-> 3,5 Jahre · ..für Kinder · 13 - 15 Monate · Buchempfehlungen · Freies Spiel / Artwork

Dem St. Martin zur Ehr!

Es ist so weit – morgen am 11.11 ist der St. Martinstag! Heuer interessiert sich unser Tiger zum ersten Mal sehr für diesen Tag und ich bin natürlich mit großer Motivation diesem Interesse nachgegangen. Heute habe ich einen umfangreichen Beitrag für euch, wie wir die Zeit vor St. Martin gestaltet haben.

Zur Vorbereitung für diesen tollen Tag habe ich ein Buch besorgt und wir haben unseren Jahreszeitentisch passend gestaltet.

Das Buch „Mein Buch von St. Martin“ ist wirklich kleinkindgerecht aufgebaut. Die Illustrationen sind in einem realen Stil gehalten und die Texte erzählen kurz die Geschichte des St. Martin. Vorne und hinten befindet sich auch der Text bzw. die Noten für Lieder. Das bekannte Laternenlied kann unser Tiger mittlerweile selbst singen. Im Buch sind Stoffe eingearbeitet, damit die Kinder den Unterschied zwischen dem Mantel des St. Martin und den Lumpen des Bettlers auch spüren und es somit greifbarer ist. Auch die Gänse kann man streicheln, was unserer Biene sehr gut gefällt. Laut Angaben ist das Buch für Kinder ab 2 Jahren geeignet. Da unser Tiger nicht der Geduldigste ist, passt es aber für ihn einfach perfekt was die Länge der Texte und den Inhalt betrifft.

Auch unser Jahreszeitentisch ist passend zum Festtag dekoriert. Hauptbestandteil sind diesmal natürlich die Figuren – ein Pferd und eine Gans (von Schleich) und unser St. Martin-Püppchen (von Goki).

Den Stall für die Gans hat unser Tiger selbst (mit wenig Hilfe von mir) gebaut – sein erstes Werkstück, seit er seine neue Werkbank hat. Und er ist sooo stolz drauf!

Beide Kinder spielen sehr gerne mit dem Jahreszeitentisch. Der Tiger spielt die St. Martinsgeschichte des Buches nach, unsere Biene probiert eifrig die Figuren hinzustellen.

Bis jetzt haben wir die Laterne jedes Jahr mit der Spielgruppe gebastelt und es fand auch dort ein kleiner Umzug statt. Da das heuer leider ausfällt, haben wir uns einfach unsere eigene Laterne gebastelt.

Da sich für uns nicht wirklich was ergeben hat, haben wir heute kurzerhand unser eigenes kleines Familie-Laternenfest veranstaltet. Die Kinder waren soo begeistert und sind über eine Stunde mit ihren Laternen durch die Gegend gerannt. Der Tiger bekam ein Teelicht in seine Laterne, für unsere Biene gab es heuer dann doch lieber noch ein LED-Licht. Unser Tiger war daher auch sehr stolz, dass er eine echte Kerze in seine Laterne bekommen hat.

Wir haben dann noch im Halbdunkeln das Laternenlied gesungen und die Martinsgeschichte gelesen.

Anschließend haben wir dann noch unsere Kekse, die wir am Nachmittag gemeinsam gebacken haben, genossen.

Obwohl der Tiger zuerst sehr enttäuscht war (ich ehrlich gesagt auch), dass das Fest bei der Spielgruppe ausfällt, haben wir das beste daraus gemacht und einen richtig schönen Nachmittag/Abend verbracht. Der Tiger möchte morgen gleich wieder am Abend mit der Laterne nach draußen gehen!

Ich finde es soo toll, dass sich unser Tiger heuer für diese Festlichkeiten erstmals interessiert und auch viele Fragen dazu stellt. Das Buch des St. Martin mag er richtig gerne und wenn wir lesen, muss dieses immer als erstes gelesen werden. Ich freue mich schon riesig auf die kommenden festlichen Tage!


