#MontessoriEntdecker · 19 - 21 Monate · Bedürfnisorientiert · Vorbereitete Umgebung

Die Töpfchenecke der kleinen Biene

Heute habe ich den zweiten Beitrag zum Thema „Vorbereitete Umgebung“ für euch und ich zeige euch die Töpfchenecke der kleinen Biene. Vorweg erzähle ich euch aber ganz kurz, wie es überhaupt zu dieser Ecke kam.

Als ganz kleines Baby habe ich unsere Biene regelmäßig erfolgreich abgehalten, allerdings war das nach dem Mobil werden mit etwa 6 Monaten vorbei. Ich lies sie zwar immer wieder mal ohne Windel, aber überwiegend trug sie Stoffwindeln. Vor drei Monaten habe ich mir auf ganz blöde Weise den kleinen Finger gebrochen und war nach der OP sehr eingeschränkt – wickeln war z.B. überhaupt nicht möglich. Also habe ich der kleinen Biene eine Ecke für ihr Töpfchen eingerichtet und die Windel einfach weg gelassen – aufwischen geht nämlich im Gegensatz zu wickeln problemlos mit einer Hand. Nach den ersten zwei Wochen hat dann unsere Biene angefangen, die Windeln komplett zu verweigern und so dauerte es noch etwa 2 oder 3 Wochen, bis ihr der Knopf aufging und sie erfolgreich aufs Töpfchen ging. Ich muss aber offen und ehrlich zugeben, dass ich diese Zeit wirklich sehr viel geputzt und gewischt habe, denn ich fragte zwar die kleine Biene regelmäßig ob sie muss, doch akzeptierte zu jeder Zeit ihr nein. Wir hatten dann unterwegs noch Windeln, doch mittlerweile ist sie schon seit einiger Zeit komplett windelfrei tagsüber und sagt die meiste Zeit bzw. zu Hause geht sie einfach selbstständig aufs Töpfchen. Nachdem die Windeln auch über eine Woche nachts trocken geblieben sind, haben wir auch in der Nacht die Windeln weg gelassen und die letzten 3 Wochen noch keinen einzigen Unfall.

Ich bin wirklich sehr fasziniert von unserer kleinen Biene, dass das soo gut klappt. Auf der anderen Seite bin ich wirklich etwas traurig, da ich die Stoffwindeln vermissen werden..

Jetzt zeige ich euch aber noch die Ecke für unsere kleine Biene – sehr einfach, aber mit allem, was sie so braucht. Sie mag diesen Platz gerne und sitzt öfter auch einfach so dort und blättert in ihrem Buch – sie ist übrigens sehr begeistert davon.

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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-> 4 Jahre · Freies Spiel / Artwork

Wir basteln zum Vatertag

Morgen ist bei uns in Österreich Vatertag. Gemeinsam mit den Kindern haben wir beschlossen, dass wir dem Papa etwas basteln wollen. Mit dem Tiger habe ich Pinterest unsicher gemacht – die folgende Idee stammt also von dort und ist in meinem Account auch verlinkt (den Link dorthin findet ihr ganz am Ende des Beitrags).

Der Tiger hat im Grunde alles alleine gemacht und es ist echt toll, dass er mittlerweile ein sehr großes Interesse an Basetelarbeiten entwickelt hat. Der kleinen Biene habe ich natürlich noch geholfen bzw. es für sie gemacht.

Entschieden haben wir uns für eine Fotoblume und eine Bärkarten.

Für die Fotoblume braucht ihr einen Spies, grüne Farbe, etwas buntes Papier, bunte Muffinförmchen aus Papier und ein Foto. Zuerst haben die Kinder die Spieße grün bemalt. Ich habe ihnen in der Zwischenzeit eine Blume auf buntes Papier gezeichnet. Der Tiger hat die Blume dann alleine ausgeschnitten. Anschließend haben die Kinder dann noch die Muffinförmchen in die Mitte geklebt und auch noch ein Foto dazu. Den Stiel habe ich mit Heißklebe auf die Blume geklebt.

