil davon. Auch wenn sie mittlerweile auch mal 2-3 Stunden mit dem Tiger und dem Tigerpapa unterwegs sein kann, so sieht man ihr ihre Freude richtig an, wenn sie mich sieht. Sie geht mit wackeligen Schritten auf mich zu, strahlt über ihr ganzes Gesicht und umarmt mich ganz fest. Überhaupt ist sie ein sehr kuscheliges Kind und tankt im Alltag immer mal wieder Mama. Ich freu mich sooo sehr auf die kommenden Monate! Ich liebe meine beiden Kinder!

Ernährung · Wochenpläne

Wochenplan KW34/35

Und schon wieder ist Freitag und es gibt für euch den Essensplan unserer letzten Woche. Viel Spaß beim Schmökern!

Freitag

  • Morgens: Gebäck mit Avocado-Aufstrich
  • Mittags: Gemüse-Spetzle
  • Abends: Milchreis
  • Lernsnack: Soja-Jogurt mit Himbeeren

Samstag

  • Morgens: Joghurt mit Erdbeeren und Apfelmus
  • Mittags: Couscous mit Gemüse und Tomatensauce
  • Abends: Gemischter Salat
  • Abendsnack: Nussmix

Sonntag

  • Morgens: Polenta
  • Mittags: Mediterrane Reispfanne (Schweinsbraten)
  • Abends: frisches Gebäck, Jause

Montag

  • Morgens: Gebäck mit Paprika
  • Mittags: Palatschinken mit Schokopudding
  • Abends: Restessen Reispfanne

Dienstag

  • Morgens: Goldhirse mit Apfel
  • Mittags: Kartoffelgulasch
  • Abends: Jause mit frischem Gebäck

Mittwoch

  • Morgens: Polenta
  • Mittags: (unterwegs) Gebäck mit Aufstrich
  • Abends: Vegane Lasagne und vegane Snickers – Rohkosttorte

Donnerstag

  • Morgens: Haferflocken-Gewürz-Waffeln
  • Mittags: Palatschinken mit Apfelmus
  • Abends: Spinatpizza

Mein persönliches Highlight war diese Woche ganz klar die Rohkosttorte! Ich habe zum ersten Mal eine gemacht und bin sehr begeistert. Das Machen (Backen kann man ja nicht sagen) ist irgendwie sehr lustig und sie war sehr lecker – das fand auch unser ganzer Besuch. Ich werde sicher bald wieder eine machen!

Auf in die neue Woche!

#MontessoriEntdecker · -> 3 Jahre · 10 - 12 Monate · Vorbereitete Umgebung

Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

Ernährung · Wochenpläne

Wochenplan KW33/34

Und schon wieder ist eine Woche vergangen und es gibt einen neuen Wochenplan. Diese Woche war bei uns sehr chaotisch mit super wenig Schlaf – was ihr auch an dem Plan sehen werdet.. Ich bin schon gespannt, ob die kommende Woche bei uns wieder etwas strukturierter läuft!

Freitag

  • Morgens: Frisches Gebäck mit Marmelade
  • Mittags: Couscous mit Gemüse und Tomatensauce
  • Nachmittags: viiiiiel Wassermelone
  • Abends: Restessen vom Mittag

Samstag

  • Morgens: Haferbrei mit Heidelbeeren
  • Mittags: (unterwegs) Gebäck mit Aufstrich
  • Abends: Falafel mit Kartoffel und Gemüse (Steak statt Falafel)
  • Abendsnack: Joghurt mit Beeren

Sonntag

  • Morgens: Pommes mit Ketchup
  • Mittags: Nudelsalat
  • Abends: Nudelsalat + Joghurt mit Beeren

Montag

  • Morgens: Frische Semmerl mit Marmelade
  • Mittags: Palatschinken mit Apfelmus
  • Abends: Semmerl + Joghurt mit Beeren
  • Lernsnack: Cashewnüsse

Dienstag

  • Morgens: Gebäck mit Aufstriche
  • Mittags: (unterwegs) Gebäck mit Aufstrich
  • Nachmittags: Obst
  • Abends: Pasta mit Gemüsesauce

Mittwoch

  • Morgens: Milchreis
  • Mittags: Vegane Gemüse-Lasagne
  • Nachmittags: Mohn-Orangen-Muffins
  • Abends: Restessen Lasagne

Donnerstag

  • Morgens: frisches Gebäck mit Marmelade
  • Mittags: Mango-Kichererbsen Curry mit Kartoffel
  • Abends: Gebäck mit Avocado-Aufstrich
  • Mein Abendsnack: Joghurt mit Himbeeren und Hafermark

Den nächsten Plan gibt es dann voraussichtlich wieder in einer Woche – ich hoffe, ihr seid wieder dabei!