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13 - 15 Monate · Entwicklung

Unsere Biene – mit 14 Monaten…

  • ..ziehst du gerne deine Socken/Patschen aus
  • ..probierst du immer selbst Haube aufsetzen – manchmal klappt es schon
  • ..findest du es wahnsinnig lustig, uns zu füttern
  • ..putzt du mir auch gerne die Zähne, allerdings magst du es nicht besonders, wenn ich dir putzen will
  • ..ist die Taschentuchpackung sehr spannend für dich
  • ..läufst du lachend davon, wenn ich die Worte „wickeln“ oder „anziehen“ erwähne
  • ..holst du dir immer schon Besteck, wenn ich Essen zum Essstisch bringe
  • ..klappt das Essen mit dem Löffel schon ganz gut
  • ..kletterst du überall problemlos hinauf – auch auf das Stockbett oder die Arbeitsfläche – und auch wieder herunter
  • ..stillst du momentan wieder sehr viel
  • ..hast du aktuell 12 Zähne
  • ..sind unsere Nächte nach wie vor seeeehr anstrengend..
  • ..trinkst du sehr gerne Wasser aus deiner neuen Wasserflasche
  • ..schaffst du erste Steckspiele
  • ..schaufelst du gerne Sand in einen Kübel
  • ..versucht du zu hüpfen – das schaut sehr lustig aus
  • ..bettelst du immer Süßes und Saft vom großen Bruder ab
  • ..stellst du die Schleich-Tiere schon bewusst auf die Füße
  • ..liebst du das Umblättern von Bücher

Tag für Tag vergeht und schon ist wieder ein ganzer Monat herum. Du verzauberst uns alle mit deinem Lächeln jeden Tag aufs Neue und ich genieße unsere intensive Zeit sehr, denn momentan bist du wieder ein richtiges Mama-Kind. Wenn du doch bloß ein klein wenig besser schlafen würdest…

Die Idee für den Beitrag habe ich von meiner liebe Bloggerfreundin Gertraud von Kleine Mami!

Ausbildung · Ernährung

Meine ersten Praxisstunden!!

Es ist so weit, ich habe mit meinen Ausbildungsstunden begonnen! Im Zuge meiner Ausbildung zur Dipl. Ernährungstrainerin muss ich gesamt 100 Praxisstunden absolvieren.

Diese Woche begleitete ich meinen Mann, meine Mama und ihren Freund durch eine Basenfastenwoche. Ziel ist es, eine ganze Woche lang auf jegliche Säurebildner zu verzichten. Da unsere übliche Ernährung aus sehr vielen Säurebildnern besteht, kann eine basische Woche sehr zum positiven Allgemeinempfinden beitragen und den Startschuss dafür geben, gesündere Ernährungsgewohnheiten in den Alltag einzubauen.

Bereits im Jänner biete ich ganz offiziell meine nächste begleitete Basenfastenwoche im Zuge meiner Ausbildung an und ich freue mich auf eure Teilnahme!

In dieser Woche erwartet euch ein Vortrag mit Unterlagen über das spannende Thema der Säuren und Basen (da kochen wir auch eine einfache, basische Mahlzeit zusammen), eine WhatsApp-Gruppe mit viele Infos und Rezepten und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, zum gegenseitigen Austausch und Motivation und abschließend noch ein Treffen mit Rückblick auf die Basenwoche und einigen Ideen, wie ihr eine basische(re) Ernährungsweise in den Alltag einbauen könnt. In der Basenfastenwoche berücksichtige ich natürlich jegliche Nahrungsmittelallergien bzw. Unverträglichkeiten – ihr müsst mir nur bitte vorher Bescheid geben.

Die letzte Woche hat mir auf alle Fälle super viel Spaß gemacht und ich habe auch von meinen Teilnehmern durchwegs positives Feedback erhalten. Ich freue mich daher wirklich schon sehr auf die nächste Möglichkeit, meine Interessenten in der Basenfastenwoche im Jänner begleiten zu dürfen.