Für die Bärkarte benötigt ihr Papier in zwei verschiedenen Farben, einen Pommel und Augen.

Ich habe auf den bunten Papieren die Kopfform aufgemalt (zum Aufklappen) und auch noch Kreise für die Ohren und die Nase. Der Tiger hat alles wieder alleine ausgeschnitten. Anschließend haben wir dann alles zusammengeklebt – das Ergebnis seht ihr ein Bild weiter. Vor einigen Tagen haben wir dann noch den Mund auf gemalt und die Karteninnenseite beschriftet.

Hier zeige ich euch noch das Ergebnis unserer Bastelarbeiten:

Die Kinder freuen sich schon sehr auf morgen, wenn sie die Bastelarbeiten dann dem Papa schenken können. Bis jetzt haben sie nichts verraten – wir haben aber auch immer vormittags gebastelt und ich habe anschließend alles verräumt, so dass sie bis am Abend nicht mehr daran gedacht haben.


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19 - 21 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 21 Monaten…

  • ..hast du aktuell etwa 10kg und trägst 80/86
  • ..bist du seit gut 2 Monaten tagsüber trocken und sauber und auch nachts brauchen wir seit 2 Wochen keine Windel mehr
  • ..sprichst du richtig viel (würde so um die 70-100 Wörter schätzen) und auch bereits 3-Wort-Sätze – aber nur, wenn wir „unter uns“ sind
  • ..verstehst du im Grunde schon alles
  • ..stillst du nach wie vor sehr gerne und forderst es tagsüber auch immer wieder ein
  • ..schläfst du nach dem nächtlichen Abstillen endlich besser
  • ..läufst du am liebsten selber (Autositz und Fahradsitz werden neuerdings auch boykottiert, im Buggy bleibst du schon lange nicht mehr sitzen..)
  • ..kannst du mit Gabel und Löffel essen, zeigst es aber selten
  • ..ziehst du dich selbstständig aus
  • ..übst du fleißig, dich auch wieder alleine anzuziehen
  • ..putzt du gerne deine Zähne, nachputzen lassen hingegen magst du überhaupt nicht
  • ..malst und zeichnest du richtig gerne
  • ..hilfst du gerne bei täglichen Hausarbeiten mit
  • ..magst du sämtliche Tiere, so lange sie genug Abstand zu dir haben
  • ..geht die Sonne auf, wenn du lachst
  • ..wickelst du jeden (aber vor allem den Papa) mit deinen großes Kulleraugen um den Finger
  • ..läufst du gerne davon und lachst dabei
  • ..kletterst du überall hoch
  • ..sind deine Interessen sehr vielfältig
  • ..befindest du dich bereits mitten in der Autonomiephase (die wie erwartet stärker ausgeprägt ist als beim Tiger)
  • ..weißt du genau, was du möchtest und kommunizierst das auch
  • ..kannst du schon richtig gut springen und liebst unser Trampolin
  • ..verdrückst du Unmengen an Beeren
  • ..bist du eine sehr unkomplizierte Esserin geworden
  • ..fährst du gerne BobbyCar, Rutschauto und Puky-Käfer
  • ..möchtest du gerne schon Fahrrad fahren wie dein Bruder
  • ..hast du deinen ganz eigenen Kleidunsstil

Der letzte Beitrag über den Entwicklungsstand unserer kleinen Biene ist ja jetzt schon einige Zeit her, daher ist die Liste etwas länger geworden. Es hat sich einfach soo viel getan bei ihr in den letzten Monaten, aus dem kleinen Baby ist mittlerweile ein selbstbewusstes, charakterstarkes Kleinkind geworden. Ich kann es auch gar nicht glauben, dass wir in 3 Monaten schon den zweiten Geburtstag unserer kleinen Biene feiern!