Bei Interesse meldet euch einfach bei mir!


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..für Kinder · 0 - 03 Monate · 04 - 06 Monate · 07 - 09 Monate · 10 - 12 Monate · Buchempfehlungen

Bücher im ersten Jahr

Bereits das ganze erste Jahr über haben unsere Biene ihre Bücher begleitet und sie hat das Angebot begeistert angenommen. Heute stelle ich euch die Lieblingsbücher unserer Biene im ersten Jahr vor und ein paar Gedanken von mir, warum ich diese Bücher ausgewählt habe.

Schwarz/Weiß – Bücher für die Allerkleinsten
Neugeborene sehen noch nicht so wie wir, ganz kleine Baby bevorzugen daher Bücher mit hohen Kontrasten. Anfangs schwarz-weiß, nach einigen Wochen kommen dann die ersten Farben hinzu. Von Vorteil sind klare Linien ohne viel drum herum, so kann das Baby gut erste Gegenstände fokussieren und kennen lernen.

Ich habe unserer Biene im ersten halben Jahr folgende Bücher angeboten:

Vor allem das Buch mit den Formen mochte sie wirklich sehr sehr gerne.

Nach etwa einem halben Jahr habe ihr dieses Buch besorgt:

Es zeigt Babys in schwarz/weiß in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Texte dazu finde ich etwas fragwürdig.. Wir haben ihr einfach erzählt, was auf den Bilder zu sehen ist. Auch der Tiger hat dieses Buch einige Male mit angesehen, er fand die Emotionen der Babys sehr spannend.

Fotobücher
Danach suchte ich nach Bücher, die Fotos beinhalten. Die Realität zu zeigen ist in den ersten Lebensmonaten und -jahren sehr wichtig, da kleine Kinder noch nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Diese Bücher hat daher unsere Biene in ihrem Bücherkörbchen:

Realistische Darstellungen
Wenn es keine Fotos sind, achte ich auf realistische Darstellungen. Angezogene Tiere oder so meide ich in den ersten Jahren, wie auch beim Tiger (auch wenn es bei der Biene natürlich nicht mehr so gut klappt..). Beim Tiger beginnt es übrigens jetzt mit 3,5 Jahren langsam, dass er nicht reale Dinge in Büchern bewusst wahrnimmt und als diese auch einordnen kann – aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Dieses Buch mag unsere Biene sehr gerne:

Unsere Biene findet auch Bücher mit flauschigen Bereichen sehr toll und „streichelt“ vorsichtig.

Hör mal Bücher
Elektronisches Spielzeug gibt es bei uns zu Hause nach wie vor nicht. Allerdings habe ich vor Kurzem diese Hör mal Bücher entdeckt und zwei besorgt. Die Bücher spielen per Druck auf einen unauffälligen Punkt in der Natur aufgenommene, also reale Geräusche.

Ich kann diese Bücher besonders mit zwei Kleinkinder empfehlen. Diese Bücher kann unser Tiger gemeinsam aktiv mit der Biene anschauen. Er drückt die Geräuschpunkte und unsere Biene ist sehr begeistert. Ich schaue ihnen gerne zu, wenn sie gemeinsam diese Bücher anschauen!

Gemeinsam lesen
Sonst war unsere Biene natürlich sehr oft dabei, wenn ich mit dem Tiger gelesen habe. Seit sie mobil ist, ist gemeinsames Lesen allerdings oft sehr schwierig.. Außerdem findet sie herum blättern natürlich sehr spannend und so schauen wir immer eher kurz, aber öfter am Tag gemeinsam Bücher an. Ich freu mich schon sehr, wenn unsere Biene auch zuhören und mitschauen möchte.

Aktiv mit dabei
Momentan lesen wir unserer Biene noch nicht vor, sondern zeigen ihr einfach, was zu sehen ist. Mittlerweile fängt sie selbst an, mit dem Finger auf etwas zu zeigen und wir benennen es.

Es ist einfach soo spannend, wie sich alles nach und nach entwickelt und ich bin schon sehr gespannt, wie sich in ihre Interessen in Bezug auf Bücher entwickeln – vielleicht kommt sie ja nach mir ?!

Wie handhabt ihr das Lesen im ersten Jahr? Welche Bücher könnt ihr noch empfehlen?


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Gedanken

Mein Abschied von unserem dritten Kind..

Es ist 2 Uhr nachts. Ich wandle mit einer immer wieder aufweinenden Biene durch die Wohnung. Seit unser Tiger im Schlafzimmer schläft, muss ich immer auf, wenn eines der Kinder weint. Sie kuschelt sich immer wieder zu mir und versucht zu schlafen, doch die unteren Backenzähne und eine Erkältung quälen sie und so findet sie nicht in den Schlaf. So gehe ich mit ihr, von Raum zu Raum, die Zeit vergeht nur langsam. Immer wieder mal schläft unsere Biene ein wenig ein, an mich gekuschelt und ich hoffe jedesmal, dass sie diesmal besser schlafen kann. Dennoch genieße ich ihre Nähe.

Meine Gedanken kreisen um unser drittes Kind, das ich mir noch wünsche – allerdings weiß ich mittlerweile, dass es nicht mehr wirklich in unsere Familie passt. Dieses dritte Kind hat monatelang so viel Raum in meinen Gedanken eingenommen, dass ich fast auf die Gegenwart vergesse. *Nacht für Nacht für Nacht* war ich unter anderem auch deshalb so verzweifelt, weil ich nicht wusste, wie ich noch ein drittes Baby schaffen sollte – und wer könnte mir schon garantieren, dass es besser schläft als unsere beiden Nachteulen?! Meinem Mann hielt ich rund um die Uhr den Rücken frei, um ihm zu zeigen, dass wir es noch mit einem dritten Kind schaffen würden und alles, was nicht klappte, brachte mich oft in Verzweiflung, denn wie sollte unser Alltag mit drei Kindern klappen, wenn er es doch mit zwei schon nicht tut..

Diese Woche war ich (wieder einmal oder noch immer?!) krank, ein Magen-Darm Virus hatte mich diesmal niedergestreckt und mir mit aller Deutlichkeit meine körperlichen Grenzen aufgezeigt – kurz gesagt, es ging eigentlich gar nichts mehr..

Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken..! Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, gibt es zwar tief in mir den Wunsch eines dritten Kindes oder eher nach einer großen Familie, doch ich möchte nicht mehr schwanger sein, oder eine Geburt erleben, oder nochmal wieder „von vorne beginnen“. Ich erlebte zwei richtig schöne Schwangerschaften und eine *perfekte, selbstbestimmte Geburt*. Ich habe zwei wundervolle Kinder, beide einzigartig und besonders in ihrem Wesen. Unsere Biene als momentan-noch Steinzeit-Baby, aber vor allem unser Tiger als absolutes High-Need-Kind (ich habe ganz bewusst noch nie darüber geschrieben) brauchen mich beide sehr und sie werden mich auch weiterhin ganz intensiv brauchen. Ich habe das Gefühl, für drei Kinder fehlt mir einfach eine Hand.

Und so gehe ich mit unsere Biene im Dunkeln und denke nochmal an unser drittes Kind. Vor einigen Tagen habe ich mich schon unter Tränen davon verabschiedet. Seitdem fühle ich mich sehr frei und erleichtert. Ich kann all den selbst auferlegten Druck ablegen und die Zeit wieder ganz neu genießen. Ich küsse den Kopf unserer Biene und genieße den Augenblick, diese intensive Nähe, dieses Gebraucht-werden und ich bin sehr entspannt – wie auch die Tage und Nächte davor auch schon.

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#MontessoriEntdecker · -> 3,5 Jahre · Ernährung · Infos · Praktisches Leben

Alles über unsere Esskastanien!