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Alltag

Tagebuchbloggen im Juni

Unser entspannte Nacht endet heute gegen 5 Uhr – der Tiger steht auf und darf seine halbe Stunde fernsehen, mit der kleinen Biene knautsche und stille ich noch etwas im Bett, gegen 5:30 Uhr stehen wir dann auch auf. Ich mache mich fertig für den Tag, die Kinder haben noch keine Lust dazu. Stattdessen wird dann gleich fleißig gemalt.

Danach müssen die Kinder natürlich ordentlich gewaschen werden *haha*, da bietet sich das Fertigmachen für den Tag gleich an.

Nach dem Aufräumen sind wir schon richtig hungrig. Die Kinder wünschen sich zum Frühstück Haferflocken-Waffeln mit frischen Erdbeeren aus dem Garten.

Danach beschäftigen sie sich etwas miteinander und ich nutze die Zeit und kümmere mich schnell um die Wäsche, dann wird wieder gemeinsam gespielt.

Den heutigen Vormittag nutzen wir zum Einkaufen, also schwingen wir uns aufs Fahrrad und fahren unsere Runde. Dazwischen darf etwas Leckeres natürlich nicht fehlen.

Zu Hause angekommen bleiben wir dann noch etwas vorm Haus, weil der Hausmeister gerade Hecken schneidet. Passend zur Mittagszeit gegen 12 Uhr gehen wir dann rein und kochen. Keines der Kinder möchte beim Kochen helfen, stattdessen schauen sie gemeinsam Bücher an und sausen etwas durch die Wohnung bzw. beobachten sie noch den Hausmeister vom Fenster aus.

Heute gibt es Vollkorn-Nudeln mit Kohlrabicremesauce und Salat.

Auch nach dem Essen sind die Kinder noch sehr beschäftigt und so räume ich auf und nutze die Zeit auch gleich für etwas Haushalt.

Gegen 13:30 Uhr geht es dann wieder einmal viel zu spät für die kleine Biene ins Bett. In der Zwischenzeit bastle ich mit dem Tiger das Geschenk für Vatertag fertig (das meiste haben wir mit der Biene vor ein paar Tagen gemeinsam gebastelt – ich zeige es euch die kommenden Tage noch) und wir haben noch gekuschelt und gelesen und ich nebenbei etwas gedöst.

Um 15 Uhr ist die kleine Biene wieder wach. Wir essen noch eine Kleinigkeit und düsen dann auf den Spielplatz. Es schaut etwas nach Regen aus, deswegen haben wir uns dann gegen unseren Schrebergarten entschieden. Die Oma kommt dazu und auch der Papa kommt gleich nach der Arbeit nach. Dort bleiben wir den restlichen Nachmittag.

Gegen 18:30 Uhr müssen wir etwas nach Hause stressen, weil um 19 Uhr dann der Elternabend vom Kindergarten aus beginnt. Um kurz nach 21 Uhr bin ich wieder daheim und esse eine Kleinigkeit bzw. lerne ich dann, bis ich um 23 Uhr dann ins Bett falle.

Heute hatten wir wieder einen richtig tollen, gemütlichen Tag, der unseren Alltag sehr, sehr gut beschreibt.

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Verlinkt bei Frau Brüllen, die heute am 5. des Monats wieder zum Tagebuchbloggen aufruft.

#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · 19 - 21 Monate · Vorbereitete Umgebung

Unser Waschtisch 2.0

Im letzten halben Jahr hat sich in unserer Wohnung sehr viel getan und daher zeige ich euch ab heute in mehreren Beiträgen wieder einmal Auszüge unserer Wohnung, die wir speziell für unsere Kinder eingerichtet haben. Im Hinterkopf hatten wir dabei immer den Gedanken Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun“! Wichtig ist uns also, dass unsere Kinder in der Wohnung so viel wie möglich selbstständig machen können. Ich muss allerdings zugeben, dass es für mich mit zwei Kindern eine große Herausforderung ist, die Umgebung für beide Kinder altersgemäß zu gestalten. Wichtig ist mir auch noch zu erwähnen, dass ich mich in die Welt Montessoris einfach selbst eingelesen habe, daher verwende ich bewusst den Ausdruck „montessori-inspiriert“, denn ich habe die Lehren so umgesetzt, wie es für uns passend und räumlich wie auch finanziell im Bereich des Möglichen ist.

Heute starte ich mit dem Bad und zeige euch unseren Waschtisch. Bereits für den Tiger habe ich *damals den Waschtisch* gestaltet und genau so wie der Tiger damals, liebt unsere Biene den Waschtisch sehr. Der Tiger benützt ihn mit und so gibt es manchmal Platzprobleme. Gemeinsam Zähneputzen klappt noch ganz gut, doch wenn beide Kinder gleichzeitig Hände waschen wollen, kann das schon mal in einen kleinen Streit ausarten. Ich achte auch sehr darauf, dass wir Zahnbürsten und Zahnpasten immer im Vorrat zu Hause haben, denn da die Kinder alles zur freien Verfügung haben, verschwindet immer wieder mal etwas und es ist abends wirklich stressfreier, wenn man dann nicht danach suchen muss. Die Zahnbürste des Tigers stelle ich aber auch ganz gerne zum Waschbecken hoch, da die Biene gerne einfach alle Zahnbürsten probiert.

Hier finden die Kinder alles, was sie für ihre tägliche Waschroutine benötigen. Der Tiger holt mit der Kanne Wasser für die Schüssel und schon kann es los gehen mit Zähne putzen. Manchmal kämmt sich unsere Biene, aber sie hat noch so feine Haare, dass das eigentlich noch gar nicht notwendig ist.

Da ich versuche Plastik zu vermeiden, hatten beide Kinder einige Zeit Bambus-Zahnbürsten. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir auf Dauer einfach zu teuer wurde, da beide Kinder gerne auf den Zahnbürste herum beißen und wir sie so ständig ersetzen müssen. Wenn sie etwas älter sind, werden wir es aber wieder mit Bambus-Zahnbürsten versuchen.

Besonders beliebt vor allem bei der Biene ist die Handseife. Sie ist oft lange damit beschäftigt und spielt gerne mit dem Seifenschaum. Ich achte darauf, dass es sich um eine Naturseife ohne Zusatzstoffe handelt.

Passend zum Thema zeige ich euch als nächstes die Töpfchenecke unserer kleinen Biene und erzähle euch ein wenig über ihren windelfrei-Weg.

In der Kategoie „Vorbereitete Umgebung“ findet ihr übrigens alle Beiträge, die ich bis jetzt zu dem Thema verfasst habe.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Bäcker

So oft wie möglich backen wir unser Gebäck selber. Schon ganz lange hilft der Tiger dabei begeistert mit und freut sich immer riesig auf das Formen von Weckerl. Heute, wie auch bereits *gestern*, war ich nebenbei arbeitslos und so hatte ich Zeit, einige Fotos zu machen, die ich euch heute wieder zeige.

Immer wenn ich den Tiger so ganz alleine werkeln lasse, ist er während des Tuns immer völlig vertieft, in einem Flow und er ist danach immer sooo unsagbar stolz auf sich selbst. Durch solche Tätigkeit ermöglicht man seinem Kind ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Kind fühlt sich als vollwertiges Mitglied innerhalb einer Gemeinschaft (in dem Fall die Familie) und kann so einen wichtigen Beitrag für alle leisten.

*Tipps für das gemeinsame Backen* oder für das Arbeiten *mit zwei Kindern in der Küche* oder warum Gebäck backen einfach *ein tolles Sinneserlebnis* sein kann verlinke ich euch hiermit.