Ich sage euch, ich liebe Kastanien! Das ist wirklich keine Untertreibung, ich könnte mich ausschließlich von Kastanien ernähren und das vermutlich eine ziemlich lange Zeit! Und so gibt es bei uns im Herbst mehrmals die Woche diese leckeren Nüsse. Auch den Kindern schmecken sie wahnsinnig gut und der Tiger hilft motiviert bei der Zubereitung. Heute habe ich einige Infos über die Edelkastanien für euch zusammen getragen, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch seeeeehr gesund!

Wie bereits erwähnt gibt es bei uns mehrmals in der Woche meist abends Esskastanien. Die Zubereitung ist sehr einfach. Kastanien etwas einschneiden (das ist sehr wichtig, da sie förmlich explodieren, wenn sie nicht vernünftig eingeschnitten sind) und dann gibt es viele Möglichkeiten sie zu braten. Ich habe mir dafür vor einigen Jahren extra einen Kastanienbräter besorgt und er hat sich bis jetzt wirklich schon ausgezahlt. Grundsätzlich lasse ich gerne die Finger von Geräten, die nur einen einzigen Verwendungszweck (und dann auch noch für eine zeitlich begrenzte Dauer im Jahr) haben, doch wenn es um Kastanien geht.. Tja..! Sie können aber genauso gut im Backrohr gebacken werden. Im Bräter müssen wir sie immer wieder wenden, da die Kastanien sonst schwarze (sehr knusprige) Flecken bekommen und wir besprühen sie auch immer wieder mit Wasser. Beides macht unser Tiger und wehe ich vergesse ihm zu sagen! Nach etwa einer halben Stunde sind sie dann fertig.

Kastanien gehören zu den Nüssen, haben allerdings einen geringeren Eiweiß- und Fettanteil als andere Nüsse. Sie sind jedoch sehr reich an Ballaststoffen und enthalten viele lebenswichtige *Mineralstoffe* wie Kalium, Natrium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Dazu sind enthalten sie noch *Vitamine* wie Carotin, viele B-Vitamine, Pantothensäure, Vitamin C und Vitamin E. Die enthaltene Palmitinsäure und Ölsäure gelten als herzfreundliche Fette. Kastanien sind glutenfrei.

Dank des hohen Gehalts an B-Vitaminen und Phosphor wirken sie sehr nährend und ausgleichend für das Nervensystem. Daher werden sie bei geistiger und körperlicher Erschöpfung empfohlen. Abends sorgen Kastanien durch die Aminosäure Tryptophan für Entspannung und leichteres Einschlafen. Außerdem sind Kastanien basenüberschüssig und helfen unsere oft übersäuerte Ernährung auszugleichen. Die Kombination von Kalzium und Phosphor stärkt Knochen und Zähne, daher auch sehr für Kinder und ältere Menschen zu empfehlen.

In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar – allerdings habe ich da kaum Erfahrung, da wir sie einfach immer gebraten verspeisen *haha*. Man kann Kastanien aber auch noch kochen und pürieren oder zu Pasteten, Suppen, Füllungen, Eintöpfen oder Vorspeisen geben. Es gibt auch Kastanienmehl, das auch in Polenta, Brot oder für Kekse verwendet werden kann.

Esskastanien sind also wahre Nährstoffpakete, die es gerne öfter geben darf. Sie sind dazu noch super lecker und einfach in der Zubereitung. Zur Herbstzeit gehören für mich Kastanien einfach dazu!

Quellen

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-> 3,5 Jahre · Freies Spiel / Artwork

Drache flieg! Oder doch nicht?