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#MontessoriEntdecker · -> 4 Jahre · Praktisches Leben

Mein kleiner Gärtner

Diese Woche waren wir im Baumarkt und haben uns für die nächste Pflanzenrunde auf dem Balkon ausgestattet. Der Tiger war überall topmotiviert dabei und hat die Pflanzentröge vorbereitet und die Pflanzen anschließend verpflanzt. All das hat er ganz alleine geschafft und er war unendlich stolz darauf. Ich hatte daneben genug Zeit für ein paar Fotos und diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Unser Tiger ist heuer grundsätzlich sehr interessiert an der Gartenarbeit und auch motiviert überall zu helfen. Er stellt immer wieder spannende Fragen und denkt auch von sich aus auch an das Gießen und Pflegen unserer Pflanzen. Im Garten hat er ein eigenes kleines Beet, aber das zeige ich euch ein anderes mal.


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-> 4 Jahre · Entwicklung · Gedanken

Bin ich bereit für den Kindergarten?

Wie ihr wisst, betreue ich beide Kinder zu Hause und es ist mir wichtig, sie frei entscheiden zu lassen, wann sie in den Kindergarten gehen möchten. Vor einiger Zeit war es beim Tiger so weit und so meldeten wir ihn an. Er hat bereits viele Freunde vom Spielplatz (darunter mittlerweile sogar einen besten Freund), die bereits in den Kindergarten gehen – wir haben also bereits am Anmeldeformular unsere Wunschgruppe angegeben.

Seit März warten wir auf einen Bescheid, ob es klappt oder nicht. Der Tiger war in der Zwischenzeit durch diese Ungewissheit auch der Meinung, er geht niemals in den Kindergarten – auf keinen Fall geht er irgendwohin ohne mich! Ich habe alles sehr locker gesehen und dem Tiger das auch so kommuniziert. Er soll er sich einfach mal ansehen und wenn es ihm nicht gefällt, kann er immer noch ein Jahr daheim bleiben (in Österreich ist das letzte Kindergartenjahr verpflichtet). Er allerdings blieb bei seiner Meinung, dass er nicht in den Kindergarten gehen wird. Heute kam nun der langersehnte Brief und er wurde tatsächlich in der favorisierten Gruppe genommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr sich der Tiger gefreut hat, nun jeden Tag mit seinen Freunden spielen zu können. Er hat auch von sich aus das Kindergartenbuch geholt, das er bis jetzt immer verweigert hat, und wir haben lange darin gelesen und intensiv darüber gesprochen. Es war soo unglaublich schön, ihn so freudestrahlend und voller Aufregung und Vorfreude zu sehen!

Und dann ist da noch mein kleines Mama-Herz, das sich zwar unendlich mit dem Tiger freut, aber das auch gleichzeitig sehr traurig ist.. Das den kleinen Tiger gerne noch ein Jahr bei sich hätte (würde ich niemals machen, wenn er von sich aus gehen will) und das sich fragt, ob es dem kleinen Tiger genug Sicherheit, genug Selbstvertrauen und genug Mut mit ins Leben gegeben hat. Das den kleinen Tiger immer noch als das kleine, sehr sensible und so leicht verletzliche Kind von vor 2 Jahren sieht, das er nun aber absolut nicht mehr ist!

Ja, den heutigen Abend verbringe ich mit gemischten Gefühlen und ich hoffe einfach sooo sehr, dass ich unserem Tiger so viel Liebe und Sicherheit geschenkt habe, dass er immer zu mir kommt, wenn etwas vorgefallen ist oder wenn ihn etwas bedrückt. Denn das erste Mal in unserem gemeinsamen Leben habe ich es nicht selber in der Hand Ich muss ihn wirklich ein großes Stück weit loslassen und das Vertrauen haben, dass alles gut ist! Und das ist für mich alles andere als leicht, auch wenn ich weiß, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Er ist so ein richtig tolles Kind, geht stark, selbstsicher, offen und mit so viel Freude durch das Leben. Er kann sich mittlerweile durchsetzen und für seine Wünsche einstehen. Und gleichzeitig ist er immer noch sensibel und nimmt sich vieles sehr zu Herzen. Aber egal was kommt, wir werden immer für ihn da sein!

Im Herbst beginnt eine spannende Zeit für uns, denn auch unser Alltag wird komplett über den Haufen geworfen und vielleicht tut unserem Alltag ja etwas Struktur und Regelmäßigkeit sehr gut – obwohl ich mich richtig daran gewöhnt habe einfach so in den Tag zu leben. Ich freue mich auch gleichzeitig auf die Qualitätszeit mit unserer Biene, die sie so in der Form einfach noch nie hatte.

Die Zeit nimmt also seinen Lauf und eine neue spannende Phase unseres Lebens beginnt! Ich bin sehr gespannt und bin aber trotzdem richtig froh, dass wir noch einige Monate bis dahin unseren „in den Tag hineinleben“ – Alltag genießen können!

Aber um noch einmal zur Anfagsfrage zurück zu kommen – bin ich bereit für den Kindergarten? Ich weiß es nicht und um ehrlich zu sein, es ist auch nicht wichtig, denn der Tiger ist es und das ist das einzige, was in dem Fall zählt.


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Alltag

Meine Freitagslieblinge am 09.03.2018

Im Zuge der Freitagslieblinge lasse ich meine letzte Woche etwas Revue passieren – eine für mich gefühlte ewig lange Woche, eine sehr emotionale Woche. Donnerstag Abend letzte Woche hab ich mich beim Volleyballtraining verletzt und so verbrachte ich die halbe Nacht von Donnerstag auf Freitag im Unfallkrankenhaus, auch den Freitag Vormittag und für Montag wurde meine OP angesetzt. Eine komplett neue Erfahrung für mich – und ein hoffentlich einmaliges Erlebnis!

Lieblingsessen der Woche
Da die kleine Biene über Nacht bei mir im Krankenhaus blieb, war es mir vor allem wichtig, dass alles milchfrei war, da Milcheiweiß in die Muttermilch übergeht und unsere Biene davon Bauchweh bekommt. Sie weint ja grundsätzlich nicht viel, daher war ich mir sicher, dass es kein Problem gab, sie über Nacht bei mir zu behalten – das Essen war meine einzige Sorge. Doch die Krankenhauspfleger waren wirklich sehr bemüht und es hat super geklappt mit dem Essen und es war außerdem noch wirklich lecker – ich war richtig positiv überrascht!

Lieblingsbuch der Woche
Insgeheim hatte ich mich schon etwas gefreut, dass ich jede Menge Zeit zum Lesen habe, in Wirklichkeit habe ich die Tage im Krankenhaus nicht ein Wort gelesen – stattdessen bin ich etwas zum Fernsehen gekommen!

Lieblingsmoment mit den Kindern
Grundsätzlich verbringe ich ja die meiste Zeit mit den Kindern, Qualitätszeit für jedes einzelne Kind ist da oft wirklich rar – vor allem für unsere Biene. Da sie im Krankenhaus bei mir übernachten durfte, hatte ich mal richtig Zeit für sie ganz alleine. Die kleine Biene wachte bereits um 4:30 Uhr auf und so hatten wir bis 7:30 Uhr jede Menge Zeit gemeinsam, danach ist sie nochmal eingeschlafen. Sie hat die Zeit sichtlich genossen und ich auch sehr!

Lieblingsmoment für mich
Trotz allem war diese Woche eine Aneinanderreihung toller Momente für mich! Von dem Zeitpunkt des Unfalls bis jetzt habe ich so tolle Menschen um mich herum, die mir helfen, die mich unterstützen, für mich da sind und an mich denken. Aber auch im Krankenhaus fühlte ich mich zu jeder Zeit so gut aufgehoben – alle waren so freundlich und sehr bemüht. Ich bin froh, dass die Woche so gelaufen ist und das habe ich jedem einzelnen zu verdanken!