Vor über zwei Monaten habe ich dem Tiger schon vorsorglich und voller Vorfreude einen Drachen besorgt, bzw. er hat ihn sich selbst ausgesucht. Vor 14 Tagen war dann das perfekte Herbst-Windwetter und so durfte der Drache mit hinaus. Kaum am Feld angekommen, stieg der Drache schon in die Luft. Unsere Biene war sehr begeistert, da das lange Band des Drachen fröhlich im Wind tanzte. Augenblicklich fing der Tiger zum Schreien und Weinen an. Der Drache musste also wieder landen und ich setzte mich zum Tiger. Er möchte nicht, dass sein Drachen davon fliegt und auch nach mehrmaligem Erklären und wieder probieren konnte sich unser Tiger nicht beruhigen. Und so endete der erste Drachenflug nach 10 Minuten und der Drache musste wieder in die Wohnung.

Auch bei einem zweiten Versuch mit dem Tigerpapa war unser Tiger sehr aufgelöst und hat nur geweint.. Ich frage unseren Tiger regelmäßig, ob er den Drachen wieder fliegen lassen möchte, doch er verneint jedes mal.. Und so wird unser Drache vermutlich bis nächstes Jahr auf seinen kommenden Flug warten müssen.

Grundsätzlich ist aber Drachen steigen lassen eine super lustige Herbstaktivität und ich freue mich schon darauf, wenn unser Tiger (hoffentlich) auch irgendwann Gefallen daran findet!

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-> 3,5 Jahre · Do It Yourself · Freies Spiel / Artwork

Wir basteln Drachen!!

Letzte Woche habe ich für unseren Tiger eine tolle Bastelarbeit gefunden – wir haben Drachen gebastelt! Heute zeige ich euch eine Schritt für Schritt – Anleitung dazu und vielleicht habt ihr ja auch Lust, auf eure eigenen Drachen.

Für die Drachen braucht ihr:

  • A-Staberl (oder so?) aus dem Bastelbedarf
  • Farbe und Pinsel (wir verwendeten die Farben von Gonis)
  • Kleber (wir klebten mit Heißkleber)
  • Buchbandfolie
  • Seidenpapier (verschiedene Farben)
  • Schere
  • Schnur

Die Holzstaberl mit Farbe und Pinsel bemalen. Unser Tiger war da sehr motiviert bei der Sache und hat alle Staberl alleine bemalt.

Anschließend gut trocknen lassen oder falls es schneller gehen muss, etwas fönen.

Sobald die bemalten Holzstaberl trocken waren, habe ich jeweils 4 mit der Heißklebepistole zu einer Raute zusammen geklebt. Danach habe ich eine Seite mit der selbstklebenden Buchbandfolie beklebt und zurecht geschnitten. In der Zwischenzeit hat unser Tiger mit der Schere das Seidenpapier in kleine Stücke geschnitten. Auch hier war er anfangs motiviert bei der Sache, verlor dann aber doch recht schnell die Geduld und ich musste noch einige Farben schneiden.

Anschließend konnte der Tiger die kleinen Seidenpapierstücke auf die Buchbandfolie am schon erkennbaren Drachen kleben.

Das machte ihm wieder richtig viel Spaß und ich musste gar nicht helfen.

Danach hab ich noch die zweite Seite mit der Buchbandfolie und abschließend noch Schnüre zum Aufhängen bzw. noch eine Drachenschnur unter die Folie geklebt.

Die Drachen sind richtig toll geworden und unser Tiger war seeeehr stolz darauf. Wir haben uns selbst 4 zum Dekorieren behalten und einen wollte unser Tiger unbedingt der Tigeroma schenken. Nun fliegen in unserer Garderobe zwei dieser tollen Drachen…

…und im Wohnzimmer bzw. beim Esstisch weitere zwei!

Wir haben die Drachen über zwei Tage gebastelt. Also am ersten Tag die Holzstaberl bemalt, über Nacht trocknen lassen und am zweiten Tag dann den Rest. Mir gefallen sie richtig, richtig gut und sie passen perfekt zur restlichen Herbstdeko!

Verlinkt bei Creadienstag!