Lieblingsinspiration der Woche
Ich habe diese Woche ein tolles Instagram-Profil entdeckt, da müsst ihr unbedingt vorbei schauen – Kerstin von „Kleiner Herr Kohlrabi“! Auf ihrem *Instagram Profil* hat Kerstin richtig tolle Fotos von liebevoll gestalteten Gerichten für Kinder. Und neben dem tollen Insta-Account hat sie auch noch einen Blog *Kleiner Herr Kohlrabi* mit leckeren Rezepten – beides ist noch ganz frisch und neu, aber ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Nun ist diese aufregende Woche, mit meinen persönlichen Höhen und Tiefen rum und ich bin ehrlich gesagt ganz schön froh. Ich habe noch 5 Wochen einen Gips, der mehr einschränkt als erwartet.. Ich nehme mir jetzt noch diese Wochen und gehe alles sehr ruhig an und schlafe viel, damit ich dann wieder richtig fit bin. Sobald es mir die kommenden Tage jetzt endlich wieder besser geht, freue ich mich auf ganz viel Qualitätszeit mit den Kids!


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Verlinkt bei BerlinMitteMom

..für Kinder · Buchempfehlungen · Do It Yourself

Unsere Jahreszeitentische im Winter

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal die Jahreszeitentische lieben gelernt und der Winter bietet durch die Adventszeit viele tolle Möglichkeiten zur Gestaltung. Bevor es jetzt schon wieder weitergeht mit Frühling und Ostern, zeige ich euch noch schnell unsere Jahreszeitentische im Winter.

Nikolaus
Gleich zu Beginn der Adventszeit ist der Nikolaustag. Der schaut bei uns etwas anders aus, als bei vielen anderen Familien. Ich verrate euch nämlich ein Geheimnis – jedes Jahr zu dieser Zeit bin ich Frau Nikolaus!! Ja, mein Mann verkleidet sich seit Jahren als Nikolaus und bereitet anderen Kindern eine Freude. Unsere Kinder dürfen ihm auch beim Umziehen zuschauen und der Tiger war heuer ganz fasziniert. Gemeinsam haben wir die Geschichte des heiligen Nikolaus gelesen und so auch besprochen, warum sich der Papa als Nikolaus verkleidet. Am Nikolaustag bastelte ich mit den Kindern Nikolaus Mützen und vor allem der Tiger war sehr stolz darauf, wie der Papa zu sein. Beide Kinder hatten riesen Spaß damit und sind noch Tage später damit herum gelaufen.

Die Weihnachtsgeschichte
Nach Nikolaus dekorierten wir unser Jahreszeiteneck um und bereiteten uns so auf Weihnachten vor. Die 14 Tage bis dorthin habe ich dem Tiger mit dem 14 Holzscheiben veranschaulicht – jeden Tag durfte er Josef und Maria eine Scheibe vorrücken. In der Zeit beschäftigten wir uns mit der Weihnachtsgeschichte und warum wir Weihnachten feiern. Die Bücher dazu findet ihr *hier*.

Winter
Nach dem Dreikönigstag wurde es Winter auf unserem Jahreszeitentisch. Ich muss gestehen, dass ich da heuer nicht besonders kreativ war und daher ist er sehr einfach. Die Kinder hatten mit diesem Tisch aber sehr viel Freude und er wurde ständig bespielt und umgebaut. Besonders die Tücher findet unsere Biene großartig und versteckt sich sehr gerne damit. Die Wintertiere bekamen auch immer wieder neue Behausungen und so ist bis jetzt unser Jahreszeiteneck durchwegs chaotisch *haha*.

Jetzt wird es aber schön langsam höchste Zeit für die Ostervorbereitungen – die Ideen zeige ich euch dann auch wieder!

Die Jahreszeitentische auf einem Blick:


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