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-> 3,5 Jahre · ..schlafen · 13 - 15 Monate · Bedürfnisorientiert

Nacht für Nacht für Nacht…

Wer uns auf *Instagram* ein wenig folgt, liest ab und an mal von unseren schlaflosen Nächten und meiner Müdigkeit. Lange habe ich auch überliegt, das auf dem Blog zu thematisieren und mich nun entschieden, dass ich über unsere Schlafsituation schreiben möchte.

Seit einer ganzen Weile ist es schon so, dass beide Kinder miserabel schlafen. Jedes Kind für sich wäre nicht das Problem, doch beide Kinder gemeinsam bringen mich mittlerweile an meine Grenzen.. Unser Tiger wird jede Nacht zwischen 2 und 4mal wach. Meist muss er aufs WC und findet dann nicht wieder in den Schlaf und dann kann es schon auch gerne eine Stunde dauern, bis er wieder einschläft. Natürlich möchte er in dieser Zeit nicht alleine sein, so dass ich bei ihm bleibe, wenn es von unserer Biene aus klappt. Etwa gegen 6 Uhr früh beendet er die Nächte. Unsere Biene stillt im Stundentakt, selten schafft sie es mal 2-3 Stunden am Stück zu schlafen. In der zweiten Nachthälfte hat sie fast jede Nacht eine Wachphase, die dann auch mal bis zu drei Stunden dauern kann. In dieser Wachphase ist sie oft gut gelaunt oder möchte laaaange stillen (aber bitte nur in aufrechter Position…) oder weint, weil sie übermüdet ist und nicht mehr stillen möchte… In jedem Fall bin ich mit wach oder döse im Halbwachzustand dahin.. Lange hat mich dieses Schlafverhalten der Kinder nicht weiter gestört und ich habe es guter Dinge als Phase abgetan. Doch die Phase dauert jetzt schon mehrere Monate an und mittlerweile merke ich, dass ich an meine persönlich Grenze gekommen bin. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist leer und nichts geht mehr.. Mittlerweile greift mein *Schlafnotfallprogramm* nicht mehr und ich bin einfach sooo müde, dass ein wenig Ausnahmezustand bei uns herrscht.. Mittags, während des Mittagsschlafs der Biene darf der Tiger Feuerwehrmann Sam schauen, damit ich die Zeit zum Schlafen nutzen kann… Das ist für mich natürlich keine Lösung, da mir die Qualitätszeit mit dem Tiger alleine fehlt, aber ich komme sonst nicht über den Tag.. Meistens wird gejausnet und in der Wohnung erledige ich nur mehr das Notwendigste, meine Ausbildung ist seit Wochen auf Eis gelegt.. Der Tigerpapa unterstützt mich, wo er nur kann, aber auch seine Möglichkeiten sind begrenzt, da beide Kinder absolute Mama-Kinder sind (was ich eigentlich wirklich genieße!), er ja auch den ganzen Tag arbeitet und nachts natürlich auch wach wird bzw. wenn beide Kinder gleichzeitig wach werden, kümmert er sich um den Tiger. Schon länger ist klar, dass sich bei uns etwas ändern muss…

Grundsätzlich bin ja der Meinung, dass Kinder ihren natürlich Schlaf-Rhythmus finden – bei manchen dauert es eben etwas länger.. Beim Babytiger habe ich damals jeden Ratschlag, den ich irgendwie erhalten habe, probiert und war richtig verzweifelt, weil er soo ein schlechter Schläfer war.. Erst mit etwa 1,5 Jahren wurde es langsam besser – ganz unabhängig davon, was ich in der Zwischenzeit ausprobiert habe. Von mehr Licht oder weniger Licht, später oder früher ins Bett, längerer oder kürzerer Mittagsschlaf, etc. war alles dabei – schreien lassen war natürlich niemals eine Option! Allerdings spielte natürlich seine Allergie eine große Rolle, die wir ja lange nicht gefunden haben.

Nun gehört unsere Babybiene auch ganz klar zu den schlechteren Schläfern. Wie immer, wenn es bei uns nicht rund läuft, habe ich mich auf meine Bücher gestürzt und dort nach Rat gesucht – meine Wahl fiel diesmal auf „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Er beschreibt im Kapitel „Schlafverhalten von 10 bis 24 Monate“:

„[…]jedes Kind einen individuellen Schlafbedarf hat. Ein Kind kann nur einschlafen, wenn es müde ist und es wird nur so lange schlafen, wie es seinem Schlafbedürfnis entspricht. Ein Kind, das tagsüber lange schläft, wird also nachts entsprechend weniger Schlaf brauchen […]. Anna schläft am Nachmittag etwa 3 Stunden. Nachts wacht sie nach 6 Stunden Schlaf auf und spielt quietschvergnügt 1 bis 3 Stunden, weil sie ausgeschlafen ist. Die Eltern werden dem Kind nicht gerecht, wenn sie von ihm verlangen , dass es weiterschlafen soll. Anna kann nicht mehr einschlafen.“*
*Zitat aus dem Buch „Babyjahre“ von Remo H. Largo

Auch wenn Anna in dem Fall bereits 2 Jahre alt ist und unsere Biene tagsüber bei weitem nicht so viel schläft, so sind die beiden Situationen doch irgendwie miteinander vergleichbar. Unsere Biene ist ebenfalls nachts sehr ausgeschlafen und möchte eigentlich die Welt entdecken.. Diese Wachphase kann bei ihr wie gesagt bis zu 3 Stunden dauern.. Sie findet nicht mehr in den Schlaf, weil sie einfach ausgeschlafen ist.. Zumindest ist es oft so..

Der Autor des Buches rät, erst mal zu beobachten, wie viel Schlaf das eigene Kind gesamt braucht, wie viele Stunden davon tagsüber, damit es fit und aktiv sein kann und wann die passendste Schlafenszeit ist. Also habe ich angefangen, unsere Biene zu beobachten und ihre Schlafenszeit von 18 Uhr etwas nach hinten zu verlegen auf nach 19 Uhr, lieber erst 19:30 Uhr. Diese erste Veränderung brachte wirklich etwas Besserung, was die stundenlangen Wachphasen betrifft. Wir haben zwar noch immer kaum Nächte ohne Wachphasen, aber sie sind deutlich kürzer geworden. Trotzdem ist die Situation mittlerweile untragbar für mich geworden, denn ich bin nicht nur unendlich müde, sondern auch ständig krank..

Nun werden wir weiterhin an unserer Schlafsituation schrauben, auch wenn ich eigentlich nicht wirklich möchte. Doch so wie es die letzten Wochen und Monate war, kann es nicht bleiben. Wir werden versuchen, ob es besser klappt, wenn wir unseren Tiger wieder zurück ins Schlafzimmer holen. Zum einen können wir mit ihm schneller aufs Klo gehen und er findet hoffentlich gleich wieder in den Schlaf. Zum anderen sind wir da, wenn er unsere Nähe sucht und kann so vielleicht gleich wieder weiter schlafen. Er schläft bei der Tigeroma nämlich immer durch und da darf er bei ihr im Bett schlafen. Außerdem werde ich langsam damit starten, unsere Biene nachts abzustillen. Ich stille unglaublich gerne, doch es belastet meinen Körper sehr.. Ich weiß, dass das nicht ohne weinen klappen wird und so werde ich ihren berechtigten Frust so gut es irgendwie geht begleiten. Bereits zwei Abende konnte sie mit dem Papa ohne stillen einschlafen (ich war da aber komplett außer Haus) und darauf kann ich jetzt (mit hoffentlich nicht allzu großem schlechten Gewissen) bauen.

Nun liegen unsere beiden Kinder das erste Mal seit langem wieder gemeinsam im Schlafzimmer und ich bin schon sehr gespannt, wie es klappt! Ich hoffe einfach soo, dass sich unsere Schlafsituation bald bessert und dass die Veränderungen mehr helfen als schaden (was für mich aber kaum noch möglich ist)!

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